Demonstranten stehen in Hamburg nach der "Welcome to Hell" vor einem Wasserwerfer der Polizei. Bild: Daniel Bockwoldt/dpa
Am 7. und 8. Juli 2017 findet das Treffen der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer auf dem Hamburger Messegelände statt. FINK.HAMBURG berichtet hier in Echtzeit über den Gipfel und seine Auswirkungen auf die Stadt.
Hier findet ihr die Geschichten der Menschen, die während des Gipfels auf den Straßen sind.
Hier gibt es alle Infos zu Verkehrsbehinderungen.
Hier findet ihr alle Artikel zu G20.

+++ Video zur Eskalation von „Welcome to hell“, 6.7.2017, 23:39 Uhr +++

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+++ Weitere Staatsgäste gelandet, 6.7.2017, 23:25 Uhr +++

Der italienische Premierminister Paolo Gentiloni, der russische Präsident Wladimir Putin und der Staatspräsident Guineas Alpha Conde sind in Hamburg gelandet.

had


+++ Polizei setzt Wasserwerfer ein, 6.7.2017, 23:10 Uhr +++

tes


+++ Anwohner versorgen Leute, 6.7.2017, 23:00 Uhr +++

Stillstand in Winterhude: Anwohner stellen Toiletten bereit.

tes


+++ Demonstrationszug erneut angehalten, 6.7.2017, 22:46 Uhr +++

In der Stadt sind nach der Auflösung der ursprünglichen Demonstration wieder Demonstrationszüge unterwegs. Ein Demonstrationszug mit schätzungsweise 2000 Teilnehmern, der von der Hafenstraße auf dem Weg Richtung Reeperbahn war, wurde angehalten. Die Begründung der Polizei: vermummte Personen.

Viele Demonstranten protestierten nach Angaben von Augenzeugen friedlich. Auf dem Neuen Pferdemarkt in St. Pauli sind es nach Schätzungen etwa 1000 Demonstranten.

had/dpa


+++ Zahlen zu Verletzten noch unbekannt, 6.7.2017, 22:26 Uhr +++

Die Polizei hat auf Twitter angegeben, dass sie noch keine Zahlen zu Festnahmen angeben kann. Auch zu der Anzahl an Festnahmen liegen ihr laut einem Tweet auf dem sozialen Netzwerk noch keine Informationen vor.

had


+++ Polizei und Demonstranten stehen einander gegenüber, 6.7.2017, 21:32 Uhr +++

Nachdem der Rest des Demonstrationszuges „Welcome to Hell“ sich ein Stück weit bewegt hatte, folgte der nächste Stillstand: An den Landungsbrücken stehen Demonstranten, darunter offenkundig Angehörige des Schwarzen Blocks. Sie stehen Polizeifahrzeugen, einer Polizeikette und mindestens einem Wasserwerfer gegenüber.

tes


+++ Auto und Müllcontainer brennen, 6.7.2017, 20:53 Uhr +++

Die Feuerwehr löscht ein brennendes Auto in der Louise-Schröder-Straße. Foto: Christina Höhnen
Ein Müllcontainer wurde auf der Louise-Schröder-Straße in Brand gesteckt. Foto: Christina Höhnen

pet


+++ Weitere Staatsgäste sind in Hamburg gelandet , 6.7.2017, 20:52 Uhr +++

Am Hamburger Flughafen sind Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, Indonesiens Präsident Joko Widodo und der indische Premier Narendra Modi gelandet. Alle Teilnehmer des G20-Gipfels gibt es hier in der Übersicht.

pet/had


+++ Die Polizei nimmt Demonstranten fest, 6.7.2017, 20:02 Uhr +++

Die Demonstration „Welcome to Hell“ wurde vom Veranstalter vorzeitig beendet. In mehreren Livestreams ist zu sehen, dass die Polizei Demonstranten festnimmt.

Die Polizei meldet, dass der Polizeipressesprecher Timo Zill während eines Interviews von Aktivisten attackiert wurde. Er habe sich in einen Rettungswagen flüchten können.


+++ Polizei drängt Demonstranten zurück, 6.7.2017, 20:02 +++

In mehreren Livestreams ist zu erkennen, wie die Polizei die am Fischmarkt aufgestellten Demonstranten unter Einsatz von Wasserwerfern weit zurückdrängt. Der Demonstrationszug hat sich mehrere hundert Meter rückwärts bewegt. Polizei-Hundertschaften bewegen sich zwischen versprengten Demonstranten am Elbufer.

Screenshot: Golden State TimesYouTube
Screenshot: Golden State Times/YouTube
Screenshot: Golden State Times/YouTube

pet


+++ Polizei setzt Pfefferspray und Wasserwerfer ein, 6.7.2017, 19:56 +++

Die Polizei versucht den „Schwarzen Block“ von den anderen Demonstranten zu trennen. Sie setzt Pfefferspray und Wasserwerfer ein.

pet


+++ Coldplay eröffnet Global Citizen Festival, 6.7.2017, 19:46 Uhr +++

Während in der Innenstadt die Stimmung auf der „Welcome to Hell“-Demonstranten kritisch ist, wird einige Kilometer weiter in der Barclaycard Arena friedlich gefeiert. Mit dem Song „Paradise“ wurde das Global Citizen Festival von Coldplay eröffnet – unter großem Applaus. Angekündigt wurde die Band vom Kanadischer Premierminister Justin Trudeau. Außerdem hat Olaf Scholz auf der Veranstaltung gesprochen.

https://twitter.com/ColdplayAtlas/status/883011752828575745

G20 Global citizen Festival dpa
Coldpay auf dem Global Citizen Festival. Foto: dpa

had


+++ „Welcome to Hell“: Der Schwarze Block berät sich,  6.7.2017, 19:43 Uhr +++

Griechische Anarchisten aus dem Inneren des Schwarzen Blocks berichten via Twitter, man berate über das weitere Vorgehen. Es gibt wütende Tweets über die Tatsache, dass die oft vermummten Bereitschaftspolizisten nun das Ablegen von Vermummungen fordern.

pet


+++ Gericht verbietet weitere Demonstrationen, 6.7.2017, 19:04 Uhr +++

Weitere Demonstrationen in der Innenstadt bleiben während des G20-Treffens verboten. Das hat das Hamburgische Oberverwaltungsgericht entschieden. Konkret geht es um die geplanten Versammlungen „Gutes Leben für alle statt Wachstumswahn“, „Freihandel Macht Flucht“ und „Neoliberalismus ins Museum“. Das globalisierungskritische Netzwerk attac hatte zu diesen Demonstrationen für den morgigen Freitag aufgerufen.

pet


+++ Polizei stoppt „Welcome to Hell“, 6.7.2017, 19:16 Uhr +++

Die Demonstration „Welcome to Hell“ bewegt sich kurz nach Beginn nicht von der Stelle. Polizei und Demonstranten stehen sich am Fischmarkt gegenüber. Die Polizei fordert „friedliche Demonstranten [auf], sich von vermummten Personen räumlich zu distanzieren.“ Ein Screenshot aus dem Livestream des alternativen Medienzentrums FCMC zeigt die momentane Situation.

