Eine Menschentraube steht im Hof der Zeisehallen und schaut zu einer Frau, die durch ein Megafon spricht.
Ein Beitrag von „Altona macht auf" am gestrigen Montag an der Zeise in Ottensen. Foto: Mara Mennekes

Zum 15. Mal findet „Altona macht auf“ statt. Über 100 Haushalte öffnen ihre Fenster und Balkone und zeigen ein kulturelles Programm. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Die Idee ist so charmant, dass „Altona macht auf” bereits zum 15. Mail stattfindet: Über 100 Haushalte öffnen ihre Fenster und Balkone, um von hier aus Theater zu spielen, zu musizieren, zu lesen oder auch ganz was anderes zu veranstalten. Das Publikum steht auf der Straße, im Hof und auch mal auf der anderen Häuserseite.

Bereits am gestrigen Montag, den 15. Juni fand der erste Abend von „Altona macht auf” in Altona-Altstadt und Ottensen statt. Auch am Mittwoch, den 17. Juni zeigen Bewohner*innen von Altona was sich hinter ihren Fassaden verbirgt. Unter dem Motto „Wie wir wollen“ wurde ein diverses Programm zusammengetragen. Von Musik über Quiz bis hin zu Redekunst ist alles dabei. Angeboten werden die Vorführungen durch die Anwohnenden.

Goldener Stoff als Markierung

Eine goldene Stoffbahn hängt aus einem Fenster eines Ottenser Wohnhauses.
Der goldene Stoff markiert die Mini-Bühne. Foto: Mara Mennekes

Goldene Stoffbahnen an den Fenstersimsen zeigen an, wo es Programm gibt. Vier geführte Touren gehen durch Altona-Altstadt, Altona-Mitte, Ottensen-Nord und Ottensen-Süd. Sie beginnen um 17.30 Uhr und um 18 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Kultur in Fenstern und auf Balkonen findet im Rahmen der diesjährigen Altonale statt. Durch kleine kulturelle Beiträge wollen die Bewohner*innen zeigen, wer in ihrem Stadtteil lebt. Den Mitmachenden ist es völlig frei gestellt, was sie zeigen.

mim

Wer wissen will, wo es den besten Kuchen Hamburgs gibt, fragt am besten Mara Mennekes, geboren 2001 in Moers: Ein Jahr lang war sie als Social-Media-Redakteurin für das Stadtmagazin „Mit Vergnügen“ in der Gastroszene unterwegs. Ihren Bachelor in Modejournalismus machte sie in Düsseldorf, parallel gab sie geflüchteten Kindern Deutschunterricht. Mara fotografiert professionell, derzeit vor allem die „Rabauken“ vom Kids Club des FC St. Pauli, wo sie zuvor ein Social-Media-Praktikum gemacht hat. Mit den „Rabauken“ verbindet sie noch etwas anderes: Mara ist schon seit ihrer Kindheit St.-Pauli-Fan. Jetzt ist sie mit ihrer Kamera bei jedem Heimspiel dabei. Kürzel: mim

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