Ukraine in Hamburg

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine macht sich auch in Hamburg bemerkbar. FINK.HAMBURG hat dazu in der Serie „Ukraine in Hamburg“ Reportagen und Porträts von Betroffenen zusammengestellt. In der Schule und im Ballett, unterwegs mit einer geflüchteten Influencerin und einem Tennisprofi aus Kiew – FINK.HAMBURG zeigt unterschiedliche Herausforderungen und Perspektiven, die mit dem Krieg zusammenhängen.

Anna ist gegen Putin, ihre Großeltern schauen Russland-Propaganda im Fernsehen. In Annas Familie spalten sich die Meinungen über Putins Krieg. Symbolbild: Schatten von Anna auf Wiese.

“Zuhause reden wir nicht über Putin”

Anna lebt im Süden Hamburgs bei ihren Großeltern, zuhause läuft Russland Propaganda Tag und Nacht im Fernsehen. Anna ist gegen Putin und unterstützt sogar Geflüchtete. Wie damit umgehen, wenn der Ukraine-Krieg in der eigenen Familie Gräben aufreißt?
Heimleiter Fiete Sturm im Seemannsclub. Foto: Mirjam Bär

Die Welt vor Anker in Hamburg

In der Seemannsmission Altona e.V. wohnen ukrainische Seeleute, Geflüchtete und FSJler*innen in einem Haus. Was beschäftigt die Menschen hier? Welche Hilfsangebote gibt es und wo kommt das Team an seine Grenzen?
Ukrainischen Journalistin Olga im Porträt Heute wohnt die ukrainische Journalistin Olga Saritska. Eine Hand an der Hüfte schaut sie in die Kamera.

Mit den Waffen einer Journalistin

Während ihrer Flucht musste Olga Saritska vieles zurücklassen. Doch eines hat die ukrainische Journalistin auf ihrem Weg nach Hamburg nicht verloren: ihre Stimme.
Ukrainische Schüler in Hamburg: Eine Momentaufnahme aus dem Unterricht.

Neues Land, neue Schule, neues Leben

Für ukrainische Schüler ist in Hamburg alles neu. Das Heisenberg Gymnasium Hamburg hat für die Kinder aus der Ukraine eine eigene Klasse gegründet. Ein Blick auf ihre Sorgen und Ängste, aber auch auf ihre Zukunft und Hoffnung.
Die freiwilligen Helfer*innen Helena und Jens bringen über 450 ukrainische Geflüchtete in Hamburg unter.

Gemeinsam sind wir stark – für die Ukraine

Ukrainische Geflüchtete unterbringen: Seit drei Monaten sind Helena Werner und Jens Volk im Dauereinsatz. Unzählige Menschen haben sie bereits beraten, bei der Flucht aus der Ukraine unterstützt und in Gastfamilien vermittelt – und zwar neben ihren Vollzeitjobs. Ein Porträt über zwei Menschen mit beeindruckender Einsatzbereitschaft.
Mila Yazvinska, Projektmanagerin im Help Store, trägt eine schwarze Brille. Sie hat ihre braunen Haare zu einem Dutt gebunden. Sie trägt eine rot weiß gestreifte Bluse und steht zwischen Kleiderstangen.

Ein Kleidungsstück Normalität

Der Help Store von Hanseatic Help ist für Geflüchtete aus der Ukraine eine erste Anlaufstelle: für eine Jeans, Babynahrung oder ein Gespräch. FINK.HAMBURG  war vor Ort und erzählt die Geschichten von Svetlana, Olga, Mila, Polina und Michael – die hier Hilfe suchen oder anbieten.
Ukrainische Influencerin Mariia Bilenka blickt stark in die Kamera

„Das ist meine Art zu kämpfen“

Während des russischen Angriffs berichteten Influencer*innen aus der Ukraine direkt aus dem Kriegsgebiet – persönlich, emotional und individuell. So auch Mariia Bilenka aus Charkiw, die vorher Beiträge über Skincare postete.
Anastasiya und ihr Hund Amigo im Park

„Das Schwierigste an der ‚Flucht‘ war der Entschluss, es zu tun“

Anastasiya ist während des Ukraine-Kriegs nach Wentorf bei Hamburg gekommen, wo sie von einer Familie aufgenommen wurde. Der Krieg ist für sie doppelt tragisch: Sie lebt seit sieben Jahren in Kiew, ist aber in Russland aufgewachsen.
Buchhändlerin Natalia Banakh sitzt auf einem Stuhl und zeigt ukrainische Bücher

“Eigentlich sind wir ein deutsch-ukrainisches Kulturzentrum geworden”

Bücher aus der Ukraine nach Hamburg bringen – so helfen die Buchhändlerin Natalia Banakh und ihr Mann Lutz Heimhalt, damit Geflüchtete ein Stückchen Heimat in der Ferne wiederfinden. Andere Akteur*innen der Literaturszene ziehen nach.
Ilya trägt ein blaues Hemd und guckt ernst in die Kamera

“Deutsch zu lernen hat jetzt Priorität”

In den Gesprächsrunden von "Dialog in Deutsch" können Geflüchtete Deutsch üben - umsonst und anonym. Auch Ilya aus Odessa, Schauspieler und Moderator, will so möglichst schnell die Sprache lernen, um sich ein neues Leben aufzubauen

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Mama und ich vor dem Campus Finkenau. Foto: Julia Chorus

Mit dem Servierwagen durch die Frauenklinik

In der Frauenklinik Finkenau wurden einst auch Hebammen ausgebildet. Meine Mama war eine von Ihnen. Seit 2010 gehört das Gebäude zur HAW Hamburg. Heute habe ich hier meinen Lebensmittelpunkt. Zusammen waren wir auf dem Campus unterwegs.

„Eine Bahn fährt auch mit ‘nem Bild drauf.“

FINK.HAMBURG war in der Ausstellung „Eine Stadt wird bunt“ und hat dort mit Kurator und Graffiti-Writer Oliver Nebel gesprochen. Er hat Einblicke in die Anfänge der Hamburger Graffiti-Szene gegeben.
DiKo 24 sagt tschüss.Ein Gruppenfoto von FINK auf dem Campus

Ein Jahr FINK.HAMBURG geht zu Ende

Die Finken des diesjährigen Studiengangs Digitale Kommunikation (DiKo) fliegen aus. Ein Jahr lang haben wir für unsere Leser*innen recherchiert, was in Hamburg passiert, über einen bunten Mix aus Themen berichtet und viele Stunden Videomaterial verarbeitet.