Karolina Käfer (27), Modedesignerin aus Bochum, versucht, bei der Demo "Welcome to Hell" Abstand zum schwarzen Block zu halten. Foto: Lukas Schepers

Karolina Käfer (27), Modedesignerin aus Bochum

Die Regierungschefs, die sich hier treffen, behaupten etwas ändern zu wollen, tun es aber nicht. Das erkennt man an ihrer Politik. Deshalb will ich auf den Demos zeigen, dass es in der Welt nicht richtig läuft.

Die Stimmung hier in Hamburg ist bis jetzt sehr gut. Eine tolle Gemeinschaft. Ich denke aber, dass es heute bei „Welcome to Hell“ anders werden kann. Mein Ziel ist natürlich, nicht in den schwarzen Block zu geraten. Vor allem nicht mit dem Bambusrahmen, an dem mein Banner befestigt ist. Deswegen halte ich mich nur an Leute, die nicht nach Krawall aussehen, und versuche Abstand zuhalten.


Friedensbanner vor der Roten Flora
Foto: Christina Höhnen

Nach den Ausschreitungen in der Schanze treffen wir Karolina vor der Roten Flora wieder. Ihr und ihrem Banner ist zum Glück nichts passiert.

 

 

 

In der Serie „Humans of G20“ zeigt FINK.HAMBURG Menschen rund um den G20-Gipfel.

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Christina Höhnen, Jahrgang 1992, hat schon einmal den echten Weihnachtsmann getroffen. Der wohnt in Lappland, wohin sie während ihres Auslandssemesters in Finnland reiste. Die restliche Studienzeit verbrachte sie in Mittweida. Dort machte sie ihren Bachelor in Medienmanagement und leitete ein Jahr lang Deutschlands einzigen von Studenten geführten Lokalradiosender. Für den Umzug nach Sachsen tauschte sie Riesling gegen Pfeffi ein – Christina wuchs umgeben von Weinbergen in einem Moseldorf nahe Trier auf. Für Praktika bei einer Shopping-Vergleichs-App und bei fischerAppelt, relations zog sie nach Hamburg. Hier joggt sie am Liebsten durch Planten un Blomen und hört dabei Trash der 90er.