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Ehrensache

Pflege, Politik oder Sport: Viele Hamburger:innen zeigen gesellschaftlichen Einsatz – und das auf ganz unterschiedliche Weise. FINK.HAMBURG erzählt die Geschichten von 25 engagierten Menschen. Ehrensache.

Jan Kamensky, der Gründer von Utopia for Bicyclists, vor der Elbe und der Köhlbrandbrücke.

Utopia for Bicyclists – Radeln auf der Köhlbrandbrücke

Der HAW-Absolvent Jan Kamensky lässt gerne Autos davonschweben, zumindest am Bildschirm. Seine Animationen verwandeln graue Straßen in fahrradfreundliche Promenaden. Damit präsentiert er ein „Utopia for Bicyclists“, wie er sein Projekt nennt.
Ein Portraitfoto von Cornelia Springer, die sich für mehr soziales Engagement von Studierenden einsetzt.

„Einfach mal machen!“

Soziales Engagement neben Uni, Nebenjob und Privatleben? Cornelia Springer macht dies für Studierende an der Uni Hamburg möglich. Sie selbst geht mit gutem Beispiel voran und das, obwohl sie die Arbeit mit Gruppen durch ihr Asperger-Syndrom stark belastet.
Jungpolitikerin Sarah Timmann vor ihrem Abgeordnetenbüro

„Ich habe früh gemerkt, dass man viel bewegen kann“

Sarah Timmann ist Mitglied der Hamburger Bürgerschaft und deutschlandweit die jüngste SPD-Landtagsabgeordnete. Auch gemeine Kommentare einiger Altpolitiker:innen ändern nichts daran, dass sie etwas bewegen will.
Ein Portrait von Kathrin Guthmann, ehemaliger Besitzerin des indischen Restaurants "Maharaja"

Von der Restaurantbesitzerin zur politischen Aktivistin

Eine Notlage macht Restaurantbetreiberin Kathrin Guthmann zur politischen Aktivistin. Grund: Ihr Restaurant „Maharaja“ wird für den Bürokomplex "Paulihaus" abgerissen. Ihr geht es aber schon lange nicht mehr nur um ihr Restaurant.
Ehrenamt: Kai Weise von Hanseatic Help hilft freiwillig Kai Weise Hanseatic Help Geflüchtete Kleiderspenden

„Auf die kleinen Dinge kommt es an“

Etwa sechs Jahre ist es nun her, als die ersten großen Gruppen von Geflüchteten in Deutschland eintrafen. Mehr als 1200 Menschen wurden damals provisorisch in den Messehallen Hamburg untergebracht, oft mit nichts außer dem, was sie am Leib trugen. Ein Wendepunkt für Kai Weise, an dem er der Ohnmacht und Fassungslosigkeit über den Zustand der Welt den Kampf ansagt.
Fridays for Future Hamburg: Annika Kruse sthet auf Posium und spricht ins Publikum.

„Früher oder später wird es uns alle betreffen“

Durch Corona ist die Klimakrise in den Hintergrund gerückt. Annika Kruse, eine der Sprecher:innen von Fridays for Future Hamburg, blieb auch während der Pandemie aktiv. Sie engagiert sich durchgehend für eine klimagerechtere Welt.
Stadtführung, Hamburg, Rollstuhl

Im Rollstuhl durch Hamburg

Heiner möchte Barrieren abbauen. Die Idee: Eine Stadtführung mit Perspektivwechsel. Er gehört zu den Ehrenamtlichen von StattTour und für Heiner ist das Projekt Unternehmertum mit Sinn.
Afrohaare Portraitfoto von Abina Ntim. Sie trägt ihre gelockten, schulterlangen Afohaare offen und lächelt.

Afrohaare: Zwischen Pflege und Empowerment

Die Hamburgerin Abina Ntim stärkt mit ihrer Arbeit Menschen mit Afrohaaren. Denn: Natural Hair ist mehr als Locken. Vor allem geht es hierbei um Empowerment.
Portrait Jan Schierhorn

„Ich kann vieles ein bisschen, aber nichts richtig“

Jan Schierhorn ist Geschäftsmann – und Wohltäter. In seiner Firma Das Geld hängt an den Bäumen finden etwa Menschen mit Behinderung eine fair entlohnte Anstellung. Trotzdem tut ihm das Spannungsfeld zwischen Konsum und Nachhaltigkeit nicht immer gut.
Black Power Germany Aktivistin Charlotte Nzimiro steht vor einer weißen Mauer in Planten un Blomen. Im Hintergrund ist ein Nadelbaum zu sehen.

Black Power Germany

Die angehende Redakteurin Charlotte Nzimiro setzt sich auf ihrem Instagram-Account gegen Rassismus ein. Sie hat eine Petition gestartet, die viral ging. Gemeinsam mit Journalistin Aminata Belli kämpft sie nun dafür, das N-Wort gesetzlich verbieten zu lassen.

Neue Artikel

Die schwere, dunkle Holztür zur Nummer 26 in der Rothenbaumchaussee.

Das Haus des Paul Levy: Historische Detektivarbeit

Auf den ersten Blick weist die schlichte Erscheinung der Nummer 26 nicht auf die zahlreichen Geschichten hin, die das Gebäude in der Rothenbaumchaussee birgt. Autor Michael Batz hat sechs Jahre lang in Archiven nach ihnen gesucht. Und das wegen einer alten Klarinette.
Peter Tschentscher neben Hans Schäfers bei der Führung im Norddeutschen Reallabor in Hamburg-Bergedorf.

Klimawandel: Bergedorfer Wasserstoff soll’s richten

Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit müssen keine Gegensätze darstellen – das beweist das Verbundprojekt Norddeutsches Reallabor. Forschende der HAW arbeiten dort am größten Energiewende Projekt Norddeutschlands. Das nahm auch Hamburgs Erster Bürgermeister zum Anlass, das Technologiezentrum zu besuchen.
OPs, Operation, Skalpell, OP-Tisch

Hamburgs Krankenhäuser sollen planbare OPs vorerst absagen

Trotz vergleichsweise niedriger Hospitalisierungsrate liegen immer mehr Corona-Patient:innen in den Hamburger Kliniken. Deswegen werden nun planbare Operationen verschoben.