Screenshot: FCMC
Screenshot: FCMC

Die Polizei fordert Demonstranten auf, ihre Vermummung zu entfernen, vorher werde es nicht weitergehen.

pet


+++ Antifa-Aktivisten auf der Elbe gestoppt, 6.7.2017, 18:43 Uhr

Die Wasserschutzpolizei hat ein Boot der Antifa auf der Elbe gestoppt. Die Aktivisten fuhren mehrfach und unter dem Jubel der „Welcome to Hell“-Demonstranten am Fischmarkt vorbei.

(Videos: Johanna Felde)

pet


+++Trump und Merkel treffen sich im Hotel Atlantic, 6.7.2017, 18:35 Uhr +++

Angela Merkel und Donald Trump haben sich im Hotel Atlantic getroffen. Der US-Präsident und die Kanzlerin berieten in einem gut einstündigen Treffen zentrale Streitthemen. Ein deutscher Regierungssprecher teilte mit: «Darüber hinaus kamen außenpolitische Brennpunkte zur Sprache wie Nordkorea, die Lage im Mittleren Osten und der Konflikt in der Ostukraine.» Inwieweit Merkel und Trump auch über den Konflikt beim Klimaschutz sprachen, blieb offen.

Vor dem G20-Gipfel hat Trump mit Drohungen gegen Russland und Nordkorea für neue Spannungen gesorgt. Bei einem Besuch in Polen kündigte er am Donnerstag Schritte gegen das «destabilisierende Verhalten» Moskaus an. Dem Nato-Partner Polen will er «Patriot»-Raketen zum Schutz vor möglichen Aggressionen des mächtigen Nachbarn im Osten liefern. Dem kommunistischen Nordkorea drohte Trump eine harte Reaktion auf jüngste Raketentests an, beantwortete Fragen nach einem möglichen Militärschlag aber nicht.

Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt Donald Trump im Hotel Atlantic.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) begrüßt Donald Trump im Hotel Atlantic. Foto: Michael Kappeler/dpa

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+++ Luftkissen auf dem Fischmarkt aufgeblasen, 6.7.2017, 18:24 +++

Aktivisten auf dem Fischmarkt blasen mehrere große Luftkissen in schwarz und silber auf. Die Kissen werden mit Druckluft befüllt. Das größte trägt den Schriftzug „Nur ein schwarzer Block ist ein guter Block“.

pet


+++ Stimmung bei „Welcome to hell“ ist bisher friedlich, 6.7.2017, 17:50 Uhr +++
Zurzeit sollen sich zwischen 4500 und 7000 Menschen auf dem Fischmarkt befinden. Bislang verläuft alles ruhig. Unsere FINK.HAMBURG-Redakteure sind vor Ort.

pet


+++ Merkel ist in Hamburg angekommen, 6.7.2017, 17:49 Uhr +++

Merkel ist in Hamburg gelandet und hält gerade eine Pressekonferenz. Zur Liveübertragung hier entlang.

had


+++ Teilnehmer und Polizei versammeln sich am Fischmarkt, 6.7.2017, 17:14 Uhr +++

Die Demonstration „Welcome to hell“ startet um 19 Uhr auf dem Fischmarkt. Die Route verläuft über die Max-Brauer-Allee und Grindelallee zum Heiligengeistfeld.

Diese Route soll der Demonstrationszug nehmen.
Diese Route soll der Demonstrationszug nehmen. Foto: Screenshot Polizei Hamburg

Im Moment versammeln sich die Demonstranten auf dem Fischmarkt. Die Polizei begleitet die Demonstration mit einem Großaufgebot.

Polizei am Fischmarkt
Polizei am Fischmarkt. Foto Mats Mumme

pet


+++ Trump ist an seiner Unterkunft angekommen, 6.7.2017, 17:04 Uhr +++

Die Polizei Hamburg hat Donald Trump sicher zu seiner Unterkunft an der Alster gebracht.

Zuvor hatte Hamburgs erster Oberbürgermeister Olaf Scholz den US-Präsidenten und seine Frau Melania am Flughafen begrüßt.

G20: Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz begrüßt Donald Trump
Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (r) begrüßt den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, und seine Ehefrau Melania. Foto: Jens Büttner/dpa

had


+++ Fischmarkt füllt sich zu „Welcome to Hell“, 6.7.2017, 16:37 Uhr +++

Die Startkundgebung auf dem Fischmarkt zur Demo „Welcome to Hell“ läuft. Überall zu sehen: Die Klobürste als Zeichen des Protests.

Die Klobürste, ein Zeichen des Protests. Foto: Christina Höhnen

sam


+++ Welcome to Hell, 6.7.2017, 16:24 Uhr +++

Nach und nach kommen mehr Demonstranten an den Landungsbrücken an. Die Polizeipräsenz ist hoch. Teilweise werden Kontrollen durchgeführt.

Hohe Präsenz der Polizei am Fischmarkt. Foto: Robert Bauguitte
Hohe Präsenz der Polizei am Fischmarkt. Foto: Christina Höhnen

lei


+++ Trump ist in Hamburg gelandet, 6.7.2017, 16:00 Uhr +++

US-Präsident Donald Trump ist mit der Air Force One auf dem Hamburger Flughafen gelandet. Er wird sich jetzt mit dem Helikopter weiter auf den Weg in die Innenstadt machen.


sam


+++ Scholz hätte Lust auf ein Bier mit Macron, Trudeau und Merkel, 6.7.2017, 15:30 Uhr +++

Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz würde sich während des Gipfels gerne mal abends auf ein Bier mit Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron und Kanadas Premier Justin Trudeau zusammensetzen. Das sagte er auf einer Veranstaltung von „Die Zeit“ am Donnerstag. Scholz antwortete auf die Frage, welche Staatschefs er gerne auf ein Bier einladen würde wie folgt: „Also Macron, Trudeau …. – und jetzt mache ich Ihnen das Leben ganz hart: Frau Merkel (Bundeskanzlerin, CDU) würde ich auch einladen.“

Auch G20-Gegner beschäftigen sich unterdessen mit dem Thema. In der Stadt sind diverse „Geh 20 Bier holen“-Zeichen zu finden.

Klare Botschaft in der Hamburger Innenstadt. Foto: Catalina Langer

sam/dpa


+++ Trump auf dem Weg nach Hamburg, 6.7.2017, 15:15 Uhr +++

US-Präsident Donald Trump ist nun im Helikopter auf dem Weg von Warschau nach Hamburg. In Polen hatte Trump an einem Gipfel der sogenannten Drei-Meeres-Initiative – eines Zusammenschlusses von zwölf mittel- und osteuropäischen Ländern – teilgenommen und anschließend eine Rede am Denkmal des Warschauer Aufstandes gehalten.

sam/dpa


+++ Update zum Busverkehr 6.7.2017, 14:57 Uhr +++

In vielen Stadtteilen kommt der Verkehr zum Erliegen. Busse stehen ebenfalls still. Die Linie 111 sowie die Linie 22 haben ihren Betrieb soeben eingestellt. Bitte benutzt die U-Bahn.

