Hamburg G20 Klanginstallation Karoviertel
Foto: Laura Lagershausen

Einer der friedlichen Proteste gegen G20 und Linksautonome: Die Stadt in eine entspannte Soundwelle hüllen. Wie das funktioniert? FINK.HAMBURG war bei der Klanginstallation vor Ort.

Punkt 14.00 Uhr auf einer privaten Dachterrasse gegenüber den Messehallen. Drei Gongs hängen an einer Stahlkonstruktion. Von einem Einweggrill steigt Salbeirauch auf. Sven Meyer, Klangkünstler und Initiator der Aktion, schlägt die Gongs und erzeugt damit die „Frequenz der Erde“.

„Sie steht für Liebe und Frieden“, erklärt Sven Meyer. Er veranstaltet in Hamburg regelmäßig Klanginstallationen. Bei G20 möchte er „für eine entspannte und ausgeglichene Stimmung sorgen“. Die Polizisten vor den Messehallen begrüßen die Aktion. Anscheinend können sie ein paar entspannte Laute gut vertragen.

Parallel zu Sven Meyer, stimmten auch Nachbarn auf ihren Balkonen, ein Friseur auf der Markstraße und Svens Klanglehrer auf der anderen Seite der Messehallen die Frequenz an. Er vermutet, dass auch viele andere Hamburger zeitgleich ihre Lautsprecher aufgedreht haben.