Betreuung: Weil sich das Corona-Virus nur noch sehr langsam in Hamburg ausbreitet, dürfen ab Donnerstag wie geplant mehr Kinder in die Kindertagesstätte.

Aufgrund der niedrigen Infektionszahlen hat der Hamburger Senat vor einer Woche beschlossen, dass Kindertagesstätten ab Donnerstag für weitere Gruppen geöffnet werden. Viele Eltern können aufatmen: Nun dürfen Kinder ab einem Alter von viereinhalb Jahren und Geschwisterkinder wieder in die Kita, so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD).

Die Hamburger Kindertagesstätten sind bereits seit dem 18. Mai wieder geöffnet – bisher aber nur für Vorschulkinder, also für Fünf- und Sechsjährige. Jetzt gibt es eine erweiterte Notbetreuung und auch die Jüngeren dürfen folgen.

Weiterhin bleibt die Stadt bei einem schrittweisen Vorgehen, um die Lage zu beobachten und Sicherheit in den Kitas zu ermöglichen. Abhängig vom Infektionsgeschehen sieht der nächste Schritt eine Öffnung der Kitas für Dreijährige und Krippenkinder vor.

Steigen die Infektionszahlen, schließen die Kindertagesstätten wieder

In den vergangenen Tagen bewegten sich die Neuinfektionszahlen durchweg im einstelligen Bereich. Trotzdem: Ab einem Wert von 900 Neuinfektionen pro Woche würde der Senat die Kontaktbeschränkungen wieder verschärfen.

Bis Juli sollen die Hamburger Kitas dann wieder zum Normalbetrieb zurückkehren. Allerdings nur dann, wenn es keine Rückschläge bei den Neuinfektionen gibt. Die Gesundheitsbehörde mache weiterhin täglich 4.000 Tests, finde aber immer weniger Infektionen.

mfa/dpa

Titelfoto: Pixabay

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Marie Filine Abel, geboren 1992 in Hamburg, diskutiert leidenschaftlich gern: Mit einem Verschwörungstheoretiker im Flugzeug über Aliens, mit Margarete Stokowski via Instagram über die feministischen Implikationen jungfräulicher Cocktails, oder beim Kartenspiel am Küchentisch. Zwischen den Zeilen zu lesen hat sie während ihres Studiums der Kulturwissenschaften in Lüneburg gelernt. Sie hospitierte am Hamburger Schauspielhaus in der Regie und interviewte für das Stadtmagazin „Szene Hamburg“ Künstler, Krippensammler und Klimaaktivist*innen. Da war klar: Marie will als Journalistin Anderen Raum für ihre Geschichten geben. Eine sein, die den Mund aufmacht und auf Missstände hinweist - ganz so, wie sie es in ihrer Kindheit aus Musikkassetten von Hannes Wader oder Fredrik Vahle gelernt hat. Kürzel: mfa