Foto: Robert Bauguitte

lei


+++  Trump landet offenbar an der Außernalster – Vorbereitungen laufen, 6.7.2017, 14:47 Uhr +++

US-Präsident Trump wird offenbar direkt mit dem Helikopter zu seiner Unterkunft im Gästehaus des Senats gebracht. An der Alster werden bereits Vorkehrungen für die Landung getroffen. So sichern zum Beispiel mehrere Schlauchboote der Polizei das Wasser. Heute morgen waren bereits Taucher an der Alster gesichtet worden. Das Treffen zwischen Trump und Bundeskanzlerin Merkel ist für 18:00 Uhr geplant.

sam


+++ Zugang zu Trumps Unterkunft an der Alster gesperrt, 6.7.2017, 14:24 Uhr +++

Der Zugang an der Alster zum Feenteich ist gesperrt. Abschleppdienste konnten mit parkenden Autos in der Umgebung ein gutes Geschäft machen. Trumps Limousine „The Beast“ fährt offenbar an der Alster entlang in Richtung Gästehaus des Senats.

Straßensperrung an der Alster unweit der Trump Unterkunft. Foto: Lea Wolz
Straßensperrung an der Alster unweit der Trump Unterkunft. Foto: Lea Wolz

sam


+++ Erste Gipfelteilnehmer in Hamburg gelandet, 6.7.2017, 14:25 Uhr +++

Als erster Staatsgast ist Südafrikas Präsident Jacob Zuma gegen 11:30 Uhr gelandet und wurde am Flughafen in Fuhlsbüttel von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz in Empfang genommen. Gegen Mittag kamen außerdem Chinas Präsident Xi Jinping, der argentinische Staatspräsident Mauricio Macri und der kanadische Premierminister Justin Trudeau. Direkt auf Trudeau folgt der australische Premierminister Malcolm Turnbull.

G20-Gipfel Ankunft Gäste
Der kanadische Premierminister Justin Trudeau, seine Ehefrau Sophie Gregoire und ihr jüngster Sohn Hadrien. Foto: Bernd Von Jutrczenka/dpa

fel/dpa


+++ Erhebliche Verkehrseinschränkungen durch Kolonnen, 6.7.2017, 13:51 Uhr +++

Aufgrund der Schleusungen der 36 Delegierten kommt es aktuell zu erheblichen Behinderungen im Straßenverkehr. Betroffen ist unter anderem der Raum Ohlsdorf/Barmbek/Wandsbek. Einige Straßen, zum Beispiel die Hamburger Straße, sind komplett gesperrt. Der Verkehr staut sich. Die Polizei empfiehlt, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Hamburger Straße
Geisterhaft: Die Hamburger Straße ist bereits komplett gesperrt. Foto: Oliver Koop

sam


+++ Polizei weist auf geltendes Flugverbot hin, 6.7.2017, 13:22 Uhr +++

Die Polizei Hamburg weist per Twitter auf das geltende Flugverbot in der gesamten Stadt hin. Das betreffe auch Drohnen und Modellflugzeuge. Alle Informationen zur Flugbeschränkungszone gibt es hier.

sam


+++ FC St. Pauli bietet ab sofort Schlafplätze für 200 Demonstranten an, 6.7.2017, 12:50 Uhr +++

Unter dem Motto „Yes we camp!“ bietet der FC St. Pauli Demonstranten beim G20-Gipfel in Hamburg Schlafplätze im Millerntor-Stadion an. Seit Donnerstag 12:00 Uhr sind 200 Schlafplätze in den sogenannten Umlaufgängen eingerichtet, wie der hanseatische Fußball-Zweitligist bestätigt. Die ersten Demonstranten sind bereits um 12:30 Uhr am Stadion eingetroffen. Die Anzahl der verfügbaren Schlafplätze ist abhängig von der Fläche. Die Veranstalter schätzen, dass es Platz für 200 Übernachtende gibt. „Wenn es der Platz zulässt, können auch mehr als 200 Leute dort unterkommen“, so Sven Brux Leiter Veranstaltungen und Sicherheit.

„Der FC St. Pauli steht für Weltoffenheit und Meinungsvielfalt. Demokratische Werte wie Versammlungs- und Meinungsfreiheit sowie das Demonstrationsrecht sind ein hohes Gut, welches es immer zu schützen gilt“, so der Club über seine Maßnahme. Die Vergabe der Plätze werde in Zusammenarbeit mit den Organisatoren des Protest-Zeltcamps Entenwerder im Südosten der Stadt geregelt, hieß es in der Mitteilung weiter.

Millerntor-Stadion
FC St. Pauli bietet im Millerntor-Stadion 200 G20-Demonstranten Schlafplätze an. Foto: Christina Höhnen

fel/cho


+++ „Welcome to Hell“ Abschlusskundgebung am Tschaikowskyplatz genehmigt , 6.7.2017, 11:50 Uhr +++

Die Hamburger Polizei hat die Abschlusskundgebung der Demonstration „Welcome to Hell“ in unmittelbarer Nähe der Messehallen genehmigt.

Anmelder Andreas Blechschmidt vom linksautonomen Kulturzentrum Rote Flora reagiert auf diese Entscheidung mit Kritik. Für die Veranstalter sei sie, laut „Hamburger Tagesjournal“, ein klares Zeichen, dass die Polizei die Demonstration vor Erreichen des Zielortes auflösen wird. Er wirft der Innenbehörde und dem Hamburger Verfassungsschutz vor „eine massive Kampagne“ gegen Demonstranten zu führen.

„Das  Bündnis, für das ich hier stellvertretend spreche, ist seit einer Woche Ziel einer massiven und denunzierenden Stigmatisierung, mit haltlosen und aus der Luft gegriffenen Gewaltszenarien“, sagt Blechschmidt bei einer Pressekonferenz des Alternativen Medienzentrums (FC/MC) in Hamburg.

lei/dpa


+++ Südafrikanischer Präsident in Hamburg gelandet, 6.7.2017, 11:31 Uhr +++

Laut Journalist Thomas Knoop (siehe Livestream) ist der Präsident von Südafrika Jacob Zuma am Hamburger Flughafen gelandet.


+++ Kieler Grünen-Ministerin Heinold spricht sich für den Gipfel aus, 6.7.2017, 10:55 Uhr +++

Die schleswig-holsteinische Finanzministerin Monika Heinold begrüßt die Austragung des Gipfels in Hamburg. „Politik gehört nicht auf die grüne Wiese“, sagte Heinhold gegenüber der DPA. Es läge in der Verantwortung Hamburgs, die Gratwanderung zwischen öffentlicher Debatte und notwendiger Sicherheit der Gipfelteilnehmer zu schaffen. „Politik muss dort sein, wo der Bürger ist“, so Heinhold.

sam/dpa


+++ Yoga-Gipfel auf der Kennedybrücke, 6.7.2017, 10:28 Uhr +++

Auf der Kennedybrücke trafen sich am Donnerstagmorgen um 7 Uhr fast 200 Menschen, um dem G20-Gipfel mit einer Yoga-Aktion zu begegnen. Unter dem Motto #bridgestohumanity setzten die Yoga-Fans ein Zeichen für Diversität, Respekt und Angstfreiheit.

