Der St. Pauli-Bürgerverein wünscht sich, dass Jan Fedder wieder die Haltestelle St. Pauli ansagt. Der verstorbene Schauspieler hatte schon 2013 die Durchsage der U3 gemacht. Die Hochbahn prüft, ob die Idee technisch umsetzbar ist.

„Nächste Haltestelle: St. Pauli“ – das könnte Jan Fedder bald wieder in Hamburger U-Bahnen ansagen. Zumindest wenn es nach dem St. Pauli-Bürgerverein geht. Auf Facebook veröffentlichte der Verein am vergangenen Donnerstag sein Anliegen und adressierte es direkt an die Hochbahn. Der Schauspieler war am 30. Dezember nach langer Krankheit mit 64 Jahren verstorben.

Jan Fedder schon 2013 als Ansager zu hören

Vor sieben Jahren hatten Prominente aus Hamburg die verschiedenen Stationen der Linie U3 angesagt. Damals war Fedder natürlich für die Haltestelle U-Bahnhof St. Pauli zuständig. Schließlich ermittelte er dort 28 Jahre lang als Polizist Dirk Matthies in der ARD-Serie „Großstadtrevier“.

Bei der Aktion „Ihre Stimme für Hamburg“ der Hochbahn aus dem Jahr 2013 waren unter anderem noch Udo Lindenberg mit Ansage der Mönckebergstraße und Smudo mit der Christuskirche dabei.

Hochbahn prüft technische Umsetzung

Laut der „Hamburger Morgenpost“ hat sich die Hochbahn schon zu der besonderen Anfrage geäußert: „Das ist eine nette Idee, die wir auch nachvollziehen können“, sagt Hochbahn-Sprecherin Constanze Dinse. Die Hochbahn müsse jedoch erst prüfen, ob die Wiederaufnahme technisch machbar und sinnvoll sei. Unter anderem müsse geprüft werden, ob die Ansage von 2013 technisch noch kompatibel mit den Systemen sei.

mas/dpa

Titelfoto: Jan Bimmer/dpa

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Max Schulte, Jahrgang 1993, steht auf komplexe Zusammenhänge. Seine Lieblingsserie ist “Mad Men” - trotzdem gendert er seine Texte und raucht nicht. Bei einem Besuch in Bologna entdeckte der gebürtige Hammer seine Vorliebe für ungewöhnliche Arrangements, als er die Eiscremesorten Erdnuss-Karamell mit Pistazie kombinierte. Dieser Neigung blieb er bei seinem Bachelor treu und studierte Journalismus und Unternehmenskommunikation in Köln. Nebenbei arbeitete er in der PR-Abteilung des psychologischen Marktforschungsinstituts Rheingold und pendelte für ein Praktikum bei der Deutschen Post DHL Group nach Bonn. Dort brachte er ITlerinnen und ITlern das Kommunizieren bei. Das Studium der Digitalen Kommunikation an der HAW Hamburg ist da doch nur logische Konsequenz. Kürzel: mas