Das Impfzentrum in den Hamburger Messehallen ist technisch bereit für bis zu 7.000 Corona-Impfungen am Tag – sobald ein Impfstoff da ist. Zudem sollen gratis FFP2-Masken für Risikogruppen im Kampf gegen die Pandemie helfen.

Ein Tag vor dem erneuten Lockdown gibt es in Hamburg Hoffnung im Kampf gegen das Corona-Virus. Das Impfzentrum in den Hamburger Messehallen ist technisch gesehen einsatzbereit. Die Aufbau ist damit innerhalb des Zeitplans abgeschlossen. Der heutige Dienstag war vom Bund als Termin für die Fertigstellung festgelegt worden.

„Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, um unverzüglich mit den Corona-Schutzimpfungen zu beginnen, sobald entsprechende Impfstoffe verfügbar sind“, sagte der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich. In dem von der Kassenärztlichen Vereinigung betriebenen Zentrum in Messehalle 3 sollen täglich bis zu 7000 Impfungen möglich sein.

Wann der Imfpstoff ausreichend verfügbar ist, damit das bis zu 30 Millionen Euro teure Impfzentrum in Betrieb gehen kann, steht noch nicht fest. Zuvor sollen Risikogruppen beispielsweise in Pflegeheimen geimpft werden. Zugelassen wird der Impfstoff laut Bundesministerium für Gesundheit vorraussichtlich Anfang 2021.

Corona-Risikogruppen erhalten kostenlose FFP2-Masken

Breits ab Dienstag werden kostenlose FFP2-Masken für Angehörige von Risikogruppen in Hamburgs Apotheken ausgegeben. Das betreffe etwa Menschen über 60 Jahre, Asthmatiker oder Herzkranke, meldete der Hamburger Apothekerverein. In Hamburg ginge es um rund 600.000 Personen.

FFP2-Masken filtern Partikel besonders wirksam, bieten jedoch auch keinen 100-prozentigen Schutz vor einer Corona-Infektion. Ihre Ausgabe erfolgt stufenweise innerhalb der nächsten Wochen.

Tagesaktuelle Informationen sowie Fragen und Antworten zu den geplanten Corona-Schutzimpfungen in Hamburg findet ihr hier.

loc/dpa

Titelbild: Archiv / Hamburg Messe und Congress / H. G. Esch, Ingenhoven Architects

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Freudenstadt behauptet von sich, den größten Marktplatz Deutschlands zu haben, genau wie Stade. Was Stade definitiv fehlt: Es war nicht seit 1997 das Zuhause von Lorenz Jeric. Er liebt die Ćevapčići seines slowenischen Großvaters, kocht selbst aber am liebsten Käsespätzle. Nach 13 Jahren Waldorfschule zog er nach Hamburg, um einen Bachelor in Medien- und Kommunikationswissenschaft zu machen. Dabei lernte er, dass er es nicht leiden kann, Filme wissenschaftlich zu betrachten, obwohl er sie liebt. Wenn er nicht grade für eine kleine Kommunikationsagentur textet, spielt er gerne am Grindelhof Tischtennis oder fährt mit seinem Campervan Richtung Norden, möglichst ans Wasser. Zusammen mit Freunden produziert er schon seit 2017 den Podcast „Unfertig“, in dem wenig über Gott und viel über die Welt gesprochen wird. Kürzel: loc