Hamburger Tafel
Fünf Monate nach Beginn der Corona-Pandemie, fahren die Lastwagen der Hamburger Tafel wieder täglich. Foto: Hamburger Tafel e.V.

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Zahl der bedürftigen Hamburger*innen gestiegen. Gleichzeitig erhielt die Hamburger Tafel weniger Lebensmittelspenden. Nun bittet der Verein um Unterstützung.

Die Hamburger Tafel sammelt überschüssige Lebensmittel aus dem Handel, bei Herstellern, nach Großveranstaltungen und Festen ein und gibt diese an Bedürftige weiter. An insgesamt 27 Lebensmittelausgabestellen werden wöchentlich 30.000 Menschen mit Lebensmitteln unterstützt. Doch die Corona-Pandemie erschwert die Arbeit der Tafel deutlich.

Weniger Lebensmittel – Mehr Bedürftige

Fünf Monate nach Beginn der Pandemie sind die Lieferwagen des Vereins wieder täglich unterwegs. Die Lebensmittel, die sie dabei einsammeln, decken jedoch nicht den Bedarf. „Wir fahren zwar schon wieder die alten Strecken und fahren dabei auch neue Supermärkte an, aber es kommt weniger rum als vor der Krise“, sagte Vorstandsmitglied Julia Bauer.

Während die Lebensmittelspenden geringer ausfallen, steigt die Zahl der Bedürftigen. Mit Beginn der Corona-Krise sei die Zahl der Bedürftigen in allen Stadtteilen um 20 bis 30 Prozent gestiegen, sagt Julia Bauer.

Die Hamburger Tafel bittet um Hilfe

Seit mehr als 25 Jahre unterstützt der Verein Bedürftige mit Lebensmitteln. Auf der Website der Hamburger Tafel bittet der Verein um Unterstützung. „Daher unsere Bitte an die Industrie, Gastronomie, Landwirte und Großhändler wenn Sie Lebensmittel abzugeben haben, melden Sie sich!“ Vor allem Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Reis und Kartoffeln fehlen.

dpa/pal

Titelbild: Hamburger Tafel e.V. 

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