„Wir schicken positive Energie in Richtung der Botschaften“, so eine der Yoga-Lehrerinnen, die durch den einstündigen Kurs führten. Der Yoga-Gipfel sollte mehrere Yoga-Traditionen miteinander vereinen und positive Kraft und Energie auf die Straßen bringen.

Yoga-Gipfel auf der Kennedybrücke.

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+++ Brand in Porschezentrum – Polizei prüft G20-Zusammenhang, 6.7.2017, 9:28 Uhr +++

Einen Tag vor Beginn des G20-Gipfels haben auf dem Gelände des Porschezentrums in Hamburg-Eidelstedt mehrere Fahrzeuge gebrannt. Die Polizei hat Brandbeschleuniger gefunden und geht daher von Brandstiftung aus, sagte ein Sprecher.

Die Polizei prüfe nun, wie es zu dem Brand am Donnerstagmorgen kommen konnte und ob es einen Zusammenhang mit dem bevorstehenden Gipfel gibt. Weitere Details sind zunächst nicht bekannt.

Brand in Porsche-Zentrum
Ausgebrannte Fahrzeuge stehen auf dem Parkplatz des Porsche-Zentrums an der Holsteiner Chaussee im Löschschaum der Feuerwehr. Foto: Axel Heimken/dpa

fel/dpa


+++ Sonderzug aus Basel ist in Hamburg eingetroffen, 6.7.2017, 09:10 Uhr +++

Der Sonderzug aus Basel ist um 08:35 Uhr auf Gleis 13 im Hamburger Hauptbahnhof eingetroffen. Der Zug brachte etwa 600 bis 800 Demonstranten in die Hansestadt. Die genaue Anzahl kann erst nach Kontrollen abgeschätzt werden.

Vor der Ankunft hatten über 250 Polizisten das Gleis gesichert und Zäune aufgebaut, um die ankommenden Demonstranten direkt vor den Bahnhof (Seite Mönckebergstraße) zu leiten. Im Liveticker, der von dem Orgateam des Sonderzuges initialisiert wurde, hieß es in einem letzten Update, alle Passagiere im Zug seien motiviert und voller Vorfreude auf die Gipfelproteste.

Nach Ankunft verzögerte sich das Verlassen des Bahnhofes durch einzelne Kontrollen. Die Stimmung war friedlich. Einzelne Demonstranten haben Flugblätter verteilt und die „Internationale“ angestimmt. Gut 100 Zuschauer begrüßten die Ankommenden mit Applaus und Gesängen.

Rund 600-800 Demonstranten kamen heute mit einem Sonderzug aus Basel in Hamburg an. Foto: Robert Bauguitte
Rund 600-800 Demonstranten kamen heute mit einem Sonderzug aus Basel in Hamburg an. Foto: Robert Bauguitte

sam


+++ Demo: Lieber tanz‘ ich als G20, 5.7.2017 23:00 Uhr +++
Rund 18.000 Teilnehmer haben am Mittwochabend unter dem Motto „Lieber tanz‘ ich als G20“ demonstriert. Die Partykarawane wurde von etlichen Musikwagen begleitet, die mit Transparenten geschmückt waren. Alles verlief friedlich. Die Demonstration endete mit einem überraschenden Abschlusskonzert der Hamburger Musikband Beginner an der Laeiszhalle.

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Lieber tanz‘ ich als G20 Foto: Martin Tege

Nach Abschluss der Veranstaltung kam es am Jungfernstieg zu Flaschenwürfen gegen Polizeibeamte. Die Aggression ging dabei jedoch nicht von den Teilnehmern der Demonstration aus, sondern von einer großen Gruppe Jugendlicher, die auf dem Platz vorm Hamburger Hof schon länger für Probleme sorgen. Einige Teilnehmer der Tanzdemo versuchten die Jugendlichen zurückzuhalten. „Ihr macht unsere Demo nicht kaputt“, wurde wiederholt gerufen. Insgesamt kam es zu sechs Festnahmen.

lei


+++ Oberverwaltungsgericht erlaubt 300 Schlafzelte in Entenwerder, 5.7.2017 +++
Demonstranten gegen den G20-Gipfel dürfen jetzt doch im Protestcamp auf der Halbinsel Entenwerder 300 Schlafzelte für jeweils zwei bis drei Personen aufbauen. Das Hamburgische Oberverwaltungsgericht (OVG) habe einer Beschwerde der Anmelder des Camps teilweise stattgegeben, heißt es in einer Gerichtsmitteilung. Die Protestler hatten 1500 Schlafzelte beantragt, was das OVG jedoch zurückwies.
Die Versammlungsbehörde habe nicht hinreichend belegt, dass trotz der Entfernung zur Innenstadt das Camp als Ausgangspunkt für Blockaden und Straftaten diene, heißt es in der Mitteilung. Die Beschränkung auf 300 Zelte ergebe sich daraus, dass damit alle Teilnehmer an den Veranstaltungen im Protestcamp auch eine Schlafmöglichkeit hätten.
fel/dpa


+++ Fünf Festnahmen und fünf Verletzte am Dienstag, 5.7.2017 14:28 Uhr +++

Nach Angaben der Polizei sind während der Demonstrationen gestern Abend vier Polizisten sowie eine Passantin leicht verletzt worden. Fünf Demonstranten wurden festgenommen. Insgesamt seien am Dienstag mehr als 3000 Menschen gegen den G20-Gipfel auf die Straße gegangen. Die Polizei brachte dabei Pfefferspray und Wasserwerfer zum Einsatz.

Polizeiaufgebot mit Wasserwerfer am Pferdemarkt.
Polizeiaufgebot mit Wasserwerfer am Pferdemarkt. Foto: Lukas Schepers

oli/dpa


+++ Vandana Shiva eröffnet Gipfel für globale Solidarität, 5.7.2017, 15:45 Uhr +++

Um 10 Uhr eröffnete Vandana Shiva, eine renommierte indische Ökologin und Bürgerrechtlerin, den Gipfel für globale Solidarität auf Kampnagel. In ihrer Eröffnungsrede sprach sie über die G20 und das globale Krisenmanagement. Die Metaphern der G20 als Kind der Wirtschaftskrise und Kofferträger des internationalen Kapitals wurden auch in der darauf folgenden Diskussion mit Valter Sanches (IndustriALL Global Union, Brasilien), Patrick Bond (University of Witwatersrand, Südafrika) und Barbara Unmüßig (Heinrich-Böll-Stiftung) immer wieder aufgegriffen.

