Silvester steht vor der Tür und damit auch wieder die Frage: Welche Regeln gelten für die Feiern? In Hamburg sind zwei Beschlüsse zentral. Zum einen wird es keine großen Feuerwerke geben. Zum anderen dürfen Ungeimpfte keine großen Partys feiern.

Es ist nicht mehr lange bis zum 31. Dezember. Obwohl derzeit noch niemand sagen kann, wie genau die Situation zum Jahreswechsel aussehen wird, stehen einige Eckpunkte bereits fest: Der Senat der Stadt Hamburg hat am 15. Dezember die epidemische Lage erneut ausgerufen. Große Feuerwerke und Partys für Ungeimpfte fallen aus. Damit soll gegen die Ausbreitung des Coronavirus vorgegangen werden.

Kein Verkauf von Feuerwerkskörpern

Eine Maßnahme ist das Absagen der großen Feuerwerke an den Landungsbrücken und am Jungfernstieg. Damit werden sowohl Menschenansammlungen vermieden als auch Verletzunggefahren verringert und so die Notaufnahmen entlasten. „Wir haben entschieden, dass wir das Silvesterfest wie im Vorjahr verbringen müssen“, sagte der Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) auf einer Pressekonferenz.

Auch privates Böllern soll es dieses Jahr nicht geben. Anfang Dezember haben Bund und Länder beschlossen, dass zum Jahreswechsel keine Feuerwerkskörpern verkauft werden dürfen. In Hamburg ist außerdem das Abbrennen von Feuerwerk an belebten Plätzen untersagt.

Großveranstaltungen sind stark eingeschränkt

Bereits seit Anfang Dezember sind große Veranstaltungen nur noch eingeschränkt erlaubt. Sport-, Kultur- und ähnliche Großveranstaltungen dürfen maximal 30 bis 50 Prozent ihrer Kapazität auslasten. Während im Freien noch bis zu 15.000 Besucher:innen zusammenkommen dürfen, sind es in Innenräumen maximal 5.000 Menschen. Am Silvesterabend sind auch große Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen verboten.

Feierwillige müssen allerdings nicht komplett verzichten. Unter 2G und 2G+ Auflagen finden in Hamburg einige Partys statt. Als 2G+ gelten sowohl doppelt Geimpfte mit einem aktuellen Schnelltest als auch Menschen mit einer Boosterimpfung, 15 Tage nach der dritten Spritze. Eine Auflistung an Veranstaltungen hat die Stadt auf ihrer Webseite zur Verfügung gestellt.

Keine Silvesterfeste für Ungeimpfte

Wer noch keine zwei Impfungen hat, darf weder Partys besuchen noch privat groß feiern. Ungeimpfte dürfen sich nur mit zwei weiteren Personen aus einem anderen Haushalt treffen.

uhl

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1997 bekam Google seinen Namen – so auch Simon Uhl. Eine weitere Gemeinsamkeit: die Informatik. Aber Google liebt Big Data, Simon setzt sich aktiv dagegen ein. Seine Bachelorarbeit schrieb der gebürtige Stuttgarter über Datenjournalismus und baute ein Google-Street-View für das Stuttgart im Jahr 1942. Die schwäbische Kehrwoche lässt der selbsternannte Chaosmensch lieber ausfallen. Er versichert, dass sein Chaos einer eigenen Ordnung folgt. Simon liebt internationale Filme und geht mehrmals in der Woche ins Kino – für Film- und Musikfestivals reist er überall hin. Seinen Namen konnte er auch schon einmal auf der Leinwand bewundern: Bei einer Fußball-Dokumentation, für die er Kamera und Schnitt gemacht sowie zahlreiche Interviews geführt hat. Sonst schreibt er für nischige Online-Magazine über In-Vitro-Fleisch, Start-ups oder Computer-Hardware. (Kürzel: uhl)