Der FC St. Pauli und Trainer Luhukay beenden die Zusammenarbeit zum Saisonende. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.
Jos Luhukay (57) ist nicht länger Trainer des FC St. Pauli. Das hat der Club am Montag mitgeteilt. Luhukays Vertrag läuft eigentlich bis 2021. “In beiderseitigem Einvernehmen” lösen Trainer und Verein das Arbeitsverhältnis zum 30. Juni vorzeitig auf. Wer Lukukays Nachfolger wird, entscheidet der FC St. Pauli in der Sommerpause.
Die Trennung war abzusehen: Die Mannschaft brachte unter Luhukay nur schwache Leistungen, beendete die Saison auf dem 14. Tabellenplatz der zweiten Bundesliga. Zudem kriselte es regelmäßig zwischen Team und Trainer – Luhukay hatte einzelne Spieler öffentlich scharf kritisiert.
Der Niederländer rechtfertigt sich: “Bei der öffentlichen Darstellung der intern gewünschten und notwendigen Kritik würde ich heute sicher einiges anders umsetzen. Trotzdem ging es mir immer um die Sache und nur um den Erfolg des Vereins.” Ungeachtet dessen wünscht Luhukay dem Kiezclub alles Gute auf dem weiteren Weg: Er sei dankbar, dass er für so einen “tollen und besonderen Verein arbeiten durfte.”
maj/dpa
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Mali-Janice Paede, Jahrgang 1993, streitet oft mit ihrem Vater über Feminismus-Themen. Zum Beispiel bei der gendergerechten Sprache sind die beiden völlig unterschiedlicher Meinung. Ansonsten hat sie von ihm aber auch durchaus wertvolle Dinge gelernt – etwa das Licht nicht unnötig lange brennen zu lassen und den Kühlschrank schnell wieder zu schließen. Die gebürtige Hamburgerin studierte Nachhaltigkeitshumanwissenschaften und Kulturwissenschaften in Lüneburg. Zurück in ihrer Heimatstadt interviewt sie für die Hamburg Kreativ Gesellschaft gerade am liebsten bildende Künstler, Theaterbetreiber und neulich auch den Inhaber eines Indieverlags. Ausgleich findet sie beim Vinyasa Yoga. Das hilft ihr auch, ihre Tollpatschigkeit in den Griff zu kriegen: Mali fällt oft etwas aus der Hand. Ihre Teetasse fängt sie mittlerweile schon wieder auf. Kürzel: maj