Bei dem Alternativgipfel sprechen Wissenschaftler und Forscher aus aller Welt über soziale Probleme wie Armut, Krieg, Naturzerstörung, Frauenfeindlichkeit und Homophobie. In Workshops können die Teilnehmer Lösungswege für diese Probleme erarbeiten. Der Gipfel findet am 5. und 6. Juli ganztägig statt.

Alternativgipfel Hamburg G20 Gipfel für globale Solidarität
Die Eingangshalle auf Kampnagel. Foto: Harriet Dohmeyer

lus


+++ City-Management erwartet Umsatzverlust von rund 15 Millionen Euro, 5.7.2017 +++

Während des G20-Gipfels sind die meisten Geschäfte in der Innenstadt wie gewohnt in der Kernzeit zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet, das Alsterhaus am Jungfernstieg sogar bis 20 Uhr. City-Managerin Brigitte Engler rechnet trotzdem mit verwaisten Einkaufsstraßen. Wenn es realistisch sei, dass etwa ein Drittel der Hamburger wegen G20 die Stadt verlassen und nahezu 70 Prozent die Innenstadt meiden wollen, werde die Innenstadt sehr leer sein, so Engler.

Das City-Management beziffert die erwarteten Umsatzausfälle für die Geschäfte zwischen dem Hauptbahnhof über die Mönckebergstraße bis zum Gänsemarkt auf rund 15 Millionen Euro. Auch in der Hafencity bleiben Geschäfte am 7. Juli geschlossen, weil die G20-Spitzenpolitiker zu einem Konzert in der Elbphilharmonie erwartet werden.

fel/dpa


+++ Merkel trifft am Donnerstag weitere Staats- und Regierungschefs, 5.7.2017 +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird am Vortag des G20-Gipfels neben US-Präsident Donald Trump noch weitere Staats- und Regierungschefs treffen. Vor dem Austausch mit Trump sei um 17 Uhr ein Gespräch mit dem australischen Premierminister Malcom Turnbull geplant, so Regierungssprecher Steffen Seibert. Außerdem will die Kanzlerin sich mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und dem vietnamesischen Premierminister Nguyen Xuan Phuc treffen.

oli/dpa


+++ Grote warnt Aktivisten vor Gewalt, 5.7.2017 13:48 Uhr +++

Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) hat eine Warnung an alle gewaltbereiten Demonstranten bei der morgigen „Welcome to Hell“-Demo ausgesprochen: „Wenn es dort aus der Versammlung heraus zu Störungen kommt, dann wird es auch eine polizeiliche Reaktion darauf geben.“ Die Demo birgt nach Polizeieinschätzungen das größte Gewaltpotenzial aller Veranstaltungen in Hamburg.

Grote
Innensenator Andy Grote (SPD). Foto: Christian Charisius/dpa

+++ 1000 Gestalten ziehen durch die Innenstadt, 5.7.2017, 14:00 Uhr +++

Rund 1000 Gestalten in grauer, verkrusteter Kleidung schleichen schweigend durch die Hamburger Innenstadt. Dahinter steht die Aktion „1000 Gestalten“. Veranstalter ist der gemeinnützige Kulturverein „Neu am See e.V.“. Die Personen sollen für eine Gesellschaft stehen, „die sich ihrer Hilflosigkeit vor den komplexen Zusammenhängen der Welt ergeben hat und nur noch für das eigene Vorankommen kämpft“, sagen die Veranstalter.

Ihren Marsch begleitet ein monotones Klicken, die einzige Möglichkeit miteinander zu kommunizieren. Das Klicken symbolisiert, dass alle mit einer Stimme sprechen. Ihr Ziel ist es, vor dem G20-Gipfel ein „Zeichen für ein neues Miteinander“ zu setzen. „Eine selbstbewusste Zivilgesellschaft, die sich kritisch, aber konstruktiv und ideenreich mit dem Gipfel auseinandersetzt“, heißt es weiter. Als Höhepunkt der Aktion sollen sich die Gestalten aus der starren Haltung befreien und „ihren individuellen Ausdruck zurückgewinnen“. Mitgetragen wird die Aktion vom Gängeviertel Hamburg und mehreren Hamburger Kulturinstitutionen.

fel

Hier gibt es die besten Bilder zur Aktion.


+++ Antiterroreinheiten der Polizei bei G20, 5.7.2017 +++

Die BFE+ (Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit) wurde am 16. Dezember 2015 offiziell durch Thomas de Maizière vorgestellt. Die Antiterroreinheit soll laut „Focus Online“ die Bundespolizei stärken — so auch beim G20-Gipfel. Die Einheit besteht aus 250 Polizisten und ist sonst in Berlin und Nordrhein-Westfalen stationiert. Gegründet wurde die Spezialeinheit aufgrund der Terroranschläge in Paris. Sie soll die Lücke zwischen SEK (Spezialeinsatzkommando) und GSG9 (Grenzschutzgruppe 9) schließen und außerhalb von Sondereinsätzen auch ganz normale Tagesaufgaben der Bundesbereitschaftspolizei ausüben.

kor


+++ Schlafplätze in Kirchen und im Schauspielhaus, 5.7.2017 +++

Drei Hamburger Kirchen haben ihre Grundstücke für G20-Aktivisten zur Übernachtung in Zelten freigegeben. Das berichtet die „BILD“. Nach der Thomaskirche in Rahlstedt haben nun auch die St.-Pauli-Kirche sowie die Johanniskirche an der Max-Brauer-Allee nachgezogen.

In der Nacht zum Mittwoch stellte das Hamburger Schauspielhaus außerdem knapp 100 Demonstranten Schlafplätze zur Verfügung. Der NDR berichtet, die Polizei habe die Aktivisten zunächst am Betreten des Schauspielhauses gehindert, bis Mitarbeiter des Theaters deutlich machten, dass die Protestler willkommen sind.

Schauspielhaus
Die Fassade des Schauspielhauses wurde zunächst mit Plakaten und Bannern behängt. Foto: Marie-Sophie Vorbrodt

oli/dpa


++++ Vier-Augen-Gespräch vor Gipfel-Start: Trump trifft Merkel schon am Donnerstagabend, 5.7.2017 +++ 

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich einem Medienbericht zufolge schon vor dem offiziellen Beginn des G20-Gipfels mit US-Präsident Donald Trump treffen. Nach Informationen des Redaktionsnetzwerk Deutschlands (RND) wollen Merkel und Trump am Donnerstagabend in Hamburg zu einem Vorgespräch zusammenkommen. Das Treffen werde im Gästehaus des Senats stattfinden, in dem Trump während des Gipfels übernachten solle.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump treffen sich bereits am Donnerstagabend im Gästehaus des Senats. Foto: dpa
Angela Merkel und Donald Trump treffen sich bereits am Donnerstagabend im Gästehaus des Senats an der Alster. Foto: dpa

Dabei soll es unter anderem um eine gemeinsame Initiative zur Eindämmung der Terrorgefahr sowie zur künftigen Finanzierung von UN-Friedensmissionen gehen, wie das RND unter Berufung auf deutsche Regierungskreise berichtet. Außerdem wolle die Kanzlerin mit Trump Chancen für eine globale Antwort auf die Flüchtlingsbewegung und ein entsprechendes G20-Signal erörtern.

