"Grenzenlose Solidarität statt G20". Foto: Martin Tege

Grenzenlose Solidarität statt G20: Zehntausende protestierten am Samstag gegen Armut und Krieg in der Hamburger Innenstadt. Eine Bildergalerie der kreativsten Zeichen des Protests.

Am zweiten Tag des G20-Gipfels demonstrierten Zehntausende weitgehend friedlich. Bei der von Linken ausgerichteten Demonstration „Grenzenlose Solidarität statt G20“ waren nach Angaben der Polizei 50.000 Demonstranten beteiligt. Laut Veranstalter sollen es 76.000 gewesen sein.

Bei der Kundgebung zu Beginn der Veranstaltung hatten, laut Polizei, etwa 120 Vermummte Beamte massiv getreten und mit Fahnenstangen zugeschlagen. Nachdem die Gewalttätigen sich in alle Richtungen unerkannt von der Veranstaltung entfernt hatten, setzte der Demonstrationszug den geplanten Weg fort.

Der Großteil der Demonstranten protestierte am Samstag jedoch friedlich mit kreativen Schildern und Kostümen:

Anmerkung: Nachdem sich die friedlichen Demonstranten langsam zurückzogen, begannen erneute Krawalle im Schanzenviertel. Die Polizei räumte das Gebiet mit Wasserwerfern. Traurige Bilanz: Wieder Zerstörung auf dem Schulterblatt und verletzte Polizisten.

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Martin Tege, Jahrgang 1990, ist leidenschaftlicher Musiker. Während seines Studiums der Kulturwissenschaften an der Uni Lüneburg entdeckte er seine Begeisterung für den Journalismus. Nach diversen Praktika wurde der gebürtige Mecklenburger freier Journalist beim Magazin „Rolling Stone“, für das er neben News auch Konzert- und Plattenrezensionen schreibt. Wenn er nicht gerade als Gitarrist mit seiner Bigband auf Tour ist, interessiert er sich aber auch für Geschichten aus Wissenschaft, Politik und Technik – und für soziale Themen. Fußball dagegen ist ihm „mehr als egal“.
Joachim Plingen, Jahrgang 1990, hat schon einmal in „Carmen“ an der Düsseldorfer Oper gesungen – im Chor. Später studierte er an der Sporthochschule Köln Sportmanagement. Nach dem Bachelor arbeitete er in Leipzig beim Radiosender Detektor.fm. In Quebec jobbte er als Kellner und als Sprachlehrer, um damit eine Motorradtour durch Vietnam zu finanzieren. Der gebürtige Bonner wohnt in St. Georg, spielt Schlagzeug und legt Platten auf. Auf eine bestimmte Musikrichtung möchte er sich dabei nicht beschränken, nur Schlager, Black Metal, Trash-Pop und Dubstep mag er nicht. Joachim spielt Fußball, zuletzt bei Blau-Weiß Leipzig, und ist Fan von Bayer Leverkusen. Manchmal steht er auch als Schauspieler für Kurzfilme vor der Kamera.