Menschen sitzen auf Stühlen und tragen VR-Brillen.
Das Forschungs- und Transferzentrum der HAW eröffnet in der Speicherstadt. VR-Brillen wie hier im Foto (Symbolbild) finden sich dort auch. Foto: Lucrezia/Unsplash

Die Vorteile der Digitalisierung für andere sichtbar und erlebbar machen – das ist ein Ziel des neuen Forschungs- und Transferzentrums „Digital Reality“ der HAW Hamburg. Am heutigen Montag eröffnet es in der Speicherstadt.

Die HAW Hamburg hat ein neues Forschungs- und Transferzentrum (FTZ) „Digital Reality“.  Die Eröffnung findet am heutigen Montag um 17 Uhr im Kreativspeicher M28, Sandtorkai 27-28, statt. Zur Begrüßung wird auch Kultursenator Dr. Carsten Brosda sprechen.

Im den Räumen des FTZ forscht Leiter Prof. Dr. Roland Greule mit seinem Team und externen Partner*innen in den Bereichen Virtual Reality (VR), Augmented Reality und Mixed Reality. Greule ist langjähriger Professor für Lichttechnik, Lichtdesign und Virtuelle Systeme an der HAW.

Mit moderner Technik für alte Ingenieurskunst begeistern

Auch die Masterstudierenden des neuen Studiengangs „Digital Reality“ werden in Praxisprojekten im FTZ mit den neuen Technologien arbeiten. Dafür hat die HAW Hamburg in die technische Ausstattung wie Hochleistungsrechner und VR-Equipment investiert. Durch die Praxisprojekte sollen sich die Studierenden mit der Hamburger Kreativwirtschaft vernetzen. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass interdisziplinäre Projektteams aus Studierenden und Absolventen häufig zur erfolgreichen Unternehmensgründung führen“, sagt Greule.

In bisherigen Projekten visualisierten die Studierenden beispielsweise die historische Speicherstadt oder entwickelten eine VR-App, in der eine Mixed-Reality-Figur des Ingenieurs William Lindley erklärt, wie die Grundwasserversorgung in Hamburg entstand.

lzu

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Lea Zurborg, Jahrgang 1995, geht in ihrer Freizeit auf Glitzersockenjagd. Ihr liebstes Paar ist eines mit Pinguinmotiv. Schon immer balanciert sie auf dem Grat zwischen Wissenschaft und Journalismus: Nach einem freiwilligen Jahr in der Kultur- und Wissenschaftskommunikation studierte sie Biochemie in Hannover. Neben dem Studium jobbte sie in einem Schülerlabor und absolvierte die studienbegleitende Journalistenausbildung an der Katholischen Journalistenschule ifp in München. Unter anderem beim "Ostfriesischen Kurier" und bei den "Kieler Nachrichten" lernte sie lokale Berichterstattung und wie guter Onlinejournalismus funktioniert. Ins Labor kehrt sie vorerst nicht zurück, erforscht aber dafür nun ihre neue Heimat Hamburg. Kürzel: lzu