Filmbesprechung

100 Kilo Sterne: Zu dick zum Abheben?

Im Video: Lisa, Melli und Ben sprechen im Passage-Kino über „100 Kilo Sterne“. In dem Jugendfilm aus Frankreich geht es um Übergewicht, Freundschaft und den Traum, ins Weltall zu fliegen.

Die Schülerin Loïs ist Klassenbeste im Fach Physik und möchte unbedingt Astronautin werden. Dabei steht ihr jedoch ihre Körperfülle im Weg. Als sie deshalb das Essen einstellt, kommt sie in eine Klinik für essgestörte Jugendliche. Dort findet sie nicht nur neue Freundinnen, sondern auch einen Weg, um ihrem Traum ein Stück näher zu kommen.

Die FINK.HAMBURG-Redaktion war beim Michel Kinder- und Jugendfilmfest zu Besuch und hat sich den ein oder anderen Film besonders genau angeschaut. In diesem Video sprechen wir ausführlich über „100 Kilo Sterne“ (Originaltitel: „100 kilos d’étoiles“), ein mutiger Jugendfilm aus dem letzten Jahr, gedreht von der französischen Regisseurin Marie-Sophie Chambon. Außerdem konnten wir die junge Hauptdarstellerin Laure Duchêne am Rande des Filmfest Hamburg vor der Kamera zu ihrer mutigen Rolle interviewen.

„100 Kilo Sterne“ ist empfohlen für Jugendliche ab 14 Jahren. Ob der Film in die deutschen Kinos kommt, ist noch nicht bekannt. 

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Benjamin Eckert, Jahrgang 1988, hat das Unmögliche möglich gemacht: Mit nur einer Bewerbung ergatterte er in Altona ein Zimmer in seiner Traum-WG. Dass Hamburg für ihn genau die richtige Stadt ist, würde er vor seinen Freunden aus seiner Heimatstadt Dortmund niemals zugeben. Seit 2009 arbeitet er als freiberuflicher Kommunikationsdesigner, 2013 schloss er seinen Bachelor in Fotografie ab. Beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend in Paderborn verantwortete er im Anschluss die Öffentlichkeitsarbeit und traf den Bundespräsidenten im Schloss Bellevue. Für die Landesinitiative StadtBauKultur NRW betreute er Newsletter und Webseiten. Nebenbei arbeitet Benjamin fleißig an seiner Bucketlist, einiges hat er schon abgehakt: sein eigenes Hochbett bauen, einen Baum pflanzen und ein Buch herausgeben. Kürzel: ben
Lisa Sophie Kropp, Jahrgang 1994, braucht zum Feierabend kein Bier, sondern ein Stück Käse. Für ihren Bachelor in Inklusiver Pädagogik pendelte sie drei Jahre lang von Hamburg nach Bremen und kann seitdem in jeder Bahn schlafen. Nach dem Studium lernte sie in Australien Wein herzustellen, schlürfte Pho in Vietnam und ergriff auch in Thailand Pad Thai für gutes Essen. Zurück in Hamburg stieg sie konsequenterweise als freie Mitarbeiterin des Magazins „Food and Travel“ ins Berufsleben ein. Für das „Hamburger Abendblatt“ schrieb sie über die besten Grillplätze und das Kulturprogramm Harburgs. Neben den Deichtorhallen und dem Deutschen Schauspielhaus findet man Lisa häufig im Abaton. Sie liebt deutsche Filme – aber nicht Matthias Schweighöfer. Der ist ihr zu cheesy. Kürzel: lis
Melanie Weimann, Jahrgang 1992, ist in ihrem Leben zwölf Mal umgezogen – einmal davon mit dem Flixbus. In Ansbach studierte die gebürtige Fränkin Ressortjournalismus mit Schwerpunkt Medizin und Biowissenschaften. Im Anatomiekurs hielt sie sogar einmal ein menschliches Herz in den Händen. Ihr Studium schloss sie allerdings in der Medienethik ab: mit einer Analyse über Jan Böhmermanns Schmähgedicht und vermutlich dem Weltrekord von Schimpfwörtern in einer wissenschaftlichen Arbeit. Später zog sie von München über Nürnberg nach Berlin, wo sie in einer Agentur und in Startups in der PR und Unternehmenskommunikation arbeitete. Unter anderem betreute sie einen Hersteller von Luxus-Hundebetten, eine Plattform für Smart Home und organisierte Events für die Dating-App Tinder: Mate, Calls und Pitches inklusive. Kürzel: mew

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