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Lilly Brosowsky

Lilly Brosowsky, 1994 ist im Schatten der Zugspitze aufgewachsen: in Garmisch-Partenkirchen. Der Höhenlage ist sie lange treu geblieben, hat mal auf 3.640 Meter Höhe in La Paz als Barkeeperin gearbeitet, mal Waliser Schwarznasenschafen auf einer Hochhausalm in München die Klauen geschnitten. Nach sieben Jahren in München musste sie im flachen Hamburg erst einmal lernen, dass sie in einer Bäckerei fragend angeschaut wird, wenn sie Fleischpflanzerlsemmeln bestellt. Dabei ist sie kulinarisch durchaus aufgeschlossen: Als Volontärin kostete sie für „Mit Vergnügen“ bereits kandierte Heuschrecken. Für das Stadtmagazin schrieb sie unter anderem über die Münchner Szene. Als sie den Hype eines Clubs kritisch kommentierte, wurde sie von der „Süddeutschen Zeitung“ auf Instagram zitiert. Vor ihrem Volontariat hat Lilly einen Bachelor in Literaturwissenschaften und einen in Philosophie gemacht. Sie wünscht sich für die Zukunft Feminist:innen wie Sophie Passmann wegen ihrer progressiven Ansichten zu interviewen. (Kürzel: bros)

„Wachsam bleiben“: Was Esther Bejarano hinterlässt

Die Mahnwache anlässlich der Novemberpogrome fand dieses Jahr in Gedenken an Esther Bejarano statt, die im Juli 2021 mit 96 Jahren in Hamburg verstarb. Bald soll in Hamburg ein Ort nach der Holocaust-Überlebenden und Widerstandskämpferin benannt werden.

7. November 1938: Das Attentat in Paris

Was geschah am 7. November 1938 in Hamburg und Deutschland? FINK.HAMBURG Redakteur:innen blicken zurück, wie es zur Reichsprogromnacht kam und warum eigentlich vom Novemberpogrom die Rede sein sollte.

8. November 1938: Die Ruhe vor dem Sturm

Einen Tag nach dem Anschlag auf den Botschaftssekretär Ernst vom Rath fordern deutsche Zeitungen "Vergeltung für die jüdische Bluttat". Hitlers Leibarzt ist derweil in Paris angekommen, um die Kollegen bei der Behandlung zu unterstützen.

Filme vom Lieben und Leben: Das Queer Filmfestival startet

Von Dienstag, den 19. Oktober, bis Sonntag, den 24. Oktober, findet in Hamburg das alljährliche Internationale Queer Filmfestival statt – diesmal wieder vor Ort in den Kinos. Online werden die Filme bis Sonntag, den 31. Oktober, abrufbar sein.

Revolutioniert Bioplastik die Textilindustrie?

Ohrringe aus Agar Agar, Leder aus Kombucha und ein essbares Kleid aus Apfelpektin: Studierende der HAW Hamburg experimentieren mit Bioplastik. Und das unter Corona-Bedingungen: Im Zoom-Seminar und in der eigenen Küche.

Bühne frei: Die Theater öffnen wieder

Für viele Hamburger Bühnen geht endlich wieder der Vorhang auf. Sieben Monate lang durften Theater keine Gäste empfangen. Geprobt wurde aber trotzdem. Jetzt wartet ein Sommer voller spannender Inszenierungen.

Warum auf Haltestellen jetzt Blumen blühen

Auf Antrag zweier SPD-Politikerinnen wurden die Dächer von Bushaltestellen am Axel-Springer-Platz und in der Osterstraße mit Wildblumen bepflanzt. "Bee Stops" ist ein Pilotprojekt im Dienst der Artenvielfalt.

Kostenlose Ferienangebote für queere Jugendliche

Die Queer School organisiert im Juli kostenlose Workshops für queere Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Dabei geht es in drei verschiedenen Kursen um Anti-Diskriminierung und die Geschlechterwahrnehmung in der Gesellschaft.

Black Power Germany

Die angehende Redakteurin Charlotte Nzimiro setzt sich auf ihrem Instagram-Account gegen Rassismus ein. Sie hat eine Petition gestartet, die viral ging. Gemeinsam mit Journalistin Aminata Belli kämpft sie nun dafür, das N-Wort gesetzlich verbieten zu lassen.