Krimifestival Hamburg

Krimis: Zahlen und Fakten über das beliebteste Genre

Die Deutschen stehen auf Mord und Totschlag: Krimis sind die meistverkauften Bücher und populärsten Filme. Anlässlich des Hamburger Krimifestivals hat sich FINK.HAMBURG das Genre genauer angeschaut.

Laut Statista sehen aktuell 45,6 Millionen Deutsche, also mehr als jeder zweite, gerne Krimisendungen im Fernsehen. Vorne dabei ist der Tatort mit sieben bis dreizehn Millionen Zuschauern jeden Sonntag.

Im Rekordjahr 2016 gab es die meisten Leichen im Tatort – die deutlich geringere Zahl an Todesfällen scheint aber keinen Einfluss auf die Einschaltquote gehabt zu haben. Auch andere Krimiserien und -filme sind sehr beliebt: Die ZDF-Serie „Nord Nord Mord“ wurde 2018 von neun Millionen Zuschauern geschaut.

Ähnlich beliebt sind Kriminalromane. In vielen Städten ermitteln imaginäre Kommissare, mittlerweile kann man in Deutschland 23.000 unterschiedliche Krimis und Thriller kaufen.

Auch neue Serien erfreuen sich im deutschen Fernsehen großer Beliebtheit: „Babylon Berlin“ etwa sahen bereits von zwei Millionen Zuschauer.
Internationale Serien, wie „Sherlock“ aus Großbritannien, „True Detective“ und „Dexter“ aus den Vereinigten Staaten gehören zu den beliebtesten Serien der Deutschen.

Vom 6. bis 10. November findet das Hamburger Krimifestival statt. Dort war auch Krimiautor Sebastian Fitzek zu Gast, im Quiz kannst du dein Wissen über ihn und seine Thriller testen.

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Als Fitnesstrainerin spornt Thoya Maria Urbach, Jahrgang 1994, mehrmals in der Woche bis zu 30 Leute zu Höchstleistungen an. Studiert hat sie Kulturwissenschaften in Lüneburg und Barcelona und dabei das Schreiben für sich entdeckt. Bei der „Brigitte“ hospitierte sie in der Onlineredaktion. Während eines Praktikums in der Unternehmenskommunikation bei Deutschlands größter Containerreederei faszinierte sie die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Welt. Die Hamburgerin schippert in ihrer Freizeit gerne mit der Fähre über die Elbe, ist aber auch in anderen Städten unterwegs – etwa in St. Petersburg. Denn etwas Russisch kann sie auch. Kürzel: tmu
Hannah Lesch, Jahrgang 1994, überlebte bereits Wildwasser-Rafting mit Krokodilen in Namibia. Dort hat sie auch Bogenschießen gelernt. Nach dem Bachelor im Wissenschaftsjournalismus ging sie für ein Freiwilliges Soziales Jahr nach Afrika, um für die „Deutsche Welle Akademie“ Trainings für Medienschaffende anzubieten. Nebenbei organisierte sie ein Festival, bei dem in 48 Stunden Filme produziert wurden. Wissenschaftsjournalistin möchte sie werden, seit sie bei „Jugend forscht“ einen Preis gewonnen hat. Dafür kartierte sie Mauereidechsen. Und nein, mit Harald Lesch ist sie nicht verwandt. Ihren Namensvetter und ihr Idol würde sie trotzdem gerne mal treffen. Immerhin: Seine Gehaltsabrechnung wurde ihr beim Praktikum beim „Bayerischen Rundfunk“ aus Versehen zugestellt. Geöffnet hat sie diese aber nicht. Kürzel: hl

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