Gleise sind im Hauptbahnhof Hamburg zu sehen. Links im Bild befindet sich eine rote Ampel für den Zugverkehr. Es handelt sich um ein Symbolbild für die Bahnstrecke Berlin-Hamburg, die ab dem 14. Juni wieder frei ist.
Die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin soll ab dem 14. Juni wieder für den Zugverkehr frei sein. Foto: Bodo Marks/dpa

Die Strecke Hamburg-Berlin wird ab dem 14. Juni wieder für den Bahnverkehr freigegeben. Reisende müssen dennoch mit Verzögerungen rechnen. Zudem sind einige Bahnhöfe nicht barrierefrei erreichbar.

Die Deutsche Bahn gibt die seit August 2025 gesperrte Strecke zwischen Hamburg und Berlin am 14. Juni wieder vollständig für den Zugverkehr frei. Wegen noch ausstehender Arbeiten an der Signal- und Stellwerkstechnik müssen Fahrgäste im Fernverkehr noch bis Ende Juni mit Verspätungen von fünf bis zehn Minuten rechnen. Der Nahverkehr fährt wieder nach Fahrplan.

Fernverkehrszüge fahren vorübergehend langsamer

Ursprünglich wollte die Bahn die Strecke bereits zum 1. Mai wieder in Betrieb nehmen. Wegen des strengen Winters verschob sie die Freigabe jedoch auf den 14. Juni. Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) kritisierte die Verzögerung in einem Brief an die Deutsche Bahn.

Auch zum neuen Termin kann die Bahn nicht alle Arbeiten abschließen. Zwar verkehren nach Angaben des Unternehmens alle geplanten Fernzüge mit voller Kapazität. Zwischen Hagenow Land und Berlin-Spandau müssen die Züge jedoch vorübergehend langsamer fahren. Dort stehen noch Abnahmen der neuen Signal- und Stellwerkstechnik sowie Belastungs- und Testfahrten aus. Die notwendigen Geschwindigkeitsbegrenzungen führen zu Verspätungen von fünf bis zehn Minuten. Die Einschränkungen sollen voraussichtlich bis zum 30. Juni gelten.

Einige Bahnhöfe vorerst nicht barrierefrei

Mit der vollständigen Freigabe am 14. Juni endet die Umleitung des Fernverkehrs über Uelzen und Stendal, dadurch war die Fahrt 45 Minuten länger. Während der Bauarbeiten erneuerte die Bahn nach eigenen Angaben 165 Kilometer Gleise, 250 Weichen und 25 Bahnsteige. Dennoch sind die Bahnsteige in Bergedorf, Nauen und Falkensee vorerst nicht barrierefrei erreichbar. Es besteht die Möglichkeit Rufbusse zu nutzen, die zu barrierefreien Bahnhöfen fahren.

Die rund 280 Kilometer lange Strecke zwischen Hamburg und Berlin führt durch fünf Bundesländer. Mit täglich rund 30.000 Fahrgästen im Fernverkehr und insgesamt etwa 470 Zügen gehört sie zu den wichtigsten Bahnverbindungen Deutschlands.

Als Kind war sie kein Fan ihres Namens, liebte aber die Farbe. Rosa Bort, geboren 1998 in Braunschweig, zog nach dem Abitur nach Köln. Fürs Studium in Medien- und Wirtschaftspsychologie und, wie überall wo sie hinkommt: um dort zu tanzen, am liebsten zu Hiphop oder House. In Köln arbeitete sie nebenbei im Vertrieb und Marketing bei einem Fahrradhersteller. Im Anschluss an ein Praktikum in Prag baute sie den TikTok-Kanal des deutsch-tschechischen Magazins „Landesecho“ auf und wurde 2025 dafür mit dem „Johnny”-Klein-Preis ausgezeichnet. Sie lernte dabei unter anderem, dass Slytherin auf Tschechisch “Zmijozel” heißt. Im Praktikum bei Next Media Hamburg half sie, Workshops und Events für Medienunternehmen zu organisieren. Heute liebt Rosa ihren Namen, aber die Farbe ist ihr zu zart. Kürzel: rot

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