Rund drei Monate waren die Hamburger Programmkinos wegen Corona im Lockdown. Seit dem 1. Juli dürfen sie ihre Türen wieder für Gäste öffnen. FINK.HAMBURG war dabei, als es im Studio Kino auf St. Pauli das erste Mal nach der Corona-Pause wieder hieß: Vorhang auf und Film ab.

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Mali Paede, Jahrgang 1993, streitet oft mit ihrem Vater über Feminismus-Themen. Zum Beispiel bei der gendergerechten Sprache sind die beiden völlig unterschiedlicher Meinung. Ansonsten hat sie von ihm aber auch durchaus wertvolle Dinge gelernt – etwa das Licht nicht unnötig lange brennen zu lassen und den Kühlschrank schnell wieder zu schließen. Die gebürtige Hamburgerin studierte Nachhaltigkeitshumanwissenschaften und Kulturwissenschaften in Lüneburg. Zurück in ihrer Heimatstadt interviewt sie für die Hamburg Kreativ Gesellschaft gerade am liebsten bildende Künstler, Theaterbetreiber und neulich auch den Inhaber eines Indieverlags. Ausgleich findet sie beim Vinyasa Yoga. Das hilft ihr auch, ihre Tollpatschigkeit in den Griff zu kriegen: Mali fällt oft etwas aus der Hand. Ihre Teetasse fängt sie mittlerweile schon wieder auf. Kürzel: maj
Victoria Szabó, Jahrgang 1996, trägt gerne schwarz. Diese schlichte Eleganz entspricht ihrem Gefühl für Ästhetik und die spielt für sie als visueller Mensch eine große Rolle. Ihre Bachelorarbeit in Publizistik und Kommunikationswissenschaften schrieb sie über die Wirkung von Produktdesign auf Konsumierende. Ihre Leidenschaft für das Schöne lebte die gebürtige Österreicherin als Redakteurin für die Kulturzeitschrift „The Gap“ aus. Dort schrieb sie über Galerieeröffnungen und Fotografieausstellungen. Dass Kultur auch viel mit Nachhaltigkeit zu tun haben kann, entdeckte sie bei ihrer Arbeit für das Magazin „Biorama“, für das sie etwa einen Festivalguide über nachhaltige Festivals zusammenstellte, Tipps für Bio-Glitzer inklusive. Ein Praktikum bei den Wiener Linien führte sie weg vom Journalismus und hin zur PR. Sie plante den Instagram-Feed des städtischen Verkehrsbetriebs und betreute den Unternehmens-Blog mit. Ihr Vorhaben für den Neuanfang in Hamburg: Das Leben auf die Wiener Art genießen, flanieren und Spritzer trinken. Alsterwasser ist auch okay. Kürzel: vis
Bei einem Dreh schlug Profi-Boxer Axel Schulz die geballte Faust in ihre Kameralinse – während Sarah Seitz sie auf der Schulter trug. Trotzdem blieb sie der Medienbranche treu. In der Nähe von Winnenden in Baden-Württemberg wurde sie 1994 geboren, in Furtwangen im Schwarzwald studierte sie Online-Medien und arbeitete unter anderem für das Mitarbeiterfernsehen von Porsche in Stuttgart. 2018 zog Sarah nach Hamburg. Erste Großstadterfahrungen machte sie bei Spaziergängen mit Hund Siva im Park: „Hey“ flüstern nur Dealer, gegrüßt wird mit „Moin“. Sarah liebt Spinning zu Clubbeats und schlürft gerne Moscow Mule im Landgang auf St. Pauli. Auf die Entschuldigung von Axel Schulz wartet sie bis heute vergeblich. Kürzel: sas