Schauspielerin Nina Hoss hält eine Trophäe in die Höhe.
Die Schauspielerin Nina Hoss zeigt den Douglas-Sirk-Preis, der ihr auf dem Filmfest 2019 verliehen wurde. Foto: Markus Scholz/dpa

Nina Hoss, 44, Schauspielerin und Douglas-Sirk-Preisträgerin

Die Silberne Muschel in San Sebastián, der Douglas-Sirk-Preis in Hamburg und dieses Jahr schon die Einladung als Mitglied zur Oscar-Academy. Was kann jetzt noch kommen?

Hoss: Ja, ich bin im Moment beschenkt. Ich freue mich einfach wahnsinnig, was gerade los ist. Ich habe letztes Jahr viel gearbeitet. Und jetzt war meine größte Freude eigentlich, dass man die Filme auf den Festivals zeigen kann. Dass man so beschenkt wird, da weiß ich gar nicht, was ich sagen soll. Ich bin einfach sehr glücklich.

Sie haben schon viele Rollen gespielt. Was war Ihre bisher prägendste Rolle?

Hoss: Das kann ich nicht sagen. Ich habe viele Rollen gespielt, die mich herausgefordert haben. Es gibt eigentlich keine „eine“ Rolle. Vielleicht ist es aber die „Barbara“ (Figur aus dem Film „Barbara“, Anm. der Red.).

Sie leben in Berlin. Was verbinden Sie mit Hamburg?

Hoss: Ich war jetzt zwei Mal hier auf dem Filmfestival und sonst habe ich in Hamburg Theater gespielt oder Filme vorgestellt. Ich erlebe das Theater- und Kinopublikum hier als sehr offen und neugierig, als sehr lebendig. Man sagt ja eigentlich, der Norden ist so kühl – das sagt man über mich auch immer – aber das Gegenteil ist der Fall. Also ich komme sehr gerne nach Hamburg.

Das Interview entstand am roten Teppich vor der Verleihung des Douglas-Sirk-Preises an Nina Hoss. Weiter zum Video.

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