Schauspieler Louis Hofmann bei der Premiere von
Schauspieler Louis Hofmann bei der Premiere des Films "Deutschstunde", in dem er selbst mitspielt. Foto: Lisa Sophie Kropp

Louis Hofmann (22), Schauspieler

Wie würdest du deine Rolle in „Deutschstunde“ beschreiben?

Hofmann: Klaas ist ein junger Mann, der in den Krieg geschickt wurde, aber eigentlich dagegen ist. Er verletzt sich selbst, um wieder nach Hause zu kommen, obwohl er weiß, dass in der Familie auch nichts Gutes auf ihn wartet.

Der Film spielt in einer längst vergangen Zeit. Inwiefern ist die Thematik immer noch aktuell?

Hofmann: Die Geschichte im Film wird als Parabel und als Analogie zur Geschichte der heutigen Zeit erzählt. Dadurch steht nicht nur die vergangene Zeit im Vordergrund. Die Thematik ist also immer noch aktuell.

Was gab es für besondere Momente beim Dreh?

Hofmann: Meine Figur Klaas ist entweder nass, verwundet oder leidet die ganze Zeit eigentlich nur. Ich musste viel durch Dünen laufen und durch Schlamm waten, da gab es einige witzige Momente.

Wie war die Arbeit mit dem Regisseur Christian Schwochow?

Hofmann:  Es war eine aufwendige Produktion, das Thema des Films ist schwierig und es gibt viele emotionale Szenen. Das Besondere war, dass Christian es trotzdem immer geschafft hat, die Ruhe zu bewahren und die Stimmung aufrecht zu halten. Das habe ich echt zu schätzen gelernt an ihm.

Wirst du noch weitere Filme beim Filmfest sehen?

Hofmann: Das werde ich leider nicht schaffen, weil ich mitten im Dreh bin für die dritte Staffel von „Dark“. Aber normalerweise gucke ich hier sehr gerne Filme!

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Lisa Sophie Kropp, Jahrgang 1994, braucht zum Feierabend kein Bier, sondern ein Stück Käse. Für ihren Bachelor in Inklusiver Pädagogik pendelte sie drei Jahre lang von Hamburg nach Bremen und kann seitdem in jeder Bahn schlafen. Nach dem Studium lernte sie in Australien Wein herzustellen, schlürfte Pho in Vietnam und ergriff auch in Thailand Pad Thai für gutes Essen. Zurück in Hamburg stieg sie konsequenterweise als freie Mitarbeiterin des Magazins „Food and Travel“ ins Berufsleben ein. Für das „Hamburger Abendblatt“ schrieb sie über die besten Grillplätze und das Kulturprogramm Harburgs. Neben den Deichtorhallen und dem Deutschen Schauspielhaus findet man Lisa häufig im Abaton. Sie liebt deutsche Filme – aber nicht Matthias Schweighöfer. Der ist ihr zu cheesy. Kürzel: lis