Sie sind klein, pelzig und gesundheitsschädlich: Eichenprozessionsspinner wurden Ende Juni in Altona gesichtet. Der Befall ist nun beseitigt. Oft kommen die Tiere aber zurück.
Eine Bürgerin meldete dem Bezirksamt am 27. Juni einen von Eichenprozessionsspinnern befallenen Baum an einem beliebten Ausflugsort in Hamburg: den Altonaer Balkon. „Mitarbeiter*innen des Bezirksamtes haben daraufhin die Situation vor Ort zunächst überprüft und bewertet – und schließlich den Bereich abgesichert und Warnschilder aufgestellt“, teilte das Bezirksamt Altona FINK.HAMBURG mit. Der Befall wurde am 1. Juli von Fachpersonal beseitigt. Aber: Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Rauen zurückkommen.
Ausbreitung aufgrund des Klimawandels
„Grundsätzlich ist es so, dass dort, wo ein Befall aufgetreten ist, in den kommenden Jahren auch wieder ein Befall auftreten kann. In jedem Fall werden Orte, die in der Vergangenheit befallen waren, bei Kontrollgängen berücksichtigt“, schreibt Mike Schlink vom Bezirksamt weiter. Die giftigen Raupen treten seit 2011 in Hamburg auf, heißt es auf der Webseite der Stadt Hamburg. Die behaarten Raupen breiten sich immer weiter in Deutschland aus, mittlerweile sind laut Niedersächischen Landesgesundheitsamt nahezu alle Bundesländer betroffen. Sie bevorzugen laut Umweltbundesamt warmtrockene Bedingungen, die durch den Klimawandel verstärkt auftreten.
In Berlin gab es einen Rekordbefall: „Wir erleben die Folgen eines sich verändernden Klimas und eines Befalls, der inzwischen eine neue Dimension erreicht hat“, schreibt das Bezirksamt Lichtenberg.
Gefahr für Mensch und Tier
Eichenprozessionsspinner sind gesundheitsschädigend für Menschen: Die Brennhaare der Raupe können Hautausschläge, Atemwegsreizungen und Schwindelgefühl oder Fieber auslösen, schreibt das Umweltbundesamt auf seiner Webseite. Die Brennhaare können bei Tieren Reizungen des Verdauungstraktes, der Haut oder der Augen auslösen. Verantwortlich dafür sei das Nesselgift Thaumetopoein auf den Härchen der Larven.
Kontakt – was jetzt?
Der Naturschutzbund Hamburg (NABU) empfiehlt bei Kontakt mit Nestern oder Raupen, nicht die eigenen Augen zu berühren und direkt duschen zu gehen. Kleidung sollte bei mindestens 60 Grad Celsius gewachsen werden, um das Nesselgift zu zerstören. Im seltenen Fall einer starken Reaktion, rät der NABU dringend dazu, Ärzt*innen aufzusuchen. Befälle sollten unbedingt von Fachleuten entfernt werden – dazu sollte das zuständige Bezirksamt informiert werden.
Wenn weitere Raupen in Hamburg entdeckt werden, sollten die Bezirksämter unter den Nummern 040/42828-0 oder 040/115 informiert werden.
ahi
„Bücher sind nicht immer besser als ihre Verfilmungen, aber oft”, sagt Anna Hillmann, Jahrgang 2002. In ihrem Geburtsort Lüneburg hat sie im Rahmen ihres Studiums der Kulturwissenschaften schon Filmszenen neu verfilmt, ihre Bachelorarbeit schrieb sie zum Thema BookTok. Für die Leuphana entwickelte Anna Memes und andere Formate für Instagram. Nach dem Bachelor absolvierte sie Praktika im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit in einer Werbeagentur in Hannover und im Lüneburger Literaturbüro. In ihrer Freizeit tanzt Anna gern, am liebsten zu Afrobeats. Bücher und Filme haben einen hohen Stellenwert in ihrem Leben: Jedes Jahr im Herbst sieht sie „Gossip Girl”, einmal pro Jahr liest sie „Rubinrot” von Kerstin Gier. Das Buch ist besser als der Film, findet Anna. Kürzel: ahi







