An der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) findet dieses Wochenende der Game-Jam statt. Progammierer*innen entwicklen Spiele und tauschen Fähigkeiten aus.
Vom kommendem Freitag (19.06.) bis Sonntag (21.06.) findet der jährliche Game-Jam an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) an der Finkenau statt. Der Wettbewerb ist offen für Studierende der HAW, Alumni und Interessierte. Ein Wochenende lang entwickeln kleine Teams Spiele zu einem festgelegten Thema. Programmierer*innen schreiben Codes, Künstler*innen designen Grafiken und Sound-Designer*innen erstellen die passende Geräuschkulisse.
Organisiert wird der Game-Jam von dem Fachschaftsrat Medien (FSR Medien) an der HAW Hamburg. Viele Teams gründen sich vorher, aber auch Einzelpersonen können sich anmelden. Sie werden vom FSR Medien mit anderen Teilnehmer*innen zu einem Team zusammengefügt. Eingeladen sind alle, die sich schon mit Computerspielen auskennen und auch die, die einen Einblick in die Spieleentwicklung bekommen wollen. Dabei kommt es mehr darauf an sich auszuprobieren, als einen Preis zu bekommen. „Gewinnen ist cool, aber es geht vor allem darum, dass man mit dem eigenen Produkt happy ist”, sagte Till Iversen, Teil des Gewinnerteams aus dem letzten Jahr gegenüber FINK.HAMBURG.
Am Freitag geht es los
Freitag startet der Game-Jam um 19 Uhr im Forum Finkenau. Dann legen die Veranstalter*innen das diesjährige Thema fest. Im letzten Jahr war das Thema „Discover”, dieses Jahr dürfen die Teilnehmer*innen selbst Themen vorschlagen. Aus den Vorschlägen wird gelost. Ab dann haben die Teams circa 48 Stunden Zeit, ein Spiel zu erstellen. Am Sonntagabend werden die Spiele vorgestellt und getestet. Die Teilnehmenden wählen am Ende das Gewinner-Team. Mit der Präsentation und Preisverleihung am Sonntag von 18 bis 20:30 Uhr endet der Game-Jam.
Mia Wietkamp, Jahrgang 2001, hat gerne einen Plan. Dass sie nach dem Abitur nach Kanada wollte, war zum Beispiel geplant, dass sie dort ohne Vorerfahrung Kindern das Bogenschießen beibringen sollte, aber nicht. Zum Glück konnten das manche der Kinder ohnehin besser als sie. Mia hat es schon mit Lehramt, Schauspielerei und Theologie probiert, ihren Bachelor machte sie schließlich in Medien- und Kommunikationswissenschaft. Beim Campusradio in Bonn entdeckte Mia ihre Leidenschaft für den Journalismus - am meisten aber fürs Moderieren, gelegentlich auch mal vor 7000 Leuten. Wenn sie nicht gerade in einen Roman über
Hexen vertieft ist, findet man Mia am Sonntag in der Kirche.
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