Das Bezirksamt Wandsbek
Im Viertel: Wandsbek. Foto: Bezirksamt Wandsbek, Grafik: Laura Lagershausen.

Mit fast 430.000 Einwohnern ist Wandsbek Hamburgs größter Bezirk. Der Wandsbeker Marktplatz wird von Dönerläden, Shisha-Bars und Einkaufszentren umsäumt, im Oktober von den Wandsbeker Wiesn. Sieben Situationen, die nur echte Wandsbeker kennen.

1. Grillende Menschen im Eilbek-Park, die sich in ihrer eigenen Rauchwolke kaum sehen können.

2. Der 213er fährt entweder zu früh oder so spät, dass es schon der nächste Bus sein könnte.

3. Wenn du im H1 feiern warst, kannst du entspannt zu Fuß nach Hause gehen, während der Rest auf ein Taxi wartet.

4. Wenn du nicht weißt, ob du auf dem Oktoberfest in München oder in Wandsbek bist.

5. Wenn du die Wandsbeker Chaussee entlang schlenderst und jedes Geschäft entweder ein Sonnenstudio, ein Döner-Laden oder eine Shisha-Bar ist.

6. Wenn du an der sechsspurigen Wandsbeker Chaussee nicht angstfrei über die Straße gehen kannst, weil du genau weißt, dass sich hier regelmäßig Rennen geliefert werden.

7. Wenn dir wieder jemand erzählt, dass du angeblich in der schlimmsten Ecke von Hamburg wohnst.

 

In der Serie „Im Viertel“ zeigt FINK.Hamburg typische Dinge aus allen Hamburger Stadtteilen.

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Atessa Bock, Jahrgang 1993, stand schon einmal für einen „Tatort“ mit Til Schweiger vor der Kamera – als Komparsin. Instagram ist ihr digitales Tagebuch. Ihre Posts handeln von Ernährungstrends, Lifestyle-Themen, oder sie nimmt ihre Community mit zum Sport und auf Reisen rund um den Globus. An der Hochschule Osnabrück hat sie Kommunikationsmanagement studiert, ihre berufliche Leidenschaft fand sie danach in der Unternehmenskommunikation sowie im Influencer-Marketing. Eins käme für die gebürtige Hannoveranerin nie in Frage: Für ein Unternehmen zu arbeiten, hinter dessen Werten sie nicht steht.
Johanna Klug, Jahrgang 1994, hat sich von sechs Tassen Kaffee pro Tag auf eine heruntergearbeitet. Sie ist begeistert vom Reisen und von fremden Kulturen. Studiert hat sie Medienmanagement, die zweite Herzensangelegenheit der gebürtigen Würzburgerin aber ist die ehrenamtliche Arbeit auf Palliativstationen. Zu diesem Thema hat sie sogar ein Buch geschrieben. Ab April 2017 lässt sie sich neben ihrem Studium an der HAW zur Sterbebegleiterin ausbilden.