Nach dem Treffen der beiden ist laut Informationen des „Hamburger Abendblatt“ noch ein Treffen mit asiatischen Vertretern im US-Generalkonsulat auf der anderen Seite der Alster geplant. Bereits vor seiner Abreise aus den USA hatte Trump am Montag mit Merkel telefoniert und gesagt, er freut sich darauf, der Kanzlerin zu helfen, den Gipfel zu einem Erfolg zu machen. Die beiden hätten in einem ausführlichen Gespräch Themen wie das Klima, eine Initiative zur Förderung von Unternehmerinnen sowie den Handel angesprochen.

les/dpa


+++ Obdachlose unter der Kennedybrücke müssen weg, 05.07.2017 13:33 Uhr +++

Unter der Kennedybrücke schlafen regelmäßig Obdachlose in Zelten. Jetzt müssen sie ihren Schlafplatz räumen. Das berichtet die taz. Noch im Mai hatte Innensenator Andy Grote angekündigt, dass niemand, auch nicht die Obdachlosen, die Innenstadt verlassen müssen. Laut dem Newsletter Elbvertiefung von Die Zeit haben die Obdachlosen freiwillig das Unterbringungsangebot über die Gipfeltage angenommen.

Grund für eine andere Unterbringung sei die unmittelbare Nähe zu dem Hotel Vier Jahreszeiten und dem Atlantic Hotel in denen unter anderem die deutsche und saudische Delegation übernachten werden. Zudem wird die Brücke auch für den Transfer der Delegationen genutzt und ist Hauptzufahrtsweg zu den Messehallen.

Die Obdachlosen werden in eine Unterkunft gebracht und dürfen nach dem Gipfel zurückkehren.

ilu


+++ Berliner Polizisten haben nach Fehlverhalten keine Konsequenzen zu befürchten, 4.7.2017 +++

Nachdem drei Hundertschaften der Berliner Polizei vergangene Woche nach Hause geschickt wurden, hat ihr Fehlverhaltens in ihrer Hamburger Unterkunft keine Konsequenzen zur Folge. „Nach jetzigem Stand ist eindeutig klar: Disziplinarwürdig ist an diesem Verhalten nichts“, so Winfrid Wenzel, Sprecher der Berliner Polizei gegenüber dem RBB. Es gebe keine Beweise, die solche Maßnahmen rechtfertigen würden. Diese Auffassung stimme auch mit den Ermittlungsergebnissen der Hamburger Polizei überein.

In einem Brief des Berliner Polizeipräsidenten Klaus Kandt an seine Kollegen, der gestern auf Twitter veröffentlicht wurde, stellt dieser jedoch klar, dass es „mehr als misslich [ist], wenn wir uns durch individuelles Fehlverhalten angreifbar machen“.

Den mehr als 220 Polizisten aus Berlin war vergangene Woche vorgeworfen worden, in ihrer Unterkunft in Bad Segeberg eine ausufernde Party gefeiert zu haben. Währenddessen soll es Beobachtern zufolge zu Sex in der Öffentlichkeit gekommen sein. Außerdem sollen die Beamten gegen einen Zaun uriniert haben.

oli/dpa


+++ Polizei räumt Neuen Pferdemarkt mit Wasserwerfern, 4.7.2017, 23:15 Uhr +++

Ab 17 Uhr treffen sich Tausende Hamburger am beliebten Treffpunkt „Corner“ in St. Pauli, um mit Bier und Musik gegen den G20-Gipfel zu demonstrieren. Die Stimmung ist friedlich. Die Polizeipräsenz erhöht sich stündlich und die Beamten beginnen das Gebiet zu umstellen. Gegen 22 Uhr positionieren sich die Einsatzkräfte an der Kreuzung Stresemannstraße/Neuer Pferdemarkt mit drei Wasserwerfern. Den Personen, die auf der Straße stehen, drohen sie per Lautsprecherdurchsage mehrmals mit dem Einsatz von Wasser, wenn sie die Straße nicht räumen. Die Polizei drängt die Menschen auf die Wiese zwischen dem Neuen Pferdemarkt und dem Grünen Jäger. Die Menge verhält sich weiterhin friedlich und ruft abwechselnd „Haut ab“ und „Das ist unsere Stadt“. Kurz vor Mitternacht kommen die Wasserwerfer zum Einsatz. Nach Mitternacht löst sich die Situation auf.


+++ Polizei räumt Camp in der Nähe des Wohlerspark, 4.7.2017, 21:00 Uhr +++

Polizei räumt gegen 21 Uhr spontanes Camp in der Nähe des Wohlerspark in St. Pauli/Altona. Die Polizei umstellt die demonstrierenden Camper und setzt Pfefferspray gegen sie ein. Zahlreiche Demonstranten werden von Sanitätern versorgt, die mit Augenduschen zur Stelle sind. Die Einsatzkräfte ziehen sich gegen 21:20 Uhr wieder zurück.


+++Schlafen gegen das Schlafverbot, 4.7.2017, 19:00 Uhr+++

Im Volkspark Altona haben sich unter dem Motto „Schlafen gegen das Schlafverbot“ rund 200 G20-Gegner versammelt. Alles verlief friedlich. Die rund 30 Zelte dürfen stehen bleiben, Übernachtungen sind von der Polizei nicht erlaubt.

Protestcamp Volkspark Altona
Protestcamp Volkspark Altona Foto: Christina Höhnen

lei

+++ Polizei zeigt Waffenarsenal der Linksextremen, 4.7.2017, 16:33 Uhr +++

Die Polizei Hamburg präsentiert Gegenstände, die sie bei drei Razzien in der linksradikalen Szene gefunden hat. Sie vermutet, dass diese für Anschläge und Gewalttaten während des G20-Gipfels eingesetzt werden sollten.


+++ Gipfel-Gegner wollen Protestcamp in Entenwerder abbauen +++

Die Organisatoren des Antikapitalistischen Camps im Elbpark Entenwerder haben angekündigt, das Camp wieder abzubauen.

Ihrer Meinung nach mache es unter den gegebenen Umständen keinen Sinn mehr, das Camp weiterzubetreiben. Die Polizei hat das Gebiet seit Sonntag umstellt. Die Einsatzkräfte kontrollieren die Zufahrt – Menschen mit Schlafsäcken oder Decken, sowie Lebensmitteln für die Camp-Küche werden nicht durchgelassen.


