Das Parken in Hamburg wird teurer. Das hat die Stadt Hamburg entschieden. Die CDU fordert eine sofortige Rücknahme der Gebührenerhöhung und kritisiert die Verkehrspolitik von SPD und Grünen. Die halten dagegen.
In Hamburg werden Parkgebühren erhöht und Parkscheine abgeschafft. Die Stadt nennt höhere Preise fair. Kritik üben der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) und die Hamburger CDU.
„Hamburg ist für alle da – auch für Autofahrer”, sagt Dennis Thering, Vorsitzender der CDU Hamburg. Seine Partei fordert die von SPD und Grünen regierte Stadt auf, die Gebührenerhöhung zurückzunehmen. Bei der CDU ist man der Meinung, höhere Parkgebühren würden viele Bürger*innen zusätzlich belasten, und den Alltag von Autofahrer*innen erschweren.
Neuer Parkraum statt höhere Preise?
Die CDU verweist dabei nicht nur auf die schwierige Parkplatzsuche, sondern auch auf zusätzlichen Verkehr durch extra Fahrten für die Suche eines Parkplatzes. Diese führten zu mehr Stress, längeren Fahrstrecken und seien zudem belastend für die Umwelt.
Zudem kritisiert die Partei die Verkehrspolitik von SPD und Grünen. Diese hätten den Abbau von Parkplätzen in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Bestandteil ihrer Verkehrspolitik gemacht. Die CDU hingegen will neuen Parkraum schaffen.
Erst wenn Alternativen wie Quartiersgaragen zur Verfügung stünden, könne über eine Verlagerung von Stellplätzen nachgedacht werden, so die Partei.
Hamburg: Preislich im Mittelfeld
SPD und Grüne verteidigen die Erhöhung der Parkgebühren. Die Maßnahme sei fair, maßvoll und gezielt. Die Gebühren seien über vier Jahren nicht angepasst worden und Hamburg liege trotz der Erhöhung im Vergleich zu anderen Großstädten nur im Mittelfeld der Preise fürs Parken
Gleichzeitig will der rot-grüne Senat durch günstigere digitale Bewohnerparkausweise die Digitalisierung fördern. Durch Vergünstigungen für Elektrofahrzeuge sollen darüber hinaus Anreize für klimafreundliche Mobilität geschafft werden. Die Maßnahme sei ein Beitrag zu einer modernen und nachhaltigen Verkehrspolitik. E-Autos parken in Hamburg weiterhin bis zur Höchstparkdauer kostenlos.




bea/dpa
Immer neue Food-Culture kennenlernen, mit einer Freundin ein Unternehmen gründen, einmal das Spiegel-Gebäude von innen sehen – das sind nur einige von Tabea Hofmanns Zielen. Sie wurde 2001 in Stuttgart geboren, zog von dort nach München und studierte im Bachelor “Fotodesign”. Zeitgleich arbeitete sie beim BR für die Sendung “Lebenslinien” und fotografierte dafür etwa eine Holocaust-Überlebende. Bei Leica war sie für ein Praktikum in der Art Direktion. Heute arbeitet sie bei Next Media Hamburg und ist selbstständige Fotografin. Von ihrem ersten Gehalt kaufte sie sich ein Rennrad und fuhr damit um den Starnberger See. In Bayern rannte Tabea Berge hoch, von Hamburg aus arbeitet sie an ihrem nächsten Ziel: einen Watt-Marathon vor Cuxhaven laufen.
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