Queeres Public Viewing der WM im Gängeviertel

„Football is coming Homo"

Ein Fußball ist auf Rasen zu sehen mit einer Regenbogenflagge. Die Regenbogenflagge steht unter anderen für queere Personen. Das Public-Viewing ist für sie ausgelegt.
Im Gängeviertel findet am Sonntag, den 14. Juni, ein queeres Public-Viewing statt. Foto: Pixafox/Pixabay, Wesley Tingey/Pixabay

In Hamburgs Gängeviertel findet am Sonntag, den 14. Juni, das queeres Public Viewing „Spielraum” zum ersten Deutschlandspiel der Männerfußball-WM statt. 

Am Sonntag, den 14. Juni, findet das erste Männerfußball-WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft statt. Unter dem Motto „Anstößchen! Football is coming Homo“ wird hierzu im Gängeviertel ein queeres WM Public Viewing veranstaltet. Das Event „Spielraum“ setzt sich von klassischen Public-Viewing-Angeboten ab – denn die Partie wird von einem queeren Kommentator*innen-Team begleitet.

Public Viewing für queere Personen: Wann und wo?

Um 16 Uhr startet der Einlass beim Valentinskamp 34. Der Eintritt ist frei. Das Vorprogramm, eine Art Sportsendung, beginnt um 17 Uhr. Ab 19 Uhr wird das Spiel übertragen – inklusive Halbzeitperformance.

Torwandschießen und Kinderschminken

Auch Torwandschießen, Kinderschminken für Erwachsene und Gastronomie ist Teil des queeren Public Viewings. Ein Awareness-Team ist von 16 bis 22 Uhr vor Ort. Organisiert wird das Event von den Hamburger Kollektiven Schaar der Schäbigen und Pompös St. Pauli. Nationalflaggen sind nicht erwünscht.

Das Team von Julian Nagelsmann trifft beim ersten Gruppenspiel auf Curaçao. Ausgetragen wird die Partie im NRG Stadium in Houston im US-Bundesstaat Texas.

tiz

Sarah Tietz

Sarah Tietz, geboren 2001 in Langenhagen, hat ein bisschen Höhenangst, wäre für die "Hannoversche Allgemeine" aber trotzdem fast einmal mit einem Heißluftballon gefahren. In Köln studierte sie Online-Redaktion und lernte dort, Social-Media-Content zu produzieren und zu programmieren. Für die "HAZ" hat Sarah als freie Mitarbeiterin seitdem unter anderem eine Selbstbedienungs-Hundewaschanlage besucht und ganz investigativ die Clubs der Landeshauptstadt getestet. Die nächste
Angst, der sie sich für FINK stellen will, ist die vor dem Telefonieren. Kürzel: tiz

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