
Die 9. Triennale der Photographie eröffnet am Abend des 4. Juni. Bis zum 22. September gibt es elf Ausstellungen an acht verschiedenen Orten in Hamburg. Ein zentrales Thema: Liebe.
„Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other“ – das ist das Motto der 9. Triennale der Photographie in Hamburg. Am 4. Juni 2026 um 20 Uhr eröffnet diese in den Deichtorhallen Hamburg. Die Fotografie soll als verbindendes Medium wirken und den Fokus auf Gemeinschaft statt Spaltung legen. Das Fotofestival in ganz Hamburg läuft bis zum 22. September 2026.
Fotografie als verbindendes Medium
Der Fokus der Triennale liegt auf den Themen Liebe, Menschlichkeit und Solidarität. Die Ausstellung und das Festival laden dazu ein, kulturelle und soziale Grenzen zu hinterfragen, die Unterscheidung zwischen „Wir“ und „den Anderen“ aufzulösen und gesellschaftliche Polarisierungen kritisch zu reflektieren. Die Fotografie wird dabei als verbindendes Medium verstanden, das Dialog und Perspektivwechsel anregen soll.
Die Hauptausstellung der Triennale findet in den Deichtorhallen Hamburg statt und wird von Dr. Mark Sealy kuratiert und geleitet. Dort werden zeitgenössische und historische Fotografie, Video- und Filmarbeiten gezeigt.
Weitere Ausstellungen
Direkt neben der Ausstellung in den Deichtorhallen befindet sich das PHOXXI – Temporäres Haus der Photographie, in dem die Sammlung F. C. Gundlach und die Sammlung Falckenberg gezeigt werden.
Zu den weiteren beteiligten Kunsthäusern zählen das Bucerius Kunst Forum, die Hamburger Kunsthalle, das Kunsthaus Hamburg, der Kunstverein in Hamburg, das MARKK – Museum am Rothenbaum, das Museum der Arbeit sowie das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.
bea
Immer neue Food-Culture kennenlernen, mit einer Freundin ein Unternehmen gründen, einmal das Spiegel-Gebäude von innen sehen – das sind nur einige von Tabea Hofmanns Zielen. Sie wurde 2001 in Stuttgart geboren, zog von dort nach München und studierte im Bachelor “Fotodesign”. Zeitgleich arbeitete sie beim BR für die Sendung “Lebenslinien” und fotografierte dafür etwa eine Holocaust-Überlebende. Bei Leica war sie für ein Praktikum in der Art Direktion. Heute arbeitet sie bei Next Media Hamburg und ist selbstständige Fotografin. Von ihrem ersten Gehalt kaufte sie sich ein Rennrad und fuhr damit um den Starnberger See. In Bayern rannte Tabea Berge hoch, von Hamburg aus arbeitet sie an ihrem nächsten Ziel: einen Watt-Marathon vor Cuxhaven laufen.
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