700 Quadratmeter für Ausstellungen und Veranstaltungen: Das Kultur Kontor nahe des Hamburger Hauptbahnhofs ist eröffnet. Das Deutsche Hafenmuseum ist mit im Boot. Los geht es mit einer Schau zu Sport im Nationalsozialismus.
Hamburg hat eine neue Kulturfläche: Im Kultur Kontor wird die Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH) gemeinsam mit der Behörde für Kultur und Medien in Zukunft neben Ausstellungen auch verschiedene Veranstaltungen präsentieren.
Los geht es mit „SPORT. MASSE. MACHT.“ über Fußball im Nationalsozialismus. Bis zum 05. August geht es hier darum, welche Bedeutung Sport und Fußball im Nationalsozialismus hatten. Vor allem, inwieweit Sport zur Machtsicherung genutzt wurde. Die Ausstellung eröffnet anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer, die in dieser Woche beginnt. Zuvor war die Wanderausstellung bereits im Olympiapark Berlin zu sehen.
Deutsches Hafenmuseum mit an Bord
Das Kultur Kontor bietet einen neuen Raum für zeitgemäße Ausstellungen und soll auch als Fläche dienen, um die Bürger*innen über Vorhaben der Stadt zu informieren. Zusätzlich soll das Kontor Einblicke in die Inhalte des neuen Deutschen Hafenmuseums zeigen, das sich zur Zeit noch im Aufbau befindet.
Das im Sommer 2024 fertig gestellte Johann Kontor dient dabei als Heimat für die Kulturfläche. Auch die Behörde für Kultur und Medien wird das Kontor für einen Monat im Jahr nutzen, um die Arbeiten der Preisträger*innen des Edwin-Scharff-Preises zu zeigen.
Prof. Dr. Hans-Jörg Czech, Direktor und Vorstand der Stiftung Historische Museen Hamburg, bezeichnet die Zusammenkunft der SHMH und der Behörde für Kultur und Medien im Kultur Kontor als Glücksfall. Das Logistik- und Schiffahrtsunternehmen Maersk ist der Hauptmieter der Fläche und fördert das Projekt durch einen Mieterlass. Der Eintritt in das Kultur Kontor ist kostenlos.
mim
Wer wissen will, wo es den besten Kuchen Hamburgs gibt, fragt am besten Mara Mennekes, geboren 2001 in Moers: Ein Jahr lang war sie als Social-Media-Redakteurin für das Stadtmagazin „Mit Vergnügen“ in der Gastroszene unterwegs. Ihren Bachelor in Modejournalismus machte sie in Düsseldorf, parallel gab sie geflüchteten Kindern Deutschunterricht. Mara fotografiert professionell, derzeit vor allem die „Rabauken“ vom Kids Club des FC St. Pauli, wo sie zuvor ein Social-Media-Praktikum gemacht hat. Mit den „Rabauken“ verbindet sie noch etwas anderes: Mara ist schon seit ihrer Kindheit St.-Pauli-Fan. Jetzt ist sie mit ihrer Kamera bei jedem Heimspiel dabei. Kürzel: mim







