Die Hochbahn und der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) haben eine neue App vorgestellt: Fahrgäste können ab jetzt mit einer App nicht nur den öffentlichen Nahverkehr, sondern auch alternative Dienstleister*innen nutzen.

Die Hochbahn und der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) wollen mit der neuen App Switch den Mobilitätssektor der Stadt Hamburg erweitern. Neu ist das Konzept einer App für verschiedene Mobilitätsdienstleister*innen nicht: In einigen Karten-Applikationen bekommen Nutzer*innen schon jetzt Routen angezeigt, die nicht nur die etablierten Verkehrsmittel beinhalten.

Das neue Smartphone-Programm soll in Zukunft das Ticketing– und Routensystem des HVV mit dem alternativer Mobilitätsdienstleister*innen verbinden und ist Teil des Ausbauplans Hamburg-Takt. Fahrgästen soll durch die App immer die schnellste Route angezeigt werden, die auch Sammeltaxis oder Ridesharing-Dienste beinhalten kann. Bezahlt wird die Nutzung der Zusatzdienste dann auch direkt mit dem Smartphone.

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende, bewertet die App als wichtigen Schritt in Richtung Mobilitätswende der Stadt: „Damit sprechen wir alle
Menschen an, die ihren Verkehrsmix verändern möchten, auch ohne gänzlich auf
das Auto zu verzichten“, erklärte er in einer Pressemitteilung.

Zum Start ist das Angebot der HVV-App noch recht klein

Momentan startet die App lediglich mit der Möglichkeit, Hochbahn und HVV-Tickets, sowie Fahrten mit dem Sammeltaxi Moia zu kaufen. Erweitert werden soll das Angebot dann sukzessive ab Herbst um Leihfahrräder, Carsharing-Dienste und Dienstleister für E-Roller. Auch eine Integration für Google Maps ist geplant.

aba/dpa

Foto: Hamburger Hochbahn AG

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Alex Baur, 1997 in Augsburg geboren, ist zwar Bayer, war aber noch nie auf dem Oktoberfest. Nach dem Abitur floh er nach München und arbeitete dort bei Filmproduktionen mit, zuerst als Verantwortlicher für Kabel und Kaffee, später als Regieassistent. In Wien studierte er dann Theater, Film und Medien, unterbrochen von einem halben Jahr bei „Bento“ in Hamburg. Hier produzierte er Videos, moderierte und widmete sich Themen von der LGBTQ-Szene bis hin zu Nachhaltigkeit. Neben Klassikern und Sachbüchern über Film oder Queer Theory hat er eine Schwäche für Reality-TV á la Kardashians. Genau wie die sieht er sich zukünftig vor der Kamera, wenn auch als Reporter und nicht als Influencer. Kürzel: aba

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