Bei FINK.HAMBURG lernen jährlich rund 24 Studierende multimedialen Journalismus. Wir sind der vierte Jahrgang im Newsroom der HAW Hamburg. Für uns hieß es aber bereits nach einer Woche: Ab ins Homeoffice.

Genau eine Woche lang hatten wir Zeit, um unsere neuen Mitstudierenden in der Hochschule kennenzulernen – danach wurden wir erst einmal ins Homeoffice geschickt. Um den steigenden Infektionszahlen entgegenzuwirken, schloss die HAW Hamburg am 16. März 2020 ihre Türen und stellte auf digitale Lehre um. In Zeiten von Social-Distancing ist es unmöglich, mit 24 Studierenden gemeinsam im Newsroom zu arbeiten.

Seit Mitte Mai gilt eine geschützte Präsenzphase. Für uns bedeutet das: Neun Studierende dürfen in den Newsroom, der Rest arbeitet von zuhause. Deshalb mussten wir unseren redaktionellen Alltag weitgehend aus den eigenen vier Wänden heraus organisieren: Konferenzen über Zoom, Korrekturvorschläge per Nachricht, Interviews per Telefon. Wie wir trotz dieser Hürden unsere Nachrichtenseite am Laufen gehalten haben, erfahrt ihr hier:

Wie arbeitet unsere Redaktion aus dem Homeoffice?

Und wie lief das digitale Semester an der HAW Hamburg insgesamt? Darüber haben wir hier berichtet.

Titelbild: Maximilian Kaiser

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Alex Baur, 1997 in Augsburg geboren, ist zwar Bayer, war aber noch nie auf dem Oktoberfest. Nach dem Abitur floh er nach München und arbeitete dort bei Filmproduktionen mit, zuerst als Verantwortlicher für Kabel und Kaffee, später als Regieassistent. In Wien studierte er dann Theater, Film und Medien, unterbrochen von einem halben Jahr bei „Bento“ in Hamburg. Hier produzierte er Videos, moderierte und widmete sich Themen von der LGBTQ-Szene bis hin zu Nachhaltigkeit. Neben Klassikern und Sachbüchern über Film oder Queer Theory hat er eine Schwäche für Reality-TV á la Kardashians. Genau wie die sieht er sich zukünftig vor der Kamera, wenn auch als Reporter und nicht als Influencer. Kürzel: aba
Jonathan Schanz, Jahrgang 1993, macht fast alles mit dem Fahrrad – er transportiert sogar Kleiderschrankteile und fährt in den Urlaub bis nach Madrid. Generell hinterlässt der gebürtige Darmstädter im Alltag einen kleinen ökologischen Fußabdruck, da war das Studium der Umweltwissenschaften in Lüneburg nur die logische Konsequenz. Auch sonst liebt er es, seine Umwelt zu erkunden – ob beim Bouldern oder mit einer seiner fünf Analogkameras. Beruflich spielt die Kamera ebenfalls für Jonathan eine wichtige Rolle: Für den NDR und das junge Onlineformat Funk hat er Videobeiträge darüber produziert, wie man safen Sex hat und wie ungesund es ist, Shisha zu rauchen. Im Newsroom ist er als Ordnungsfreak bekannt, sein aufgeräumter Desktop ist der beste Beweis. Kürzel: jos

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