Streckensperrung zwischen Hannover und Hamburg

Vollsperrung ab 14.06.

Ein Zug des Betreibers Metronom.
Die Strecke zwischen Hannover und Lüneburg ist vom 14.06. bis zum 10.07. gesperrt. Foto: Anna Hillmann

Die Streckensperrung zwischen Hannover und Hamburg geht in die nächste Runde: Vom 14. Juni bis 10. Juli fahren zwischen Hannover und Lüneburg keine Züge. Damit beginnt der zweite Teil der Sanierung.

Die Streckensperrung zwischen Hannover und Uelzen sorgt seit dem 1. Mai für massive Einschränkungen. Ab dem 14. Juni wird zusätzlich der Abschnitt zwischen Lüneburg und Uelzen bis zum 10. Juli gesperrt. In dieser Zeit fahren Züge nur noch stündlich von Lüneburg nach Hamburg, der RB31 endet in Winsen statt in Lüneburg. Betroffen sind die Linien RE2, RE3 und RB31, ein Ersatzverkehr mit Bussen und S-Bahnen ist eingerichtet.

Die Deutsche Bahn überholt kanpp 66 Kilometer Gleise zunächst kurzfristig. Im Jahr 2029 folgt dann eine umfassende Generalsanierung mit dem Ziel, den Service zuverlässiger und leistungsfähiger zu machen. Für Reisende bedeutet dies trotzdem: Bis zum 10. Juli ist Geduld gefragt.

Eine der wichtigsten Bahnstrecken Deutschlands

Die Strecke zwischen Hannover und Hamburg ist eine der wichtigsten Bahnstrecken Deutschlands, sie wird stark befahren. Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) berichtet sie habe alles getan, um ein „verlässliches Angebot sicherzustellen“. Jedoch hätte die zusätzliche Sanierung der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin die Planung der Streckensanierung zwischen Hamburg und Hannover vor „enorme Herausforderungen“ gestellt, sagt Carmen Schwabl, Geschäftsführerin der LNGV. Durch Schneefälle kamen die Bauarbeiten ins Stocken. Auch die Arbeiten an der S-Bahn in Harburg vom 11. bis 22. Mai sorgten für überfüllte Züge, trotz zusätzlicher Metronom-Fahrten zwischen Hamburg-Harburg und Hamburg.

Überfüllung am Hamburger Gleis 13 und 14

Überfüllte Bahnhöfe durch Baustellen sind kein neues Phänomen: Seit Jahren sei der Hamburger Bahnhof „völlig überlastet“, sagte der Verkehrsexperte der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Philipp Heißner.

Insbesondere die Gleise 13 und 14, auf dem die Züge von Hannover und Lüneburg ankommen und abfahren, seien „ein Brennpunkt der Überfüllung”, so Heißner. Tagtäglich würden sich dort unzählige Reisende unter beengten Bedingungen bewegen.

Die Linksfraktion hat Anfang des Jahres 2025 eine von ihr beauftragte Studie vorgelegt, um herauszufinden, wie der Ort entzerrt werden könnte. Diese zeige, dass der Bau neuer Gleise am Hamburger Hauptbahnhof den Andrang um circa 40 Prozent entlasten könnte.

ahi/dpa

„Bücher sind nicht immer besser als ihre Verfilmungen, aber oft”, sagt Anna Hillmann, Jahrgang 2002. In ihrem Geburtsort Lüneburg hat sie im Rahmen ihres Studiums der Kulturwissenschaften schon Filmszenen neu verfilmt, ihre Bachelorarbeit schrieb sie zum Thema BookTok. Für die Leuphana entwickelte Anna Memes und andere Formate für Instagram. Nach dem Bachelor absolvierte sie Praktika im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit in einer Werbeagentur in Hannover und im Lüneburger Literaturbüro. In ihrer Freizeit tanzt Anna gern, am liebsten zu Afrobeats. Bücher und Filme haben einen hohen Stellenwert in ihrem Leben: Jedes Jahr im Herbst sieht sie „Gossip Girl”, einmal pro Jahr liest sie „Rubinrot” von Kerstin Gier. Das Buch ist besser als der Film, findet Anna. Kürzel: ahi

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