Laura Humans of G20
Laura fordert für den Verein "Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen" die Rechte der amerikanischen Ureinwohner ein. Foto: Christina Höhnen

Laura (24), Studentin aus Heidelberg, fordert für den Verein “Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen” vor dem Mercado in Altona, die Rechte der amerikanischen Ureinwohner zu achten.

Wir wollen die Aufmerksamkeit von G20 nutzen, um auf die Situation der Native Americans aufmerksam zu machen. Wenn Trump schon einmal da ist, soll er auch wissen, was wir von seiner Politik halten: nichts. Sie geht völlig gegen die Rechte der Ureinwohner Amerikas.
Dafür habe ich mich am Donnerstag sogar in ein Donald Trump Kostüm geworfen und die Menschen für “Make Native America Great Again” versucht zu mobilisieren. Die Reaktionen sind gemischt. Besonders kurios war ein Gespräch mit einem US-Amerikaner. Als wir über Trumps desaströse Klimapolitik sprachen, meinte er: “Germany isn’t better, I saw ‘Windräder’, they did not move.”
Trump mit seiner eigenen Rhetorik schlagen: “Native Americans first” Foto: Christina Höhnen

In der Serie “Humans of G20” zeigt FINK.HAMBURG Menschen rund um den G20-Gipfel.

Christina Höhnen, Jahrgang 1992, hat schon einmal den echten Weihnachtsmann getroffen. Der wohnt in Lappland, wohin sie während ihres Auslandssemesters in Finnland reiste. Die restliche Studienzeit verbrachte sie in Mittweida. Dort machte sie ihren Bachelor in Medienmanagement und leitete ein Jahr lang Deutschlands einzigen von Studenten geführten Lokalradiosender. Für den Umzug nach Sachsen tauschte sie Riesling gegen Pfeffi ein – Christina wuchs umgeben von Weinbergen in einem Moseldorf nahe Trier auf. Für Praktika bei einer Shopping-Vergleichs-App und bei fischerAppelt, relations zog sie nach Hamburg. Hier joggt sie am Liebsten durch Planten un Blomen und hört dabei Trash der 90er.