Das 27. Filmfest Hamburg ist vorbei – die 30. Lesbisch-Schwulen-Filmtage Hamburg beginnen. Das Queer Film Festival möchte dem Publikum vielfältige und aktuelle Filmproduktionen zeigen.

Einmal jährlich locken die Lesbisch-Schwulen-Filmtage über 15.000 Besucher*innen in die Hamburger Kinos. Im Rahmen der Filmtage vom 15. bis 20. Oktober finden neben dem Filmprogramm weitere Veranstaltungen statt. Dazu gehören zum Beispiel eine Virtual Reality Exhibition und verschiedene Workshops für „queer people of color only“. Insgesamt nimmt das Festival einen wichtigen Platz in Hamburgs Kulturlandschaft ein.

Die gezeigten Filme beschäftigen sich vor allem mit Themen, die vor allem für nicht-heterosexuelle Kinobesucher relevant sind. Außerdem möchte das Festival ein Forum für eine gesellschaftlich engagierte und diskussionsfreudige Filmkultur sein.

Von der Uni zum Film-Festival

Im Wintersemester 1988/89 organisierten Studierende der Universität Hamburg ein Seminar zum damals kaum erforschten Thema „Homosexualität im Film“. In Kooperation mit dem lokal ansässigen Metropolis Kino entstanden im Sommer 1990 die ersten Lesbisch-Schwulen-Filmtage Hamburg.

1995, als die Filmtage immer mehr an Aufmerksamkeit gewannen, wurde der Querbild e.V. gegründet. Der Verein veranstaltet seitdem die Lesbisch-Schwulen-Filmtage und stellt den rechtlichen Rahmen für das Film-Festival. So konnten die Filmtage die notwendigen finanziellen Strukturen sicherstellen. Auch die Stadt Hamburg, die Kulturbehörde und einige Konsulate und Kulturinstitutionen treten als Sponsoren auf.

Apropros Kino: Das war das Filmfest Hamburg 2019

Kennt ihr schon das Alabama Kino? Wir haben mit dessen Inhaber gesprochen.

Illustration: Lesbisch-Schwule-Filmtage Hamburg

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Justus Beyer, Jahrgang 1993, macht aus Scheiße Geld. Als Mitbegründer der Firma Horse Powered versorgt er Kleingärtner und Floristen mit Naturdünger-Pellets. Mit einem Jahr saß er das erste Mal auf einem Pferd, Landei ist er trotzdem nicht. Für das Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften zog es ihn vom Dortmunder Familienhof nach Hamburg. Dort analysierte er als Werkstudent bei dem Werberiesen Jung von Matt Zielgruppen und Wettbewerber namhafter Kunden. Unternehmen wie BMW, Montblanc und Ricola bereiteten ihm schlaflose Nächte. Bei Xing fand er dann sein persönliches Silicon Valley: Massagen im Büro, Geburtstagskonfetti und persönliche Weihnachtsgrüße vom CEO. Als Curation Manager fütterte Justus den Algorithmus und vernetzte Menschen mit gleichen beruflichen Interessen. Seine Konstante im Leben: Espresso. Kürzel: jub

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