Der Lärmschutztunnel auf der A7 zwischen Hamburg-Schnelsen Nord und dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest geht kommenden Montag komplett in Betrieb. Zuvor müssen sich Autofahrende jedoch auf eine Vollsperrung einstellen.

Seit vergangenem Jahr teilt sich der Verkehr in Richtung Norden und Süden die Oströhre des Lärmschutztunnels Schnelsen. Das hat nun ein Ende: Ab kommenden Montagmorgen soll der Lärmschutztunnel im Nordwesten Hamburgs voll befahrbar sein. Zuvor ist der Streckenabschnitt der A7 jedoch von Freitagabend, 22 Uhr, bis Montagmorgen, 5 Uhr vollständig gesperrt.

Der Tunnel wurde bereits in der Nacht auf Dienstag gesperrt. Grund waren erforderliche Funktionstests am Tunnel, teilte ein Sprecher des Baukonsortiums Via Solutions Nord mit.

Alternativen sind Bus, Bahn und die A1

Aufgrund der anstehenden Vollsperrungen warnt die Verkehrsbehörde vor größeren Verkehrsbehinderungen am zweiten Adventswochenende. Autofahrende sollten möglichst auf Busse und Bahnen umsteigen.

Die Verkehrsbehörde empfiehlt die A1 als Alternative. Bereits am Horster Dreieck im Süden Hamburgs kann man auf die A1 auffahren und dem Straßenverlauf bis Bargteheide folgen. Von dort geht es weiter über die A21 und die B205 zur A7 bei Neumünster. In Richtung Hannover sollte die Umleitung in umgekehrter Richtung ab Neumünster genutzt werden. Eine Übersicht der gesperrten Teilstrecke und der innerstädtischen sowie überregionalen Umleitungen findet ihr in der Karte.

Endgültige Verkehrsführung erst Anfang 2020

Vollständig aufatmen können die Autofahrenden jedoch erst Anfang kommenden Jahres: Die endgültige Verkehrsführung mit jeweils drei Spuren in Nord- und Südrichtung soll erst im ersten Quartal 2020 eingerichtet werden. Zuvor müsse vor den beiden Tunneleinfahrten noch Mittelstreifenüberleitungssysteme gebaut werden. Diese können den Verkehr bei einer Störung in einer Tunnelröhre durch die zweite Röhre leiten.

Für Autofahrende im Nordwesten Hamburgs gibt es ab nächsten Montag noch eine kleine Verbesserung: Nach fast zweieinhalb Jahren soll die Auffahrt Schnelsen in Richtung Hannover wieder freigegeben werden.

lr/dpa

Titelfoto: dpa

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Luise Reichenbach, Jahrgang 1994, hat vier Vornamen, nutzt aber keinen davon. Die Hamburgerin legt sich nicht gerne fest: Sie zog von Hamburg nach Bayern, wechselte von Wirtschaft zur Kommunikationswissenschaft und redet mal über Schrotträder, mal über moderne Malerei. Im Zweitfach studierte Lissy Kunstgeschichte und lernte beim deutschen Cocktailmeister den perfekten Whiskey Sour zu mixen. Bei Scholz & Friends in Berlin arbeitete sie unter anderem für Amnesty International, Mercedes und Vodafone. Für Montblanc organisierte sie Messen für die neuen Kollektionen in ihrer Heimatstadt Hamburg. Am Wochenende steht sie im Schanzenviertel am Kickertisch oder klappert mit ihrem Rad die Flohmärkte ab, immer auf der Suche nach seltenen Bildern oder neuem Lesestoff. Kürzel: lr

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