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Hamburgs Kirchen haben einen Plan entwickelt, wie sie die Gottesdienste an Weihnachten trotz Corona umsetzen können. Titelbild: Unsplash

Weihnachten in der Kirche soll trotz Corona möglich sein – dank Vorreservierungen und auch Gottesdiensten im Freien. Wer es besinnlich mag, sollte schnell sein: Die Plätze im Michel sind fast weg.

Gottesdienste an Weihnachten sollen auch in der Corona-Pandemie stattfinden. Wer an Heiligabend oder einem der anderen Feiertage in die Kirche möchte, muss vorab allerdings einen Platz reservieren. Rund 80 Prozent der evangelischen Gemeinden in den Kirchenkreisen Hamburg-West/Südholstein und Hamburg-Ost arbeiten mit Anmeldungen. Reservierungen sind online, per Mail und telefonisch möglich.

Besonders die Christvespern im Hamburger Michel sind sehr gefragt und teilweise bereits ausgebucht. Nicht alle Gottesdienste werden im Hamburger Wahrzeichen stattfinden – die Gemeinde muss ins Freie auf den Kirchplatz ausweichen.

Gottesdienst im Stadion

Auch andernorts werden die Gemeinden kreativ, damit möglichst viele Menschen einen Gottesdienst an Weihnachten besuchen können. Die Auferstehungsgemeinde in Hamburg-Lurup plant einen Gottesdienst im Stadion, um noch mehr Teilnehmer zulassen zu können. Die Markus-Gemeinde in Hohenhorst/Rahlstedt hat ein Kitagelände, einen Parkplatz und die Auffahrt eines Altenheims als Veranstaltungsorte gewählt. 

Katholische Gemeinden setzen auch auf ein Anmeldesystem. Zwei Gottesdienste des Hamburger Mariendom sollen an Heiligabend auf dem Vorplatz gefeiert werden. Denn: Statt der üblichen 500 Menschen, dürfen aktuell lediglich 80 bis 90 Menschen in den Dom.

mak/dpa

Titelbild: Unsplash/Davide Ragusa

Wenn man Maximilian Kaiser, Jahrgang 1992, in der Bahn mit Kopfhörern trifft, nickt sein Kopf und die Lippen singen mit. Aber bloß keinen Schlager, denn obwohl er am 11.11. geboren ist, hasst er Fasching. Eigentlich wollte er nach seinem Abitur zum Film. Nach abschreckenden Einblicken in die Branche entschied er sich jedoch dafür, in seiner Heimatstadt München Mediadesign zu studieren. Während seines Studiums entdeckte er seine Liebe für die Fotografie, gerne schön nostalgisch analog. Nach seinem Bachelor bereiste er als Junior-PR-Manager einer Firma für Kommunikationstechnologie afrikanische Länder wie den Sudan und Ghana. In Hamburg will er wieder kreativer werden – für FINK.HAMBURG aber auch privat, wenn er mit Kopfhörern und Kamera die Stadt erkundet. Kürzel: mak

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