Im Deutschlandvergleich hat der HVV in Hamburg schlecht abgeschnitten. Foto: Wikimedia Commons
Im Deutschlandvergleich hat der HVV in Hamburg schlecht abgeschnitten. Foto: Wikimedia Commons

In einem Preisvergleich der größten deutschen Städte schneiden die Hamburger Verkehrsvertriebe (HVV) schlecht ab. Das Monatsticket in Hamburg ist sogar das teuerste und auch für eine Einzelfahrkarte zahlen Hamburger am meisten.

Der Hamburger Personennahverkehr ist bundesweit einer der teuersten: In einem Ranking von testberichte.de landet Hamburg auf Platz 34 – von 39. Das Monatsticket ist in Hamburg sogar am teuersten. Für das Ranking wurde der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) der größten deutschen Städte verglichen. Rostock belegt in dem Vergleich den ersten Platz. Lübeck wurde letzter.

Mit 106,40 Euro ist das Monatsticket in Hamburg mehr als zehn Euro teurer als in Bonn und Köln, den Städten, die im Ranking nur knapp vor der Hansestadt landeten. Dort kostet die Monatskarte 95,30 Euro. Auch der Preis für eine Einzelfahrkarte ist in Hamburg am teuersten: 3,30 Euro müssen Bahn- und Busfahrer dafür bezahlen.

Immerhin: bei den Einzelfahrkarten für Kinder landete der HVV auf dem ersten Platz. Ein Ticket kostet 1,20 Euro. Verglichen wurden jeweils die Preise für das gesamte Stadtgebiet. In Hamburg umfasste dies die Zonen A und B.

Für das Ranking ermittelte testberichte.de den Durchschnitt aus zehn verschiedenen Kategorien. Die Erhebung der Fahrpreise fand Mitte September statt. Die vom HVV angekündigten Fahrpreiserhöhung zum 1. Januar 2019 sind dementsprechend noch nicht mit in das Ranking eingeflossen.

heb

Vorheriger ArtikelSanierung der Wege um die Binnenalster
Nächster ArtikelHeimatfilme: Kein Gejodel vorm Sonnenuntergang
Henrik "Harry" Bahlmann, Jahrgang 1994, ist seit zehn Jahren Praktikant im Installationsbetrieb seines Vaters. Mittlerweile kann er sogar gerade flexen. Wenn er irgendwo Fußball hört, ist er dabei. Als er aber ein halbes Jahr in Madrid studierte, schaffte er es nur zweimal ins Bernabéu-Stadion, obwohl er nur zehn Gehminuten entfernt wohnte. Für die Nordwest-Zeitung muss Henrik über Handball schreiben. Sportjournalismus hat er auch studiert, seinen Bachelor machte er an der Hochschule Macromedia in Hamburg. Möchte man ihn locken, gelingt das mit seiner liebsten Sonntagsbeschäftigung: Kaffee und Kuchen. Auch wenn er sich dabei etwas alt vorkommt. Sein größter Sieg: Einmal stand er in der Regionalliga im Tor – kassierte allerdings fünf Treffer. Kürzel: heb