Wie wertet man große Datenmengen aus und macht daraus eine Geschichte? In der zweiten Folge des Podcasts „Aus dem Nest“ sprechen wir mit FINK.HAMBURG-Redakteur Tobias Zuttman. Mit KommilitonInnen recherchierte er im Datenjournalismus-Projekt zum Zustand der Hamburger Gefängnisse.

In dem Redaktionspodcast „Aus dem Nest“ stellen RedakteurInnen von FINK.HAMBURG aktuelle Beiträge vor und sprechen mit Amelie Rolfs und Nadine von Piechowski über ihre Recherche. In dieser Woche ist Redakteur Tobias Zuttmann zu Gast. Er berichtet von seinen Recherchen zu einem datenjournalistischen Projekt: Gemeinsam mit Astrid Benoelken, Lennart Albrecht und Hannah Lesch recherchierte er zur Situation in Hamburger Gefängnissen.

Die Hamburger Gefängnisse sind überfüllt

Die Gruppe hat sich mit der Überbelegung der Hamburger Gefängnisse beschäftigt. Ihre Ergebnisse: Es fehlen Haftplätze, die Gefängnisse sind mitunter zu mehr als 100 Prozent belegt und die Justizvollzugsbeamten überarbeitet. Was die Gruppe während ihrer Recherche noch herausgefunden hat und was die Stadt, die Beamten und die Gefangenen selbst sagen, erzählt Tobias im Podcast.

Datenjournalist Marcel Pauly im Gespräch

Ebenfalls im Podcast zu hören: Marcel Pauly, Head of Spiegel Online Data. Im Sommer war er in der Redaktion von FINK.HAMBURG zu Besuch und hat einen Workshop zum Thema Datenjournalismus gehalten. Dabei ist auch der Beitrag zu den Hamburger Gefängnissen entstanden. In der zweiten Folge von „Aus dem Nest“ erklärt Marcel, was Datenjournalismus eigentlich ist, warum alle JournalistInnen Exel beherrschen sollten und welches Projekt von FINK.HAMBURG ihm am meisten gefallen hat.

Die Link-Liste zum Podcast:

FINK.HAMBURG: Hamburgs Gefängnisse an der Belastungsgrenze

Hamburger Justizbehörde

Landesverband Hamburgischer Strafvollzugsbediensteter

Gefangenengewerkschaft GG/BO

FINK.HAMBURG:Trainerwechsel: Der verflixte achte Spieltag

Spiegel Online: Pharmahonorar für Ärzte