Stadtradeln Hamburg startet

Radfahren fürs Klima

Das Bild zeigt einen Mann der auf einem hellblauem Fahrrad fährt. Er ist scharf zu erkennen, der Hintergrund ist unscharf.
Das diesjährige Stadtradeln in Hamburg startet. Foto: Alina Lewandowitz

Am 4. Juni startet das Stadtradeln in Hamburg: 21 Tage lang können Hamburger*innen für ihre Stadt Kilometer mit dem Fahrrad sammeln – für einen klimafreundlicheren Alltag. 

Vom 4. bis zum 24. Juni findet das diesjährige Stadtradeln in Hamburg statt. Das Klima-Bündnis lädt dazu ein, in diesem Zeitraum vermehrt Fahrrad zu fahren und die zurückgelegten Kilometer zu sammeln. 

Stadtradeln ist eine Kampagne von Klima-Bündnis Services. Kommunen in ganz Deutschland können mitmachen und Kilometer auf dem Fahrrad sammeln. Die Aktion findet jährlich vom 1. Mai bis zum 30. September statt. In diesem Zeitraum können die Kommunen die 21 aufeinanderfolgenden Tage für das Stadtradeln frei wählen. Dieses Jahr sind bereits mehr als 3000 Kommunen angemeldet. 

Für einen klimafreundlichen Alltag 

Bürger*innen können sich in Teams zusammenfinden und ihre Kilometer eintragen oder optional in einer App tracken. Alle gesammelten Daten werden anschließend anonymisiert an die Technische Universität Dresden übermittelt und ausgewertet. So kann zum Beispiel ermittelt werden, wo es häufig zu Verzögerungen im Radverkehr kommt. 

Mithilfe der Bürgerbeteiligungsplattform „RADar!“ soll die Radinfrastruktur verbessert werden: Radler*innen können beispielsweise Schlaglöcher melden.

Hier könnt Ihr mitmachen: Rad-Events in Hamburg  

Im Rahmen der Aktion sind mehrere Rad-Events geplant. Am 4. Juni sind Teilnehmende eingeladen beim „Anradeln“ teilzunehmen, Startpunkt ist der St. Georgs Kirchhof. Darauf folgen weitere Touren, etwa entlang der Elbe, nach Buxtehude oder über die Köhlbrandbrücke. Am 10. Juni findet die Neuwerkchallenge des Betriebssportverbands Hamburg statt – ambitionierte Radler*innen müssen insgesamt 250 Kilometer radfahren und 21 Kilometer im Laufschritt durch das Watt waten. Am Abend des 24. Juni findet zum Ende der Aktion das große „Abradeln“ statt, Treffpunkt Südseite Alter Elbtunnel. 

HAW-Hamburg stellt wieder ein Team 

Auch in diesem Jahr stellt die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) wieder ein Team unter Andrea Kupke, Laboringenieurin an der Fakultät Elektro-, Medien- und Informationstechnik (EMI). Sie ist bereits seit 2018 Kapitänin des HAW-Hamburg Teams. Für die diesjährige Teilnahme erhofft sich Team-Kapitänin Kupke, dass sich wieder viele Leute von der HAW engagieren und gemeinsam ein gutes Ergebnis innerhalb des Hochschul-Rankings erzielen, sagte sie FINK.HAMBURG. 

Alle Studierenden und Beschäftigten der HAW können dem Team beitreten. Gezählt werden sämtliche Wege, die mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, wie etwa der Weg zur Hochschule und zurück. Eine Anmeldung für das HAW-Stadtradeln-Team ist jederzeit innerhalb des Aktionszeitraums möglich, auch Nachmeldungen sind möglich. Kilometer, die seit dem 4. Juni gefahren wurden, können nachgetragen werden.  

Für dieses Jahr plant die Hochschule eine besondere Aktion: Unter alle Teilnehmenden, die für das HAW-Hamburg-Team radeln und mehr als 150 Kilometer sammeln, werden HAW-Hamburg-Bags verlost.   

FINK.HAMBURG begleitet Stadtradeln 

Das Redaktionsteam von FINK.HAMBURG stellt sich dieses Jahr gemeinsam der Stadtradeln-Challenge. Mehr dazu in Kürze.  

alo/isi

Luise Mia Beyer, Jahrgang 2002, liebt ihren Geburtsort St. Pauli, war aber schon viel unterwegs. Als Pfadfinderin wanderte sie quer durch Europa, mit einem Holzboot reiste sie in Indonesien von Insel zu Insel, in ständiger Angst vor einer Havarie. In Norddeutschland betreute sie Kinderschauspieler*innen auf einem Filmset und in Hamburg lieferte sie im Smart Pizza aus. Ihren Spaß am Skifahren und Surfen verband sie an der Leuphana mit Social Media: Sie produzierte Reels über Hochschulsportreisen. Nach dem Bachelor in Kulturwissenschaften machte sie ein Praktikum im Bereich Kultur- und Wissenschaftskommunikation bei Holtzbrinck Berlin. Beim Goethe-Institut in San Francisco betreute Luise die digitale Kommunikation und wohnte drei Monate im Turm der Feuerwache aus "The Princess Diaries". Jetzt, endlich, lebt sie wieder auf dem
Kiez. Kürzel: isi

Pilea, Monstera, Strelitzia: Alina Lewandowitz, geboren 2001 in Northeim, teilt ihre Wohnung mit über 30 Pflanzen. Die Frage nach ihrem Liebling – schwierig, wie die für Eltern nach dem Lieblingskind. Für ihr duales Studium in Marketing und Digitale Medien zog es Alina nach Düsseldorf, parallel arbeitete sie im Mediaagentur-Netzwerk Omnicom Media. In Hamburg wollte sie eigentlich nur ein Semester bleiben – mittlerweile sind es mehr als drei Jahre. Nach ihrem Studium blieb sie der Agenturwelt treu und arbeitete bei Hearts & Science in der Strategie. Ihre Lieblingspflanze? Wahrscheinlich die Pilea, denn die hat sie aus einem kleinen Ableger großgezogen. Kürzel: alo

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