Mehr Fluglärm in Alsterdorf und Norderstedt

Bauarbeiten an der Landebahn

Ein geringeltes Condor Flugzeug fährt auf eine Start- und Landebahn des Hamburger Flughafens. Fluglärm über Alsterdorf und Norderstedt.
In den nächsten zwei Wochen steht nur eine Start- und Landebahn des Hamburger Flughafens zur Verfügung. Foto: Christian Charisius/dpa

Am Hamburger Flughafen wird eine Start- und Landebahn saniert. Deshalb ändern sich Flugrouten. Das heißt: Es wird lauter im Hamburger Norden, vor allem in Alsterdorf und in Norderstedt.

Sowohl der Hamburger Stadtteil Alsterdorf, als auch Norderstedt an der Hamburger Stadtgrenze sind in den kommenden zwei Wochen von stärkerem Fluglärm betroffen. Die erste von zwei Start- und Landebahnen des Hamburger Flughafens wird gewartet und saniert. Ab Mittwoch werden alle Flugzeuge, die den Hamburger Flughafen anfliegen, auf die zweite Bahn umgeleitet. Die Flüge werden in die Einflugschneise über Alsterdorf/Norderstedt umgeleitet, was dort für eine stärkere Lärmbelastung sorgt. Die Bauarbeiten sollen bis zum 1. Juli andauern.

Weitere Sperrung bereits geplant

Eine zweite Start- und Landebahn soll laut Hamburg Airport zwischen dem 09. und dem 23. September gewartet werden. Auch in dieser Zeit müssen die Flugzeuge umgeleitet werden, Niendorf und Langenhorn sind dann von mehr Fluglärm betroffen.

Bereits in der vergangenen Woche kam es zu ungewohntem Fluglärm über Hamburg. Die deutsche Luftwaffe übte Starts und Landungen am Hamburger Flughafen. Sie trainierte für einen möglichen Ernstfall. Der Verband BIG Fluglärm kritisierte die Aktion. Vorsitzender Martin Mosel sagte dazu: „Fluglärmschutz darf nicht dort enden, wo militärische Interessen beginnen.”

mim/dpa

Wer wissen will, wo es den besten Kuchen Hamburgs gibt, fragt am besten Mara Mennekes, geboren 2001 in Moers: Ein Jahr lang war sie als Social-Media-Redakteurin für das Stadtmagazin „Mit Vergnügen“ in der Gastroszene unterwegs. Ihren Bachelor in Modejournalismus machte sie in Düsseldorf, parallel gab sie geflüchteten Kindern Deutschunterricht. Mara fotografiert professionell, derzeit vor allem die „Rabauken“ vom Kids Club des FC St. Pauli, wo sie zuvor ein Social-Media-Praktikum gemacht hat. Mit den „Rabauken“ verbindet sie noch etwas anderes: Mara ist schon seit ihrer Kindheit St.-Pauli-Fan. Jetzt ist sie mit ihrer Kamera bei jedem Heimspiel dabei. Kürzel: mim

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