Nach seiner Anreise aus Süddeutschland campt Maximilian während des Gipfels im Altonaer Volkspark. Foto: Christina Höhnen

Maximilian (23), Student, wohnt in Süddeutschland

Ich bin schon am vergangenen Samstag angereist, um die Stimmung in Hamburg einzufangen. Ich wünsche mir eine Antwort auf die Krisen – jenseits des Kapitalismus. Den vielfältigen Protest, den es in Hamburg gibt, wie zum Beispiel den Gegengipfel, begrüße ich sehr. Ich gehe zu den Protesten wie „Lieber Tanz‘ ich als G20“ oder „BlockG20“.

Mir geht es darum, dass die Medien nicht nur berichten, dass der G20-Gipfel toll gemeistert wurde, sondern auch darüber, dass sich die breite Bevölkerung dagegen gewehrt hat.

In der Serie „Humans of G20“ zeigt FINK.HAMBURG Menschen rund um den G20-Gipfel.

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Lisa-Marie Eichhorn, Jahrgang 1989, schläft besonders gut ein, wenn auf dem Bildschirm „Ultimate Fighting“ läuft. Sie kommt aus der Nähe von Stuttgart und interessiert sich für eine Vielzahl von Themen, von Deutschrap bis Stadtpolitik. Studiert hat sie an der Universität Hamburg, und zwar Deutsche Sprache und Literatur mit dem Schwerpunkt Medien und Theater. Sie hat schon für Medien von „Bild“ bis „Tagesschau“ gearbeitet. Damit finanziert sie das, was sie am liebsten ständig macht: ausgedehnte Reisen.
Christina Höhnen, Jahrgang 1992, hat schon einmal den echten Weihnachtsmann getroffen. Der wohnt in Lappland, wohin sie während ihres Auslandssemesters in Finnland reiste. Die restliche Studienzeit verbrachte sie in Mittweida. Dort machte sie ihren Bachelor in Medienmanagement und leitete ein Jahr lang Deutschlands einzigen von Studenten geführten Lokalradiosender. Für den Umzug nach Sachsen tauschte sie Riesling gegen Pfeffi ein – Christina wuchs umgeben von Weinbergen in einem Moseldorf nahe Trier auf. Für Praktika bei einer Shopping-Vergleichs-App und bei fischerAppelt, relations zog sie nach Hamburg. Hier joggt sie am Liebsten durch Planten un Blomen und hört dabei Trash der 90er.