Der Flakturm in Wilhelmsburg wurde als Kriegswerkzeug in der NS-Zeit gebaut. Heute produziert er klimafreundliche Nahwärme und Strom für die Elbinsel. FINK.HAMBURG erzählt die Geschichte des Energiebunkers.

Bei dem Wort „Bunker“ denken viele Hamburger*innen zunächst an den grauen Klotz in der Feldstraße. Es gibt allerdings noch einen zweiten ehemaligen Flakbunker – südlich der Elbe in Wilhelmsburg. Der Bunker wurde im Zweiten Weltkrieg erbaut und diente sowohl als Schutz vor Luftangriffen als auch zur Luftabwehr.

Nach dem Krieg machten die Alliierten ihn unschädlich. Lange Zeit blieb der Bunker ungenutzt – bis vor wenigen Jahren. Die Kriegsruine in Wilhelmsburg hat einen großen Wandel durchlaufen. Aus dem Mahnmal wurde ein Ökokraftwerk mit Zukunftsvision. Eine Reise durch die Zeit – vom Zweiten Weltkrieg bis heute.

Lest hier die Geschichte des Energiebunkers:

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Lucas Rudolf, Jahrgang 1995, ist ein Mann der Gegensätze: In seiner Freizeit headbangt er am liebsten zu den Klängen von Metal-Bands wie Caliban, Amon Amarth und Cypecore – oder tanzt Rumba, Walzer, Tango. Obwohl im Schwabenland geboren, zog es ihn für ein Studium im Bereich Multimediajournalismus zu den „verfeindeten“ Badenern nach Karlsruhe. Richtiger Lokalpatriotismus ist ihm als überzeugter Europäer aber trotzdem fremd. Als Interrail-Backpacker hat Lucas mittlerweile fast jedes Land des Kontinents bereist – ohne dabei jedoch auch nur ein Bild seiner Reisen auf Instagram geteilt zu haben. Lieber berichtete er als freiberuflicher Reporter über seine Reisen im SWR-Radio, seinem ersten Job nach dem Bachelorabschluss. Seiner Vorliebe für Europa ging er als Freiberufler und Filmemacher nach: Für ein Europe Direct Informationszentrum produzierte er Dokus über Europapolitik und hielt Vorträge. Jetzt will er noch herausfinden, wo er in Hamburg headbangen und tanzen kann. Kürzel: lur

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