Ethik statt Religion – auch schon für Grundschulen

Lebenslehre statt Gottenfurcht

Ein Kind im Vordergrund, welches man von hinten sieht und im Hintergrund ein Lehrer vor einer Tafel. Die GEW möchte, dass Alternativen zum Religionsunterricht ab der ersten Klasse schon angeboten werden.
Foto: unsplash.com/Taylor Flowe

Ethik oder Philosophie statt Religionsunterricht: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW) möchte schon Grundschüler*innen ab der ersten Klasse eine Alternative bieten – und nicht erst ab der siebten Klasse, wie aktuell üblich.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW) fordert, dass Grundschüler*innen bereits ab der ersten Klasse zwischen Religion und Ethik wählen können. Bisher haben Hamburger Schüler*innen ab der siebten Klasse die Wahl, ob sie Religions-, Ethik- oder Philosophieunterricht belegen wollen. Laut Gewerkschaft brauche es in einer „vielfältigen und weltanschaulich pluralen Stadt ein Unterrichtsangebot, das allen Kindern offen steht“.

GEW sammelte weniger Unterschriften als erwartet

Am vergangenen Montag übergab die GEW ihre Petition an die Hamburger Politik. 10.000 Unterschriften wollte die Gewerkschaft sammeln, circa 4700 sind es geworden. Die Schulbehörde lehnte eine Änderung des Unterrichts bisher ab. Laut Behörde sei der Unterricht für alle da, egal ob die Familie religiös sei oder nicht.

Hamburg fährt im Religionsunterricht ein bundesweit einzigartiges System. Unter dem Motto „Religion für alle“ wird der Unterricht für Schüler*innen aller Glaubensrichtungen interreligiös gestaltet. Es gibt zwar die Möglichkeit den Unterricht abzuwählen, doch ersetzt werden die Unterrichtsstunden nicht.

lea

Wer Leif Erik Ahlhorn, 2001 geboren, beim Kneipenquiz gegenübersteht, sollte das Weite suchen. Der Oldenburger darf sich stolz „NDR Quizshow Sieger” nennen. Dass Enchiladas immaterielles Weltkulturerbe sind, lernte Erik bereits bei seinen Auslandssemestern in Mexiko. In Münster hat er seinen Bachelor in Deutsch-Lateinamerikanische Studien erfolgreich absolviert. Weniger aussichtsreich klingen die Chancen seines Uniliga-Fußballteams: „RSC Anders Schlecht". Gut, dass Erik ohnehin Radfahren bevorzugt. Sportjournalismus ist allerdings nichts für ihn. Lieber möchte er als Auslandskorrespondent arbeiten. Letztlich gilt im Job, auf dem Rad und im Quiz: Erik verfolgt große Ziele.
Kürzel: lea

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here