Türchen auf: In diesem Jahr erzählen Hamburger*innen im FINK.HAMBURG-Adventskalender von ihrem Leben in der Weihnachtszeit. Für den Assistenzarzt Markus Roßman ist sie so stressig wie immer, nur bei der Schokolade gibt es Abwechslung.  

Markus Roßman hat viel zu tun. Neben seiner Arbeit als Assistenzarzt in der Helios Endo-Klinik in Altona ist er für seine zwei Kinder da und werkelt gleichzeitig auf einer Baustelle an seinem Haus herum. Aber er freut sich trotzdem auf Schoko-Weihnachtsmänner, Glühwein und Zeit mit der Familie. 

Was ist Dir an Weihnachten wichtig? 

Markus Roßman: Es geht uns als Ärzten nicht anders als den meisten anderen Leuten auch. Man versucht in der hektischen Vorweihnachtszeit einen kühlen Kopf zu bewahren und so viel Zeit und Ruhe wie möglich für seine Familie und Freunde zu finden. Es ist aber auch wichtig, dass man mal nach der Schicht auf den Weihnachtsmarkt geht und mit seinen Freunden und Kollegen den ein oder anderen Glühwein trinkt.

Arbeitest Du an Weihnachten? 

Markus Roßman: Ich habe das große Glück, in diesem Jahr nicht an Weihnachten arbeiten zu müssen. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich glaube, das geht jedem Menschen so, insbesondere wenn man, wie ich, zwei Kinder hat. Ein paar Kollegen macht es nichts aus, an diesen Tagen zu arbeiten und ich bin immer sehr dankbar, wenn sie sich freiwillig für den Dienst an Weihnachten melden. Also lieben Gruß an alle, die an den Feiertagen arbeiten müssen. 

Wie sieht Dein typischer Arbeitsalltag in der Vorweihnachtszeit aus? 

Markus Roßman: Ich bin nur auf die Arbeit konzentriert und verschwende keinen Gedanken an Weihnachten. Vor Weihnachgten möchte natürlich jeder seine OP-Termine durchbekommen und kurz vor Weihnachten wird es zum Glück ein bisschen ruhiger. Sonst ist es ein Tag wie jeder andere. Niemand läuft mit einem weißen Bart und einer Zipfelmütze auf dem Kopf durch die Gänge und muntert die Patienten auf. Aber statt Merci-Schokolade kriegt man von den Patienten Weihnachtsmänner aus Schoko geschenkt. 

Foto: Clarissa Corterier

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Simon Schröder, Jahrgang 1992, fehlt als Schönwetter-Surfer nur eines an seiner geliebten Heimatstadt: Dauersonne. Deshalb entflieht er jeden Sommer Hamburgs Schmuddelwetter und arbeitet als Wellenreitlehrer an der französischen Atlantikküste. Sein Studium der Kulturwissenschaften in Lüneburg war ihm zu theoretisch. Praktische Arbeit fand er nach seinem Abschluss bei den Online-Magazinen "Zeitjung" und "Bento". Mit seinem Gespür für Menschen interviewte er Pornoproduzenten, Freier und Lehrer. Wenn er es an seinem Schreibtisch nicht mehr aushielt, kochte er im Nil und Salt & Silver. Für seine zwei Mitbewohner macht er noch heute seine raffinierte Bolognese. Geheimzutat: Schokolade. Das würde er aber nie jemandem verraten. Kürzel: sis
Luise Reichenbach, Jahrgang 1994, hat vier Vornamen, nutzt aber keinen davon. Die Hamburgerin legt sich nicht gerne fest: Sie zog von Hamburg nach Bayern, wechselte von Wirtschaft zur Kommunikationswissenschaft und redet mal über Schrotträder, mal über moderne Malerei. Im Zweitfach studierte Lissy Kunstgeschichte und lernte beim deutschen Cocktailmeister den perfekten Whiskey Sour zu mixen. Bei Scholz & Friends in Berlin arbeitete sie unter anderem für Amnesty International, Mercedes und Vodafone. Für Montblanc organisierte sie Messen für die neuen Kollektionen in ihrer Heimatstadt Hamburg. Am Wochenende steht sie im Schanzenviertel am Kickertisch oder klappert mit ihrem Rad die Flohmärkte ab, immer auf der Suche nach seltenen Bildern oder neuem Lesestoff. Kürzel: lr