+++ Polizei übt zusammen mit Polizeihubschraubern Evakuierung +++

Hubschrauber der US-Marine
Ein Hubschrauber der US-Marines während einer gemeinsamen Übung der US-Army und der Bundespolizei vor dem G20-Gipfel. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Die Hamburger Polizei hat am Dienstagmittag eine Hubschrauberübung über der Außenalster gemacht, an der auch US-Helikopter beteiligt waren. Die sogenannten Sikorsky-Hubschrauber flogen über die Alster und landeten am Ufer. Die Hubschrauber werden eigentlich dazu eingesetzt, den US-Präsidenten zu befördern. Sobald der US-Präsident sie betritt, erhalten sie den Rufnamen „Marine One“.

Die Übung fand unweit des Gästehauses des Senats statt, wo US-Präsident Donald Trump während des G20-Gipfels angeblich übernachtet.

fel/dpa


+++ G20-Protestcamp: Eskalation mit Ansage +++

Diese Räumung des Protestcamps Entenwerder hat die Situation für die kommenden Tage verschärft. Der Einsatz ist rechtlich umstritten und eskalierte am Ende. Die radikale Linke kündigte Vergeltung an.


+++ Hausverbote gegen Trump & Co. +++

“Wir müssen leider draußen bleiben.” Mit diesem Aufkleber haben Drag-Queen Olivia Jones und ihre Freunde ein Hausverbot gegen Trump, Erdogan und Putin verhängt.

fel/pet


+++ Roter Punkt markiert Zufluchtsorte für Demonstranten +++

Mit einem roten Punkt an der Haustür oder Klingel können Anwohner in der Schanze und im Karoviertel Demonstranten zeigen, dass sie im markierten Haus Hilfe erwarten können, wenn es auf der Straße zu Problemen kommen sollte. Dazu rufen Zettel mit der Aufschrift “G20 – Menschen in Not reinlassen” auf. Konkrete Handlungsvorschläge gibt es auch: Sie reichen von „Im Hausflur Schutz gewähren“ bis „Mit Wasser und Kühlpacks versorgen“.

fel


+++ Hamburger bieten Schlafplätze an, 4.07.2017, 10:30 Uhr +++

Viele Menschen suchen noch einen Schlafplätz für den G20-Gipfel. Bei Twitter unter dem Hashtag #schlaflosinHH und auf dem gleichnamigen Twitteraccount werden Angebote gesammelt.

cho


+++ Streit um G20-Protestcamp geht weiter +++

In der Nacht von Sonntag auf Montag gab es einen Polizeieinsatz am neuen Standort für das G20-Protestcamp, dem Elbpark Entenwerder. Die Polizei entfernte Zelte, die ihrer Auffassung nach als Übernachtungsmöglichkeiten dienen sollten. Das Oberverwaltungsgericht Hamburg hatte ein Protestcamp an diesem Ort mit Beschluss vom 2. Juni für rechtmäßig erklärt. Die Polizei Hamburg erklärte dagegen, „dass vonseiten der Polizei kein Übernachtungscamp im Bereich des Elbparks Entenwerder geduldet wird“. Dort seien aber Zelte errichtet worden, „die offensichtlich zu Übernachtungszwecken gedacht waren“. Diese seien „trotz mehrfacher Aufforderung nicht entfernt“ worden, „die Polizei hat diese Zelte daher abgebaut“. Im Verlauf dieser Aktion kam vonseiten der Polizei auch Pfefferspray zum Einsatz.

cis


+++ Ergebnis bei Kooperationsgespräch zum Protestcamp, 30.06.2017, 17:00 Uhr +++

Ein heutiges Kooperationsgespräch zwischen Polizei und Organisatoren des Protestcamps im Altonaer Volkspark hat eine erste Einigung gebracht.

Die Versammlungsbehörde der Polizei Hamburg hat mit den Organisatoren den Aufbau und die Nutzung von zwei Zirkuszelten, 10 bis 15 Funktions- bzw. Versammlungszelten, die auch als Ruherückzugszone (ohne Schlafutensilien wie z.B. Betten oder Liegen) genutzt werden können, sowie eines Bürowohnwagens bis zum 09. Juli 2017 auf einer Freifläche im Vorhornweg in Hamburg-Lurup vereinbart. Der Aufbau und die Nutzung von Schlafzelten, Küchen oder Duschmöglichkeiten wurde hingegen untersagt.

ilu


+++ Unterricht findet statt – auch in der Sicherheitszone, 30.06.2017, 14:39 Uhr +++

Laut Hamburger Schulbehörde findet während des G20-Gipfels in Hamburg der Unterricht und die Nachmittagsbetreuung grundsätzlich an allen Schulen statt. Das gelte auch für Schulen im Umkreis der Sicherheitszone. „Nur dann, wenn der Schulweg aufgrund aktueller Vorkommnisse aus Sicht der Eltern für ihr Kind unzumutbar ist, können Eltern ihr Kind kurzfristig vom Schulbesuch abmelden, allerdings  wie sonst auch üblich  nur mit einer konkreten Begründung“, heißt es im Newsletter der Behörde. Eine konkreter Grund wäre beispielsweise, „wenn dem Schulbesuch im Zusammenhang mit dem Gipfelgeschehen unüberwindbare Hindernisse entgegenstehen sollten.“

les


+++ Kooperationsgespräch über Stadtpark-Protestcamp dauert nur wenige Minuten, 30.06.2017, 13:43 Uhr +++

Die Gespräche über ein G20-Protestcamp im Stadtpark sind nach Angaben der Camp-Organisatoren am Donnerstag nach wenigen Minuten zu Ende gegangen. Die Versammlungsbehörde, die im Polizeipräsidium ansässig ist, hatte zu einem „Kooperationsgespräch“ eingeladen. Nach Angaben der Camp-Planer wollte die Behörde nicht darüber verhandeln, inwieweit das Übernachten Teil des G20-Protests sein könne, sagte ein Sprecher der Vorbereitungsgruppe am Donnerstag der dpa. Die Planer hätten daher das Gespräch abgebrochen und wollten nun über das weitere Vorgehen beraten.

Nach den ursprünglichen Plänen sollte das „Antikapitalistische Camp“ vom 30. Juni bis 9. Juli stattfinden – mit bis zu 3000 Zelten und 10.000 Teilnehmern aus aller Welt. Im Vorfeld hatte das Verwaltungsgericht Hamburg das Camp verboten. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hatte am Donnerstag ein generelles Verbot des geplanten Camps im Eilverfahren aufgehoben. Die Karlsruher Richter verpflichten die Hansestadt aber nicht zur uneingeschränkten Duldung. Sie kann den Umfang des Camps beschränken, Auflagen verhängen und die Veranstaltung sogar an einen anderen Ort in der Stadt verlegen.

les/dpa

Unterstützer des "Antikapitalistischen Camps" befestigen Banner im Eingang des Stadtparks. Foto: Christina Sabrowsky/dpa
Unterstützer des „Antikapitalistischen Camps“ befestigen Banner im Eingang des Stadtparks. Foto: Christina Sabrowsky/dpa

+++ Bundesregierung verbietet Auftritt von Erdogan in Deutschland, 30.06.2017, 09:38 Uhr +++

Die Bundesregierung wird den geplanten Auftritt des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan verbieten. Erdogan hatte einen Auftritt vor Anhängern in Deutschland am Rande des G20-Gipfels in Hamburg beantragt. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) sagte, dass ein Auftritt Erdogans in Deutschland aufgrund verfassungsrechtlicher Rechtsprechungen nach Überzeugung der Bundesregierung nicht möglich sei.

