Im Zuge der US-Wahl am 3. November werden in den USA Unruhen erwartet. Das Weiße Haus wird zum Schutz bereits mit einem Zaun abgeriegelt. Auch in anderen Teilen Amerikas ergreift die Bevölkerung Schutzmaßnahmen.

Nach einem harten Wahlkampf steht die amerikanische Bevölkerung vielleicht schon in wenigen Stunden vor einem Wahlergebnis. Die Stimmung im Land ist angespannt. Unabhängig vom Wahlergebnis werden Unruhen erwartet. Das Gebiet um das Weiße Haus wird bereits abgeriegelt.

Laut NBC-Journalist Geoff Bennett würde ein „unbezwingbarer“ Zaun ums Weiße Haus aufgestellt werden. Außerdem, so Bennet, würden sich 250 Nationalgardisten für einen möglichen Einsatz bereithalten.

Trump-Anhänger bedrängen Wahlkampfbus von Joe Biden

Die Sorge um mögliche Unruhen ist nicht unbegründet. So versuchten beispielsweise vor wenigen Tagen Trump-Anhänger in Texas, den Wahlkampfbus von Biden und seiner Vizekandidatin Kamala Harris mit Pick-up-Trucks von der Straße zu drängen. Kurz danach twitterte Trump: „Ich liebe Texas.“ Es ist davon auszugehen, dass es sich bei den Unruhestiftern um eine rechte Randgruppe handelt.

Lage zur US-Wahl 2020

Extrem unterschiedliche Kandidaten, ein tief gespaltenes Land und ein Kongress, der in großen Teilen neu gewählt wird: Die US-Wahl 2020 ist in jeder Hinsicht historisch. Wie wichtig ist die Briefwahl? Was passiert in den kommenden Tagen? Und wird die Wahlbeteiligung so hoch ausfallen wie seit einem Jahrhundert nicht mehr? FINK.HAMBURG verfolgt für euch die Wahl und liefert Hintergründe, Erklärungen und Neuigkeiten, wenn es heißt: Trump oder Biden?

Gefährliche Wochen befürchtet

In einer Kolumne der New York Times spekuliert der Journalist Charles M. Blow, die Wochen nach der Wahl können die gefährlichsten in den USA seit dem Bürgerkrieg werden. In vielen Regionen des Landes bereitet sich die Bevölkerung auf ein solches Szenario vor.

Geschäftsinhaber*innen verbarrikadieren in Washington und New York ihre Läden. Auch in anderen Regionen werden Schaufenster mit Brettern vernagelt. Der Rodeo Drive in Los Angeles wird am Tag der Wahlen komplett für Autos und Fußgänger gesperrt.

Bereits Mitte des Jahres kam es in den USA zu Unruhen. Im Zuge der Black-Lives-Matter-Proteste demonstrierten tausende Menschen gegen die Polizeigewalt und den systematischen Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft.

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Titelbild: Imagespace/ZUMA Wire/dpa

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Wenn sie etwas sagt, hören Schauspieler*innen ganz genau zu: Linda Proske, Jahrgang 1995, rettet im Theaterverein regelmäßig als Souffleuse den Abend. Herausforderungen nimmt sie an: Eigentlich trainierte sie auf einen Halbmarathon, da waren die Startplätze allerdings vergeben. Daher lief sie gleich den Hamburger Marathon. Für ihren Bachelor in Kommunikationswissenschaft zog sie von Rostock an der schönen Ostsee quer durch Deutschland in den Kessel nach Stuttgart. Mit einem Praktikum bei ProSiebenSat.1 erfüllte sich für Linda ein Kindheitstraum. Dort textete sie für „Galileo“ die Werbetrailer. Im Studio traf sie Bully Herbig, der grüßte sie zwar nicht, Thore Schölermann aber schon. Zurück im Norden schrieb sie Werbetexte für Kühne, „die mit den Gewürzgurken“. Die Unterscheidung zwischen Salat- und Gewürzgurken ist ihr daher besonders wichtig. Ihr Lieblingsdrink ist naheliegend: Gin Tonic. Kürzel: lip