Mareike und ihre Mutter Dörte verteilen in der Moorheide Süßigkeiten um an diesen Tagen gute Laune zu verbreiten. Foto: Johanna Klug

Mareike (17), Abiturientin und ihre Mutter Dörte (47), Erzieherin, beide aus Hamburg.

Wir sind nicht gegen etwas, sondern stehen für eine Sache ein. Genau das ist der Unterschied zwischen Demonstrieren und Protestieren.

Wir sind dafür da, um auch bunte und positive Sachen zu beleuchten, auch an chaotischen Tagen, wie diesen. Zerstörung, wie wir sie an den brennenden Autos von Unbeteiligten gesehen haben, löst keine Probleme. Das wäre auch zu simpel. Wir wollen nicht zerstören, wir wollen die positiven Dingen beleuchten und etwas bewirken. Mit Süßigkeiten aus unserem Fahrradkorb bringen wir Farbe in die Stadt. Dabei können wir das Wetter genießen und erobern gleichzeitig umweltbewusst die Stadt mit dem Fahrrad.

In der Serie „Humans of G20“ zeigt FINK.HAMBURG Menschen rund um den G20-Gipfel.

Vorheriger Artikel„Ich liege nicht auf der faulen Haut“
Nächster Artikel„Ich spiele die amerikanische Nationalhymne“
Die Stimme von Johanna Felde, Jahrgang 1993, hat schon so manches junge Paar ins Eheglück begleitet: Eine Zeitlang sang sie in einer Band, die unter anderem bei Hochzeiten auftrat. Die gebürtige Wolfsburgerin mit russlanddeutschen Wurzeln hat sich in Berlin und Schottland für Obdachlose engagiert. Neben ihrem Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität in Berlin hat sie Praxiserfahrung beim ARD Text und WeltN24 gesammelt. Danach arbeitete sie bei Edition F im Bereich Native Advertising, was ihr Interesse am Verhältnis zwischen Journalismus und PR weckte. Jetzt wohnt sie zusammen mit einem Pärchen in einer 3er-WG im Schanzenviertel – und das funktioniert erstaunlich gut.