Neben den offiziellen Partnerkinos nehmen auch acht weitere Spielstätten am Filmfest Hamburg teil. Die Anreise nach Bergedorf lohnt sich besonders: Das Kino dort zeigt einen Film auf Farsi.

Mit seinen drei Kinosälen ist das familiengeführte Hansa Filmstudio Bergedorf nun schon seit 30 Jahren in der Alten Holstenstraße ansässig. In den 70er und 80er Jahren wechselten die Standorte häufiger: von Geesthacht ging es über Lauenburg und Reinbek nach Bergedorf.

FINK.HAMBURG hat sich das kleine Kino angeschaut und das Popcorn getestet. Das erwartet euch:

Im Hansa Filmstudio Bergedorf läuft am 30.09. um 20 Uhr der iranische Film „Das rote Coupé“. Der in Hamburg lebende Produzent und Drehbuchautor Mohammad Rasoulof wurde im Juli dieses Jahres im Iran zu einer einjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Irans Regierung wirft ihm vor, dass seine Filme zu regimekritisch sind. In seinem neuen Film erzählt der Regisseur die Geschichte einer Vater-Sohn-Beziehung. Der 33-jährige Ali ist alleinerziehend, die finanziellen Situation angespannt. Trotzdem versucht er, seinem Sohn eine glückliche Kindheit zu ermöglichen. Schwierig wird das, als sein Sohn von einem eigenen Auto träumt.  Korruption, Inflation und Armut lassen das aussichtslos erscheinen. Doch Ali gibt nicht auf.
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Antonie Schlenska tänzelte sich von der Ballerina zur deutschen Hip-Hop-Meisterin. 1993 in Hannover geboren studierte sie Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Berlin. Seit ihrer Abschlussarbeit weiß sie alles über Podcasting. In der Vermarktungsabteilung bei Gruner und Jahr analysierte sie den deutschen Zeitschriftenmarkt. Außerdem machte sie in dem Verlag Stationen im Innovation Lab, bei der „Brigitte“ und bei „Geo“. Beim Geo-Magazin gestaltete sie die Fotostrecke eines Kriegsfotografen. Privat arbeitet sie am liebsten mit einer analogen Kamera und bemalt die überbelichteten Fotos mit Acrylfarben. Zu Hause an ihrem selbstgebauten Tisch isst sie gerne Mayo mit Kroketten, Käse mit Brot oder Pesto mit Nudeln. Die Kalorien tanzt sie sowieso wieder ab. Kürzel: acs
Oliver Völling hat bereits in allen Himmelsrichtungen Deutschlands gelebt: Geboren ist er 1994 am Niederrhein, aufgewachsen in Würzburg. Mit 14 Jahren bekam er seine erste Videokamera, mit der er viel experimentierte. Nach dem Abitur zog er für ein Praktikum bei der Produktionsfirma Lecturio nach Leipzig und drehte E-Learning-Videos. Hier entstand der Wunsch, sich professionell mit Film, Schnitt und Dramaturgie zu beschäftigen. All das hat er in seinem Bachelorstudium in Medientechnik an der HAW Hamburg gelernt. Im Marketing von Lufthansa Technik fotografierte und filmte er unter anderem Spülmaschinen oder Duschen, die in Privatjets eingebaut werden. In seiner Freizeit schreibt er Fantasy-Kurzgeschichten, inspiriert vom Altgriechischen, und entwirft Rollenspiele. Kürzel: ovö