Gabriel betonte auch, dass Erdogan beim G20-Gipfel „mit Ehren empfange“ werde. „Aber alles, was darüber hinaus geht, halten wir jetzt zum aktuellen Zeitpunkt nicht für angemessen.“ Es gebe „rund um den G20-Gipfel gar nicht die Polizeikräfte, um die Sicherheit herzustellen“. Außerdem passe ein solcher Auftritt „nicht in die politische Landschaft“, betonte der Minister.

Schon vor dem Verfassungsreferendum in der Türkei im April hatte es heftigen Streit über untersagte Wahlkampfauftritte türkischer Politiker in Deutschland gegeben. Erdogan hatte der Bundesregierung daraufhin Nazi-Methoden vorgeworfen.

les/dpa


+++ Läden in Hamburg schließen früher – Schaufenster werden vernagelt, 29.06.2017, 16:01 +++

In der Hamburger Innenstadt ergreifen die Mitarbeiter von Warenhäusern und Geschäften Sicherheitsmaßnahmen für den anstehenden G20-Gipfel: Die Öffnungszeiten werden angepasst, private Sicherheitsdienste sind im Einsatz, und bauliche Sicherheitsmaßnahmen werden umgesetzt. Die Schaufenster im Karstadt an der Mönckebergstraße wurden mit Holzplatten vernagelt. Gleiches soll bei Galeria Kaufhof umgesetzt werden. Die meisten Geschäftsinhaber in der Innenstadt haben sich entschieden, ihre Läden während des Gipfels von 10 bis 18 Uhr zu öffnen, berichtete City-Managerin Brigitte Engler. Davon betroffen seien vor allem Läden rund um die Mönckebergstraße bis hin zum Passagenviertel um den Neuen Wall und zum Gänsemarkt. Das Alsterhaus am Jungfernstieg solle, wie üblich, erst um 20 Uhr geschlossen werden. Mehr Infos.

mam/dpa


+++ Erdogan will in Deutschland auftreten, 29.06.2017, 9:51 Uhr +++

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat beantragt in Deutschland während des G20-Gipfels auftreten zu dürfen. Nach Angaben des Außenministers Sigmar Gabriel (SPD) möchte er zu seinen Landsleuten sprechen. Gabriel betont jedoch, dass es auf Seiten der Polizei nicht die Kapazität gäbe, um einen sicheren Auftritt gewährleisten zu können. Zudem fordert er ein generelles Verbot von Wahlkampfauftritten ausländischer Politiker in Deutschland. Davon ausgenommen seien EU-Länder.

Auch Kanzlerkandidat Martin Schulz (SPD) kritisiert den beantragten Auftritt des türkischen Präsidenten. „Ausländische Politiker, die unsere Werte zu Hause mit Füßen treten, dürfen in Deutschland keine Bühne für Hetzreden haben“, sagt er.

klu/dpa


+++ Auch nach positivem Urteil des Bundesverfassungsgerichts duldet die Hamburger Polizei kein Protest-Camp, 29.06.2017, 08:01 Uhr +++

Seit Wochen ist das Protestcamp im Stadtpark umstritten, wurde genehmigt und wieder verboten. Jetzt hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe nach einer Klage der Veranstalter ein grundsätzliches Verbot des Camps im Eilverfahren aufgehoben. Dennoch sei die Stadt Hamburg nicht zur uneingeschränkten Duldung verpflichtet und darf entscheiden, in welchem Rahmen das Camp stattfindet. Die Polizei sprach sich weiterhin gegen die Pläne der Veranstalter aus: Das so genannte antikapitalistische Camp soll mit bis zu 3000 Zelten und 10.000 Teilnehmern aus aller Welt vom 30. Juni bis 9. Juli stattfinden.

klu/dpa


+++ Abschlusskundgebung auf dem Millerntorplatz, 29.06.2017, 08:01 Uhr +++

Die Abschlusskundgebung der Demonstration „G20 – not welcome“ am 8. Juli darf nicht auf dem Heiligengeistfeld stattfinden – das hat das Verwaltungsgericht Hamburg entschieden. Die Veranstalter müssen nun auf den benachbarten Millerntorplatz ausweichen. Sie haben zudem die Möglichkeit eine Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einzureichen.

klu/dpa


Stadtpark Hamburg
Das G20- Protestcamp wird wohl doch nicht im Stadtpark stattfinden. Foto: Agata Strausa

+++ Protestcamp im Altonaer Volkspark abgelehnt, 29.06.2017, 08:01 Uhr +++

Das Verwaltungsgericht Hamburg hat entschieden, dass die Stadt Hamburg nicht verpflichtet sei, ein Protestcamp im Altonaer Volkspark zu dulden. Die Organisatoren die Entscheidung nun prüfen lassen.

klu/dpa


+++ Freier Eintritt in Hamburger Museen am 9. Juli, 28.06.2017, 13:52 Uhr +++

Die Hamburgische Bürgerschaft hat beschlossen, dass der Eintritt in die großen Hamburger Museen am Sonntag nach dem G20-Gipfel frei ist. Dies sei eine „Geste des Dankes für das Verständnis der Hamburgerinnen und Hamburger für die Beeinträchtigungen, zu denen es vor und während des G20-Gipfels in der Stadt kommen kann.“ Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, sagte: „Wenn Hamburg Gastgeber für den G20-Gipfel ist, bietet die Stadt ein Forum für die Diskussion der Fragen, die die Welt momentan bewegen. Diese Fragen sind es auch, die die Hamburger Kultureinrichtungen beschäftigen und die sie auf verschiedenste Weise aufgreifen. Die Museen sind dabei wichtige Orte der Auseinandersetzung mit unserer Stadt, unserer Gesellschaft und der Welt, in der wir leben.“

Neben den städtischen Museen, wie dem Museum für Völkerkunde oder dem Archäologischen Museum, ist der Eintritt auch in den Häusern der Kunstmeile, unter anderem in den Deichtorhallen, der Kunsthalle oder dem Museum für Kunst und Gewerbe, frei. Auch einige private Museen und Ausstellungshäuser beteiligen sich an der Sonderaktion.

Im Vorfeld hatte die Idee bereits für Diskussion gesorgt. Die Linke bezeichnet die Aktion als „peinlich“ und nicht angemessen für „zig Tage G20-Zumutungen“. Auch die Online-Plattform für Urban Art und Street Culture „Urbanshit“ kritisiert das Vorhaben: „Das ganze als Dankeschön und Entschädigung für einen mehrwöchigen Ausnahmezustand zu verkaufen, klingt eher nach Satire, als nach einem ernsten Vorschlag.“

les