Eine rockige Reise durchs Universum oder Chillen für den guten Zweck: Am Wochenende gibt es in Hamburg bei jedem Wetter etwas zu erleben. Schnappt euch Sonnenbrille und Regenschirm – auf geht’s!

See you on the dark side of the moon

Das Planetarium Hamburg rockt – und zwar wortwörtlich: Statt dem klassischen Programm wird dieses Wochenende nämlich eine Spezial-Show zur Musik der legendären Band Pink Floyd gezeigt. Die Choreografie aus Bildern, 3D-Welten, Sternen und Lasereffekten werden an der Sternenkuppel zu einem audiovisuellen Spektakel.

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Die Vorstellung „See you on the dark side of the moon“ findet diesen Samstag im Planetarium Hamburg statt. Foto: Bryan Goff/Unsplash

Samstag, 4.7. l 22-23 Uhr l empfohlen ab 16 Jahren l Eintritt: 14 Euro l


Film ab für unsere Programmkinos

Nach den verregneten Sommertagen der letzten Woche eine gute Nachricht: Endlich könnt ihr wieder in die weichen Sessel der Hamburger Programmkinos sinken. Ein paar Abstriche müssen Kinofans beim Filmerlebnis wegen der geltenden Hygieneregeln aber noch hinnehmen: Auch im Kino muss der Abstand von 1,5 Metern gehalten werden. Diese Programmkinos sind bereits wieder für Publikum geöffnet:

Allein im Kino
Auch in Hamburgs Programmkinos gilt: Abstand halten. Foto: Unsplash

Open Air auf Abstand

Bei Schrødingers Paradies Garten kommt m Wochenende Festival-Feeling auf – zumindest ein bisschen. Moshpits sind wegen Corona leider nicht erlaubt, das DJ-Kollektiv Harmonie im Bassgewitter bringt zumindest eure Herzen zum Tanzen. Genießt elektronische Beats, wärmende Sonnenstrahlen und feinste Drinks im Garten des Kulturhauses Schrødingers. Mit jedem Getränk, das ihr euch an der Bar gönnt, bessert ihr euer Karmakonto auf: Durch die Einnahmen finanziert das Kulturhaus Lebensmittel für Menschen in finanzieller Not – mit diesem Wissen schmeckt der Gin Tonic gleich doppelt so gut.

Chillen, grillen, Bierchen killen
Musik, Grillstand, Lagerfeuer: Gemütliches Zusammensein für einen guten Zweck. Foto: Unsplash

Freitag l 3.7. l 17:00-24:00 Uhr l Eintritt frei l Schroedingers am Schanzenpark, Schröderstiftstraße 7, 20146 Hamburg


Das Hamburger Ufer erkunden

Team Elbe oder Team Alster? Wer sich noch nicht entschieden hat, kann dieses Wochenende nutzen, um die schönsten Plätze am Hamburger Wasser zu erkunden. Nicht nur Zugezogene, sondern auch echte Hamburger*innen können bestimmt noch den ein oder anderen Spot im FINK-Guide für die Elbe oder die Alster entdecken.

Elbe_7 schöne Plätze Grafik
7 schöne Plätze an der Elbe. Grafik: Paula Wiedeking

Clubfeeling im Wohnzimmer

Das Hamburger Nachtleben aber ist weiterhin bis auf unbestimmte Zeit stumm geschaltet. Schön, dass wir uns den Club nach Hause holen können: Klub forward überträgt am Sonntag ein Live-Set von Steven Shade. Der Booking Agent, Club-Booker, Produzent und DJ bewegt sich aktuell hauptsächlich in der Techno-Szene – der Stream am Sonntag ist allerdings eine Hommage an seine Wurzeln im Drum and Bass.

Sonntag l 5.7. l 19:00-20:30 Uhr


Titelbild: Linda Proske

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Victoria Szabó, Jahrgang 1996, trägt gerne schwarz. Diese schlichte Eleganz entspricht ihrem Gefühl für Ästhetik und die spielt für sie als visueller Mensch eine große Rolle. Ihre Bachelorarbeit in Publizistik und Kommunikationswissenschaften schrieb sie über die Wirkung von Produktdesign auf Konsumierende. Ihre Leidenschaft für das Schöne lebte die gebürtige Österreicherin als Redakteurin für die Kulturzeitschrift „The Gap“ aus. Dort schrieb sie über Galerieeröffnungen und Fotografieausstellungen. Dass Kultur auch viel mit Nachhaltigkeit zu tun haben kann, entdeckte sie bei ihrer Arbeit für das Magazin „Biorama“, für das sie etwa einen Festivalguide über nachhaltige Festivals zusammenstellte, Tipps für Bio-Glitzer inklusive. Ein Praktikum bei den Wiener Linien führte sie weg vom Journalismus und hin zur PR. Sie plante den Instagram-Feed des städtischen Verkehrsbetriebs und betreute den Unternehmens-Blog mit. Ihr Vorhaben für den Neuanfang in Hamburg: Das Leben auf die Wiener Art genießen, flanieren und Spritzer trinken. Alsterwasser ist auch okay. Kürzel: vis
Wenn sie etwas sagt, hören Schauspieler*innen ganz genau zu: Linda Proske, Jahrgang 1995, rettet im Theaterverein regelmäßig als Souffleuse den Abend. Herausforderungen nimmt sie an: Eigentlich trainierte sie auf einen Halbmarathon, da waren die Startplätze allerdings vergeben. Daher lief sie gleich den Hamburger Marathon. Für ihren Bachelor in Kommunikationswissenschaft zog sie von Rostock an der schönen Ostsee quer durch Deutschland in den Kessel nach Stuttgart. Mit einem Praktikum bei ProSiebenSat.1 erfüllte sich für Linda ein Kindheitstraum. Dort textete sie für „Galileo“ die Werbetrailer. Im Studio traf sie Bully Herbig, der grüßte sie zwar nicht, Thore Schölermann aber schon. Zurück im Norden schrieb sie Werbetexte für Kühne, „die mit den Gewürzgurken“. Die Unterscheidung zwischen Salat- und Gewürzgurken ist ihr daher besonders wichtig. Ihr Lieblingsdrink ist naheliegend: Gin Tonic. Kürzel: lip
Mali Paede, Jahrgang 1993, streitet oft mit ihrem Vater über Feminismus-Themen. Zum Beispiel bei der gendergerechten Sprache sind die beiden völlig unterschiedlicher Meinung. Ansonsten hat sie von ihm aber auch durchaus wertvolle Dinge gelernt – etwa das Licht nicht unnötig lange brennen zu lassen und den Kühlschrank schnell wieder zu schließen. Die gebürtige Hamburgerin studierte Nachhaltigkeitshumanwissenschaften und Kulturwissenschaften in Lüneburg. Zurück in ihrer Heimatstadt interviewt sie für die Hamburg Kreativ Gesellschaft gerade am liebsten bildende Künstler, Theaterbetreiber und neulich auch den Inhaber eines Indieverlags. Ausgleich findet sie beim Vinyasa Yoga. Das hilft ihr auch, ihre Tollpatschigkeit in den Griff zu kriegen: Mali fällt oft etwas aus der Hand. Ihre Teetasse fängt sie mittlerweile schon wieder auf. Kürzel: maj