Türchen auf: In diesem Jahr erzählen Hamburger*innen im FINK.HAMBURG-Adventskalender von ihrer Weihnachtszeit. Maya Lynne Adar aus Israel absolviert gerade ein Auslandssemester an der HAW Hamburg.

Weihnachten in einem fremden Land: Maya Lynne Adar kommt aus Israel und studiert in Jerusalem „Visuelle Kommunikation“. Seit September wohnt sie in Hamburg, da sie ihr Auslandssemester an der HAW Hamburg verbringt. Neu ist für sie nicht nur die deutsche Sprache.

Was bedeutet Weihnachten für Dich?

Maya: Ich habe keinen großen Bezug zu Weihnachten, da ich aus einer nicht-religiösen jüdischen Familie stamme, aber ich weiß natürlich worum es geht. Wenn ich an Weihnachten denke, verbinde ich das vor allem mit vielen Lichtern, die die Dunkelheit erhellen. Bei mir zu Hause gibt es diese Christmas Vibes draußen nicht wirklich, außer man geht bewusst an bestimmte Orte. Es gibt zum Beispiel auch Weihnachtsmärkte in Israel, aber viel kleinere als hier.

Wie erlebst Du die Weihnachtszeit hier in Deutschland? 

Maya: Anfangs war ich ein bisschen nervös, vor allem wegen der Geschenkekultur hier. Das war mir einfach total fremd. Wir hatten zum Beispiel eine Weihnachtsfeier, wo ich zum ersten Mal Secret Santa gespielt habe, da wusste ich erst nicht, was ich verschenken soll. Aber meine Freunde haben mir geholfen! Den Weihnachtsmarkt in der Innenstadt finde ich auch toll, dieser Geruch nach Glühwein, Holz und Feuer ist wirklich einzigartig.

Wie verbringst Du die Weihnachtstage? 

Maya: Ich fahre nicht nach Hause, weil der Flug zu teuer wäre und es sich nicht wirklich lohnt. Anfang Februar ist mein Auslandssemester schon vorbei und ich fliege eh zurück. Das ist aber okay für mich, denn ein Auslandssemester ist ja eine Ausnahmesituation. Ich habe noch nichts für die Weihnachtstage geplant, aber ich werde sicher ein schönes Abendessen mit Freunden veranstalten, die auch hier bleiben.

Du hast das letzte Türchen verpasst? Hier geht’s zum Adventskalender.

Titelfoto: Lea Zurborg