Es gibt deutlich mehr weibliche als männliche Journalist*innen und Bier ist hier teurer als hochprozentige Drinks. Über diese und weitere kulturelle Unterschiede sprechen Jannik, Kim, Lisa und Max mit Laura im ersten Podcast nach ihrem Besuch in Russland.

Seit 1957 pflegt Hamburg mit St. Petersburg eine Städtepartnerschaft. In beiden Städten werden Journalist*innen und Kommunikationsprofis ausgebildet. Wie gleich oder unterschiedlich die jeweilige Arbeitswelt ist, durften in diesem Jahr zum ersten Mal zehn FINK.HAMBURG-Redakteur*innen erfahren. Im Rahmen eines journalistischen Austauschprogramms zwischen der HAW Hamburg und der School of Journalism and Mass Communication an der St. Petersburg State University flogen sie gen Osten.

Neben dem kulturellen Austausch haben die Studierenden gemeinsam mit den russischen Kommilitoninnen an vier Projekten zum Thema „Mobilität in der Stadt“ gearbeitet. Diese stellen Jannik, Kim, Lisa und Max im Podcast vor. Wenn die zehn Studentinnen aus St. Petersburg Anfang November nach Hamburg kommen, werden die Gruppen weiter recherchieren und ihre Beiträge im Anschluss auf FINK.HAMBURG veröffentlichen.

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Kim Staudt, Jahrgang 1996, hasst Hasskommentare. Als Werkstudentin in der Online-Redaktion der “FAZ” moderierte sie Leserkommentare und las dabei mehr Scheußlichkeiten als ihr lieb war. Es war ein harter Wechsel: Kurz davor hatte sie in der Redaktion von “InStyle” noch Kisten voller Designerstücke aus Mailand, Paris und New York durchwühlt und beim Onlinemagazin “GQ” live über die Wahl zum “Mann des Jahres” gebloggt. Ihr Lieblingsroman ist “Das Bildnis des Dorian Gray” von Oscar Wilde, “Die Leiden des jungen Werthers” las sie im Garten des Goethe-Hauses in Frankfurt. Natürlich durfte es auch für das Germanistik- und Amerikanistikstudium nur die dortige Goethe-Universität werden. Am liebsten mag sie Filme mit Plot Twist - und Serien mit F: “Fargo”, “Friends” und modern “Family”. Kürzel: kis